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Unternehmen , Hochschule
23. Januar 2018

Projektstart für AMiCE

Alliance for Advanced Manufacturing in Central Europe will interregionale Zusammenarbeit mitteleuropäischer Länder fördern.


Partner des Programms INTERREG CENTRAL EUROPE und dem Projekt AMiCE Kick-Off-Meeting in Chemnitz
Partner des Programms INTERREG CENTRAL EUROPE und dem Projekt AMiCE Kick-Off-Meeting in Chemnitz

„Cooperating beyond borders in central Europe to make our cities and regions better places to live and work." Dieser Leitsatz beschreibt die Absicht des Programms INTERREG CENTRAL EUROPE und steht für interregionale Zusammenarbeit zwischen den mitteleuropäischen Ländern. Das Programm verfügt in der Förderperiode 2014-2020 über ein aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammendes Budget in Höhe von 246 Millionen Euro. Der Schwerpunkt dieser Förderung liegt in den Gebieten Innovationen, Verkehr, CO2-Reduzierung sowie Umwelt und Kultur.

Mit Hilfe der finanziellen Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen, wird das Projekt AMiCE – Alliance for Advanced Manufacturing in Central Europe (INTERREG CENTRAL EUROPE CE1064) durchgeführt.

 

Innovative Fertigungstechnologien sind für das verarbeitende Gewerbe ein wichtiger Motor und von zentraler Bedeutung für Beschäftigung und Wachstum in Europa.

Das Projekt AMiCE trägt dazu bei, dass diese Fertigungstechnologien als Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft wahrgenommen werden.

Das Projekt stellt sich drei globale Ziele:

  1. Förderung von Investitionen

  2. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

  3. Verbesserung des Wissenstransfers

 

AMiCE, unter der Leitung der TU Chemnitz, beabsichtigt die Förderung von Additiver Fertigung in Central Europe und Unterstützung bei der Anwendung moderner Technologien nach dem Prinzip des ökologischen Produktlebenszyklus. Das Projekt verbindet fünf Innovationszentren mit regionalen Partnern aus Deutschland, Polen, Slowakei, Italien und Tschechien. Diese regionalen Tandems werden durch wirtschaftsfördernde Institute und führenden Universitäten vertreten sowie durch das Technologiezentrum Leitat in Spanien, der Wissenstransfer sichergestellt.

 

Projektkoordinatorin Marlen Krause bei ihrer Vorstellung des Posters „Forschungsschwerpunkte der HSZG“ Kick-Off-MeetingDas Projekt gliedert sich in 3 thematische Arbeitspakete - es wird die Einrichtung einer Wissensplattform, eines Netzwerkes gemeinsamer Demonstratoren und die Umsetzung von einem Pilotprojekt finanziell unterstützen. Das Ziel ist es, das verarbeitende Gewerbe in den beteiligten mitteleuropäischen Ländern und deren Innovationsfähigkeit zu stärken. Dies geschieht durch

  1. Förderung der Einführung von innovativen Fertigungstechnologien in KMU,

  2. Förderung und Erleichterung eines schnellen und effizienten Wissens- und Technologietransfers zwischen Forschung und Unternehmen,

  3. Effizienzsteigerung der Innovationsförderung und der Entwicklung eines ökologischen Produktlebenszyklus der Additive Fertigung.

 

Die Aufgaben speziell für die HSZG liegen in der Entwicklung von Strategien der generativen Fertigung und der Erstellung einer Wissensplattform im Rahmen der Additiven Fertigung und dem ökologischen Produktlebenszyklus.

Mit AMiCE sollen mehr als 1.200 KMU in Central Europe erreicht und 300 von Ihnen bei der Einführung neuer Fertigungsverfahren unterstützt werden. Damit einhergehend werden den KMU Lösungsmöglichkeiten für die Nutzung von Additiver Fertigung aufgezeigt.

Die Bewilligung des Projektes mit einer Laufzeit von 2017 bis 2020 ermöglichen eine nachhaltige Entwicklung der Additiven Fertigungstechnologien in den kommenden Jahren.

Hier finden Sie weitere Informationen.

 

Gefördert durch:

 

Text: M. Krause (HSZG)


Kontakt

Martin Sturm

Fakultät Maschinenwesen

Tel.: 03583 612 4816

E-Mail: M.Sturm(at)hszg.de

 

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