Maschinenbau | Bachelor | Dual (KIA)

Fakultät: Maschinenwesen
Standort: Zittau
Studienabschluss: Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit: 9 Semester
ECTS Punkte: 210
Immatrikulation zum: Wintersemester
Zulassungsbeschränkung: Ausbildungs- /­ Praktikantenvertrag oder für KIApro Qualifizierungsvertrag mit dem Partnerunternehmen

Das Maschinenbau-Studium lässt dir unglaublich viele Freiheiten – entwirf, konstruiere und baue Smartphones, Autos oder Roboter. Spezialisiere dich auf das, worauf du Lust hast. Aber zugegeben – an Mathe, Mechanik, Physik, Wirtschaft und Elektrotechnik kommst du in den ersten 3 Semestern nicht vorbei. Mit guter Zeitplanung und Begeisterung fürs Fach ist das kein Problem! Werde kreativ und arbeite gemeinsam mit deinen zukünftigen Kommiliton*innen an praktischen Lösungen in unseren hervorragend ausgestatteten Laboren.

Was ist das KIA-Studium?

In der KIA-Variante (Kooperatives Studium mit Integrierter Ausbildung) eignet sich das Bachelor-Studium sehr gut für zukünftige Studierende, die Theorie und Praxis miteinander verbinden wollen. Du erwirbst neben theoretischen Fachkenntnissen auch eine fachpraktische Ausbildung und erhältst zum Ende des Studiums nicht nur die Bachelor-Urkunde, sondern auch einen Facharbeiterabschluss.

Du hast die Wahl, gestalte dein Studium!

Bei dem Studiengang Maschinenbau, wählst du zwischen einen: 

Oder:

  • Das KIA-Bachelor-Studium Maschinenbau

    KIA ist ein duales Hochschulstudium mit Abschluss als Bachelor nach 4,5 Jahren - mit integrierter Berufsausbildung (einschließlich IHK/­HWK-Abschluss).
    Es verknüpft sehr intensiv Theorie und Praxis, schafft frühzeitige Bindung zum künftigen Unternehmen und wird daher von der Landesregierung des Freistaates Sachsen empfohlen und von den Unternehmen ausdrücklich gefordert.

    Unsere künftigen KIA-Studierenden bewerben sich bei einem mit der Hochschule kooperierenden Unternehmen bis zu einem Jahr vor Studienbeginn, besitzen die Hochschulzugangsberechtigung, haben Interesse an naturwissenschaftlichen Problemstellungen und verfügen über die erforderliche Mobilität.

    Die Unternehmen schließen mit der Hochschule einen Kooperationsvertrag und mit den Bewerbern Verträge zur berufspraktischen Ausbildung (Berufsausbildungsvertrag oder Praktikantenvertrag) bzw. -bei KIApro- einen Qualifizierungsvertrag ab.

    Nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages oder Praktikantenvertrages mit dem Unternehmen müssen Sie sich noch an der Hochschule mit Ihrer Hochschulzugangsberechtigung anmelden - das ist ab Mitte Mai möglich.

    Das Studium beginnt in der Regel am 01.09. mit einer 4-wöchigen berufspraktischen Grundausbildung im Unternehmen. Danach absolvieren Sie in Abhängigkeit vom Studiengang ein bis drei Studiensemester an der Hochschule. (Studienablauf)

    Die studienfreien Zeiten zwischen den Studiensemestern sind der fachpraktischen Ausbildung im Unternehmen vorbehalten. Die Ausbildung im Unternehmen erfolgt während des Grundstudiums nach dem Studienablaufplan (z.B. im 4-wöchigen Wechsel der Ausbildungsorte Unternehmen und Hochschule) und endet mit der Prüfung vor der zuständigen Kammer (IHK bzw. HWK). Separater Berufschulunterricht wird nicht erteilt. Die erforderlichen berufstheoretischen Kenntnisse für die Berufsausbildung werden durch die planmäßigen Vorlesungen und zusätzliche Lehrangebote "Berufsspezifik" an der Hochschule vermittelt. Während der praktischen Ausbildungszeit haben Sie Anspruch auf den tariflichen Urlaub und erhalten vom Unternehmen eine monatliche Vergütung, die sich am Entgelt für Auszubildende orientiert.

