News Detail

Forschung , Hochschule
28. Mai 2019

First ever Czech-German Erasmus+ Staff Week erfolgreich zu Ende gebracht

"Die Grenze ist nicht der Rand, sondern der Mittelpunkt Europas" - TU Liberec und HSZG kooperieren bei der Durchführung der europaweit ersten grenzübergreifenden Erasmus+ Staff Week


Am Dreiländerpunkt
Foto: Jens FreudenbergAm Dreiländerpunkt

Nach über einjähriger gemeinsamer Vorbereitungszeit konnten die Akademischen Auslandsämter der Technischen Universität Liberec (TUL) und der HSZG in der vergangenen Woche ihre Gäste zur europaweit ersten grenzübergreifenden Erasmus+ Staff Week begrüßen. Vom 13. bis 17. Mai 2019 tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter von Partnerhochschulen aus zehn verschiedenen Nationen in Workshops, informellen Treffen sowie im Rahmen von Labor- und Campus-Führungen zu Fragen der Gestaltung von Auslandsaufenthalten aus. Dabei waren die Kolleginnen und Kollegen unter anderem aus Spanien, Polen, der Türkei, Italien, Russland und sogar aus Japan angereist.

Bei strahlendem Sonnenschein hießen die beiden Vize-Rektoren Prof. Mokry und Prof. Heidger die Gäste am Montag an der TUL herzlich willkommen. In den Workshops der folgenden Tage wurden insbesondere verschiedene Formen des Mobilitätsmanagements, der Umgang mit Risikoszenarien sowie Möglichkeiten der Steigerung der Erasmus-Mobilitätszahlen diskutiert.

"Es ist schön, zum ersten Mal unsere Partnerhochschule und die Menschen, mit denen wir bereits häufig per E-Mail oder telefonisch in Kontakt standen, nun auch persönlich kennenzulernen. Erasmus+ Staff Weeks sind außerdem eine hervorragende Möglichkeit, Kontakte zu internationalen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kulturkreisen, aber mit ähnlichen Arbeitsinhalten zu knüpfen."

betont Olga Gaidova, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der UNECON St. Petersburg, einer der Partnerhochschulen der HSZG im Bereich der Wirtschaftswissenschaften.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Partnerhochschulen konnten sich dank des engagierten Einsatzes der Liberecer, Zittauer und Görlitzer Lehrenden selbst überzeugen von der hohen Qualität in Lehre und Studium: Die Labore der Fertigungsmesstechnik, der Produktionstechnik und der Elektrotechnik und Informatik öffneten zu diesem Zweck ihre Türen für die Gruppe, ebenso wie das Institute for Nanomaterials, Advanced Technology and Innovation der TUL, und nicht zuletzt das Sprachlabor in Görlitz. Während der Erasmus+ Student Mini Fair in der Blue Box in Görlitz stellten sich die Hochschulvertreter dann den Fragen der interessierten Studierenden.

Gemeinsam mit Studierenden des Bachelor-Studiengangs Tourismusmanagement und ihrem Dozenten Prof. Falk Maiwald wurde dann im Workshop "Marketing Strategies" über Ideen zur weiteren Verbreitung der Erasmus-Idee sowie über Chancen und Hindernisse von Auslandsaufenthalten diskutiert. Nach einer kurzen Einführung durch Prof. Maiwald präsentierten die Studierenden im Anschluss an die Arbeitsgruppen in beeindruckender Art und Weise und in fließendem Englisch ihre Ergebnisse, die sie gemeinsam mit den internationalen Hochschulvertretern zusammengetragen hatten.

Abgerundet wurde das Programm - nach zwei launigen Crash-Kursen in Tschechisch und Deutsch - durch einen abendlichen Restaurantbesuch in über 1000 Meter Höhe auf dem Jeschken sowie durch Campus-und Stadtführungen in Liberec, Zittau und Görlitz.

Nach einem Spaziergang über die Görlitzer Altstadtbrücke endete der Abend am Donnerstag auf der polnischen Seite der Neiße, wo die Teilnehmer während eines Abendessens in einem feierlichen Akt ihre Zertifikate erhielten und im Rahmen einer campfire session die Arbeitswoche zwanglos Revue passieren lassen konnten.

Gemeinsam mit der TUL wird diese Zusammenarbeit sicherlich eine Fortsetzung finden, ob als Staff Week und/oder im Rahmen anderer, ebenso partnerschaftlicher Formate. Die posititven Rückmeldungen der Teilnehmer sprechen in jedem Fall dafür:

"We have just returned from Erasmus+ staff training week full of great experience and in good feeling. The program was fascinating, I would like to thank all your cross-border team members for the great effort that you made in organization of this event. You did a great job! We will be happy to continue and expand our cooperation in any field of common interest."

Die Durchführung der Erasmus+ Staff-Week wurde erst durch die Mitwirkung vieler hier ungenannter Personen möglich: Die Mitglieder des Orga-Teams der Akademischen Auslandsämter der TUL sowie der HSZG bedanken sich auf diesem Wege deshalb nochmals ganz herzlich bei allen Mitwirkenden für die tolle Unterstützung, die sie an beiden Hochschulen vor, während und nach der Veranstaltung erfahren haben!

Ein Nachtrag aus aktuellem Anlass: Anfang letzter Woche wurden durch die EU zwei Studien veröffentlicht, die aufzeigen, dass die Teilnahme am Erasmus+-Programm Absolventen Vorteile verschafft beim Einstieg in das Berufsleben und ihnen hilft, sich schnell in interkulturellen Zusammenhängen zurecht zu finden.

Ihre Ansprechpartnerin


Dipl.-Übers. (FH)
Stephanie Ludwig
Dezernat Studium und Internationales
Standort Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 0.13
03583 612-4499
Dezernat Studium und Internationales
Standort Görlitz
Brückenstraße 1
Gebäude G II, Raum 253
03851 374-4499
Ph. D.
Lucie Koutková
Dezernat Studium und Internationales
Standort Zittau
Zittau, Th.-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum Raum 0.05
03583 612-4814
Standort Görlitz
Gebäude Haus G II, Raum 253
03581 374-4814

(Kopie 1)

keyboard_arrow_up