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02. August 2020

Die Gewinner des „Young Academics Award for Bioenergy 2020“

Sieben junge Wissenschaftler*innen im Alter von Anfang 20 bis Ende 30 stellten in der ganztägigen Konferenz ihre Arbeiten zur Verwertung von Biomasse vor.


Laptop steht in einer Wiese.
Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay

Das zentrale Thema der Veranstaltung war die Nutzung von Bioenergie bei der klimaschonenden Verwendung in der Energieversorgung und die Verringerung des Verbrauchs an fossilen Res-sourcen. Sieben junge Wissenschaftler*innen im Alter von Anfang 20 bis Ende 30 stellten in der ganztägigen Konferenz ihre Arbeiten zur Verwertung von Biomasse z. B. in Vorgängen thermo-chemischer Vergasung oder bei der Verwendung von Rückständen in der Landwirtschaft vor.

Andy Gradel überzeugte Teilnehmer und Jury mit seinem Beitrag zum Thema:
„Flexible und wartungsarme Vergasung von Biomasse durch integrierte Adsorption von Teer-komponenten“.

Dabei waren vor allem die Untersuchungstiefe, die erreicht wurde, sowie die Präsentation der Versuchsergebnisse inklusive der dargebotenen Modellierung hervorzuheben. Die Jury machte klar, dass seine Arbeit wirkungsvoll zur weiteren Verbesserung thermo-chemischer Prozesse ins-besondere im kleineren Maßstab beiträgt.

Und was sagt der Gewinner im Nachgang zur Online-Konferenz?
„Ich war ganz begeistert von der Pausenbeschäftigung zwischen den Präsentationen. Das war sehr witzig: es gab ein weißes Fenster und alle konnten von ihrem Bildschirm aus hinein malen, was es gerade bei ihnen zu Mittag gab. Und dann sollten wir uns auch sportlich betätigen, mit Bürostuhlyoga!“ Er lacht, wenn er das erzählt. So etwas kenne man ja gar nicht.

 

 

Für Natascha Eggers wäre die Anreise aus Hamburg weit gewesen. „Ich wäre trotzdem gekommen“, sagt die Jungwissenschaftlerin von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ham-burg und Zweitplatzierte der Young Academic Conference. Sie überzeugte die Teilnehmenden und Jury mit ihrer

Präsentation zum Thema:
„Effizienzbewertung biomassebasierter PtX-Systeme“

Der innovative Ansatz zur Bewertung der vielfältigen PtX-Systeme war in seiner Tiefe und Darle-gung sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Außerdem war wie beim Gewinner die Vortragsart sehr gelungen. Auch sie lobt die Online-Konferenz. „Ich fand die Moderation und die Pausenge-staltung so erfrischend. Und ich freue mich, dass meine Arbeit in einem größeren (Online)-Kreis Anerkennung fand.“

 

 

Der 3. Platz ging an Roland Bischof. Er sagt: „Ich war positiv überrascht: mir war nicht bewusst, was mittlerweile online alles möglich ist, um ein reales Konferenzfeeling zu erschaffen. Ich fand schön, dass so viele verschiedene Stimmen zu Wort kamen und ich mich in privaten Chats mit Teilnehmenden intensiver austauschen konnte.“

Er überzeugte mit seinem Beitrag „Landwirtschaftliche Verwertung naturbelassener Biomasse-aschen“, indem er aufzeigen konnte, dass Aschen nicht als Abfall angesehen werden sollten, sondern die Wege für die weitere Verwertung gesucht werden sollen. Wie seine Mitstreiter um den Titel des diesjährigen Awards wurde auch er für seine überaus fachlich fundierte Arbeit und Ergebnispräsentation gelobt.

Der Blick in die Zukunft oder: Was haben wir daraus gelernt?

Das Resümee der Teilnehmenden im Anschluss war überwiegend positiv. So wurde die Moderation als sehr kompetent und unterhaltsam, die Veranstaltung als sehr gut organisiert und die Vorträge als opti-mal ausgewählt und inhaltlich fachlich fundiert bewertet.
Die im Durchschnitt 45 bis 50 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland lobten die hohe Qualität der Vorträge, die angenehme Stimmung und das Gruppengefühl, das durch die Organisatoren hergestellt werden konnte. Schätzten aber auch das Online-Format als solches, da die langen Anreisewege entfal-len.
Der Wunsch nach einer Wiederholung im nächsten Jahr wurde sofort nach der Konferenz laut - unab-hängig von Corona ebenfalls wieder im ressourcenschonenden Format der Online-Konferenz.
#save_the_date: Die Young Academics Conference 2021 findet deshalb zum gewohnten Termin am 17. Juni 2021 statt.

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