    Nach Abschluss der Berufsausbildung werden die verbleibenden Semester als Vollzeitstudium mit berufsbegleitender Tätigkeit (häufig mit Studienfördervertrag Ihres Unternehmens) durchgeführt und enden mit dem Hochschulabschluss Bachelor of Engineering.

    Für die Unterkunft an den Studienorten Görlitz und Zittau stehen Wohnheime zur Verfügung, wir haben weiterhin für Sie in den KIA-Häusern WG-Zimmer vorreserviert.

  • Inhalte

    Der Maschinenbau gehört zu den Hochtechnologiebereichen, die sich schnell auf neue Anforderungen einstellen müssen. Der Bedarf an praxisnah ausgebildeten Ingenieur*innen steigt stetig stark an. Die Hochschule Zittau/­Görlitz bietet den KIA-Studiengang Maschinenbau als 4 1/­2-jähriges Bachelor-Studium in Verbindung mit den Metall-Ausbildungsberufen an.

    Im Grundlagenstudium erwirbst du naturwissenschaftliche und technische Basiskenntnisse. Im Fach-Studium hast du die Möglichkeit, deine Kenntnisse anwendungsbezogen zu vertiefen und eigene Arbeitsschwerpunkte zu setzen. Das Spektrum, das dir im Studium begegnen wird, umfasst neben der Maschinenkonstruktion, auch Grundlagen der Kunststofftechnik, der Strukturanalyse, der Fertigungs- und Fertigungsmesstechnik sowie Maschinenuntersuchungen, Füge- und Montagetechnik und Oberflächen- und Polymerwerkstofftechnik.

  • Studienablauf

    Es werden zwei Ausbildungsabschnitte durchlaufen:

    • Der Abschnitt I umfasst ein Vollzeit- und vier Teilzeitstudiensemester mit Praxisphasen einschließlich der Semesterpausen mit der berufspraktischen Ausbildung im ausbildenden Unternehmen. Am Ende dieses Ausbildungs­abschnittes steht mit der bestandenen Prüfung vor der IHK/­HWK der erste Berufsabschluss im Ausbildungsberuf - nach nur 2½ Jahren! Unsere Studierenden KIApro nutzen die für KIA vorgesehenen Ausbildungsabschnitte im Unternehmen für berufliche Einsätze in ihrem Betrieb.
    • Abschnitt II ist die Fortsetzung des Studiums im Bachelor-KIA-Studiengang Maschinenbau als Vollzeitstudium. Dieses endet nach weiteren 2 Jahren mit dem Hochschulabschluss "Bachelor of Engineering".

    Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, das Studium mit dem Maschinenbau-Master fortzusetzen.

 

Zum Studiengang Maschinenbau sind folgende Ausbildungsberufe möglich:

  • Industriemechaniker*in

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Industriemechaniker*innen stellen Bauteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen her, richten diese ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben. Industriemechaniker*innen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche.

    Quelle: Berufenet Arbeitsagentur

  • Konstruktionsmechaniker*in

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Konstruktionsmechaniker/­-innen arbeiten in den Bereichen Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik und im Stahl- und Metallbau.

    Konstruktionsmechaniker*innen

    • planen ihre Aufgaben anhand von technischen Unterlagen,
    • stellen Bauteile, Baugruppen und Metallkonstruktionen aus Blechen, Rohren oder Profilen durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren her,
    • fertigen, montieren und demontieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport- und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen, Treppen, Türen, Tore, Abdeckungen, Behälter, Schutzeinrichtungen, Blechrohre und -kanäle, Aggregaten und Karosserien,
    • führen Schweißverfahren unter Beachtung der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes durch,
    • montieren und demontieren Metallkonstruktionen und wenden dabei unterschiedliche Fügetechniken an,
    • erstellen Hilfskonstruktionen, Vorrichtungen, Schablonen und Abwicklungen,
    • wählen Prüfgeräte und Prüfverfahren aus und wenden das betriebliche Qualitätssicherungssystem an,
    • führen die notwendigen Wartungsarbeiten an Anlagen, Maschinen und Werkzeugen durch,
    • stimmen Arbeiten mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab, bearbeiten komplexe Aufträge im Team,
    • führen selbständig Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen durch.


    Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung

  • Mechatroniker*in

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Mechatroniker*innen bauen aus mechanischen, elektrischen und elektronischen Baugruppen und Komponenten komplexe mechatronische Systeme, z.B. Roboter für die industrielle Produktion. Sie prüfen die einzelnen Bauteile und montieren sie zu Systemen und Anlagen. Die fertigen Anlagen nehmen sie in Betrieb, programmieren sie oder installieren zugehörige Software. Dabei richten sie sich nach Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen und prüfen die Anlagen sorgfältig, bevor sie diese an ihre Kunden übergeben. Außerdem halten sie mechatronische Systeme instand und reparieren sie.

    Quelle: Berufenet Arbeitsagentur

  • Metallbauer*in

    Berufsbeschreibung

    Kammer HWK

    Von der Vielseitigkeit dieses Berufes haben nur wenige Ahnung. Der Bau bedient sich aus diesem Metallhandwerksbereich beispielsweise stabiler Stahlkonstruktionen oder maßgefertigter Wintergärten, Türe und Tore. Sonderanfertigungen von Aufbauten und Rahmen für Spezialfahrzeuge gehören zum Fahrzeugbau. Für Land- und Forstwirtschaft werden umweltfreundlich funktionierende Geräte hergestellt. Gekonnt gestalterischen Anspruch erheben kreativ geschmiedete Teile aus den unterschiedlichsten Materialien. Im Hufbeschlag kann man sich in Fortbildungskursen ausbilden lassen.

    Quelle: Handwerkstag Sachsen 2003

  • Metallberuf Allgemein

    Das Unternehmen hält sich die Wahl des Ausbildungsberufes noch offen. Es steht nur fest, dass es sich um einen Metallberuf handelt.

  • Verfahrensmechaniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik stellen Rohrleitungsteile und -systeme, Bauteile und Baugruppen aus polymeren Werkstoffen her, bauen diese um oder setzen sie instand.
    Es gibt die Fachrichtungen Bauteile, Compound - und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie, Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster und Mehrschichtkautschukteile.

    Quelle: BERUFENET 2021

  • Zerspanungsmechaniker*in

    Berufsbeschreibung

    Kammer: IHK

    Zerspanungsmechaniker/innen fertigen Präzisionsbauteile meist aus Metall durch spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen. Dabei arbeiten sie in der Regel mit CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen oder Fertigungssystemen. Diese richten sie ein und überwachen Zerspanungsprozesse.

    Quelle: BERUFENET 2021

Einstiegsmöglichkeiten für diesen Studiengang

KIA ist ein ausbildungsintegriertes duales Hochschulstudium mit zwei Abschlüssen: Facharbeiter (mit Kammerprüfung IHK oder HWK) und Hochschulabschluss (Bachelor bzw. Diplom). Du erwirbst also in einer verkürzten Ausbildung nach zweieinhalb Jahren mit der Prüfung vor der IHK bzw. HWK den Facharbeiterabschluss und hast nach weiteren zwei bzw. zweieinhalb Jahren den Hochschulabschluss in der Tasche.

KIA+ ist für Absolventen der 10. Klasse gedacht. Wir begleiten dich auf dem Weg zur Erlangung der Fachhochschulreife an der Fachoberschule und durch das anschließende duale KIA-Studium.

KIApro - Diese berufsintegrierte KIA-Studienform ("pro" steht für "Profis") spricht Mitarbeiter von Unternehmen mit mindestens Facharbeiterabschluss an, die beruflich aufsteigen wollen. Wir helfen gern, hier die optimale Lösung für den Weg durch das Studium zu finden.

Über die Vorteile des dualen Studiums | KIA

Dein Studiengang in 60 Sekunden

Weitere Informationen

KIA-Beauftragter Metallberufe

Foto: Dipl.-Ing. Thomas Amhaus
Dipl.-Ing.
Thomas Amhaus
Fakultät Maschinenwesen
Standort 02763 Zittau
Schwenninger Weg 1
Gebäude Z VII, Raum 133
+49 3583 612-4826

Fachgebietskoordinator KIA

Foto: Dipl.-Ing. Hartmut Paetzold
Dipl.-Ing.
Hartmut Paetzold
Fakultät Elektrotechnik und Informatik
Standort 02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 1.48
+49 3583 612-4207

Allgemeine Studienberatung

Lukasz Sebastian Witków
Dipl.-Kfm. (FH)
Lukasz Sebastian Witków
Dezernat Studium und Internationales
Standort 02763 Zittau
Th.-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 0.22
+49 3583 612-3055
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