Nachwuchsforschergruppen


Graduiertenkolleg „Neue Systeme zur Ressourcenschonung“

Kurzbeschreibung des Vorhabens

Die Nachwuchsforschergruppe in Form eines Graduiertenkollegs führt Forschende mit der Zielrichtung Promotion und ihre Projekte aus technischen und techniknahen Fächern symbiotisch zur Untersuchung und Entwicklung „Neuer Systeme zur Ressourcenschonung“ zusammen.

Das Hauptziel ist die bestmögliche Vorbereitung der beteiligten Nachwuchsforscher auf ihren weiteren Karriereweg in Wirtschaft und Wissenschaft. Ein vielversprechender Ansatz liegt in der interdisziplinären Bearbeitung von Themen, die sowohl für die Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) als auch für die Wirtschaft der Region relevant sind.

Der gewählte Themenbereich ist dem Forschungsschwerpunkt Energie und Umwelt zuzuordnen und beinhaltet dabei die wissenschaftliche Begleitung des für die HSZG abbildbaren Bereichs der „Energiewende“. Die Nachwuchsforscher werden dabei sowohl zur Durchführung von angewandter Forschung, als auch zur Tätigkeit als Führungskraft, zur Stärkung des Wissenstransfers und der Vernetzung in der Region sowie zur Lehre befähigt.

Aktuelle Projekte

Zukunftssichere Stromerzeugung [FIS]
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. A. Kratzsch

Instationäre Strömungen
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. J. Meinert

Ressourcenschonende Produkte
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. M. Klaubert, Prof. Dr.-Ing. F. Hentschel

Power-to-Gas-to-Power [FIS]
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. T. Zschunke

Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. J. Meinert

Informations- und Kommunikations-Technologien
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. J. Lässig

Regionale Energiemärkte [FIS]
Projektleitung: Prof. Dr. rer. pol. T. Schütte


Laufzeit der Projekte: 01.08.2015 - 31.07.2018

Übersicht der Projekte als PDF


Entwicklung umweltingenieurtechnischer Verfahren zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen

Kurzbeschreibung des Vorhabens

Zu den Anlagen der Umweltinfrastruktur gehören u. a. natürliche Fels- und Lockergesteinshänge, Dämme, Deiche, Deponien und Kippenablagerungen, die ihre Funktion für unbestimmte oder zumindest sehr lange Zeiträume erfüllen sollen. Dafür werden Prognosewerkzeuge entwickelt und der Materialeinsatz optimiert

Das grundsätzliche Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Etablierung umweltingenieurtechnischer Konzepte für die nachhaltige Nutzung der Umweltressourcen.

Teilziele

  • Verlängerung der Nutzungsdauer bestehender Bauwerke durch Entwicklung wirklichkeitsnaher Prognosewerkzeuge
  • Optimierung des Materialeinsatzes für Neubau, Sanierung und Ertüchtigung durch Optimierung der Materialparameter
  • Verfahrenstechnische Aufbereitung und ökologisch verträgliche Nutzung problematischer Materialien zur Ertüchtigung oder die Neuerrichtung von Umweltinfrastrukturbauwerken

Für dieses Vorhaben wurde eine hochschulübergreifende Nachwuchsforschergruppe mit Absolventen unterschiedlicher Ingenieur- und Umweltstudienrichtungen gebildet. Es werden die spezifischen Arbeitsweisen der beteiligten Fachgebiete für die Entwicklung von Verfahren zur nachhaltigen Nutzung der Ressourcen kombiniert.

Partner der Nachwuchsforschergruppe

  • Hochschule Zittau/Görlitz
  • TU Bergakademie Freiberg
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden


Laufzeit: Juli 2016 - Juni 2019

Projektbeschreibung im FIS


Nachwuchsforschergruppe "Erdwärme"

Kurzbeschreibung des Vorhabens

Nachwuchsforschergruppe "Erdwärme" an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und WirtschaftsingenieurwesenMit dem Arbeitsantritt eines weiteren Mitarbeiters im Dezember 2017 ist die Nachwuchsforschergruppe "Erdwärme" an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen nun vollständig. Das interdisziplinär zusammengestellte Team, bestehend aus Herrn Prasanth Subramani, Herrn Lukas Stöckmann, Herrn Axel Gerschel, Herrn Thomas Schäfer sowie Herrn Tom Walter, umfasst fünf Nachwuchsforscher aus den Fachbereichen angewandte Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Geowissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen. Gemeinsam bearbeiten sie das Forschungsprojekt "Thermische Speichervorgänge im Umfeld von Erdwärmesonden beim Heizen und Kühlen von Gebäuden mit Wärmepumpen", welches am 01.08.2017 startete. Die Projektleitung erfolgt durch Herrn Prof. Dr. Schütte, Herrn Prof. Dr. Krimmling und Herrn Prof. Dr. Meinert.

VersuchstandZielstellung des Forschungsvorhabens ist es, im Themenfeld der erdgekoppelten Wärmepumpenanlagen wissenschaftlichen Problemstellungen lösungsorientiert zu begegnen, Optimierungskonzepte zu entwickeln und damit ebenso einen praxisrelevanten Beitrag zu leisten. Um im Zuge der Forschungstätigkeit numerische Modellrechnungen mit einem vertretbaren Zeitaufwand realisieren zu können, verfügt die Nachwuchsforschergruppe über eine leistungsstarke Rechentechnik. Für experimentelle Untersuchungen kann das Forscherteam darüber hinaus auf einen umfangreich ausgestatteten Erdwärmesondenversuchsstand zurückgreifen.

Erste Einblicke in das Forschungsprojekt sowie in das Themengebiet der oberflächennahen Geothermie bekamen Studenten der Hochschule Zittau/Görlitz im Dezember 2017 durch mehrere Mitarbeiter der Nachwuchsforschergruppe im Rahmen der Lehrveranstaltung Energiemanagement und einem anschließenden Laborpraktikum.

Seit Januar 2018 ist das Forschungsvorhaben überdies auch auf der Webseite der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen und im Forschungsinformationssystem (FIS) der HSZG vertreten.

Zur Fakultätswebseite: http://f-w.hszg.de/forschung/projekte/geothermie.html
Zum FIS: Thermische Speichervorgänge um Erdwärmesonden beim Heizen und Kühlen von Gebäuden


Nachwuchsforschergruppe Biocatalysis Platform Zittau (BioPlatZ)

An der Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz hat die Nachwuchsforschergruppe „Biocatalysis Platform Zittau“ (BioPlatZ) im Oktober 2017 die Forschungsarbeiten zum Thema „Identifikation von Enzymen als Biokatalysatoren und deren Anwendung in bio- und chemokatalytischen Prozessen zur Herstellung von Feinchemikalien“ aufgenommen. Gefördert wird das Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und von der Sächsischen Aufbaubank. Im Rahmen dieses interdisziplinären Projektes sollen neuartige energie- und ressourcenschonende Syntheseverfahren für Verbindungen entwickelt werden, die in Form von Wirkstoffen hohe Anforderungen an deren Reinheit stellen.

 

Unter Verwendung von ganzen Zellen bzw. isolierten Enzymen als Biokatalysatoren sollen selektive Transformationen von Ausgangssubstanzen ermöglicht werden, die wiederum als Grundbausteine für Synthesen komplexer chiraler Moleküle dienen. Diese Kombination biotechnologischer und chemischer Ansätze ermöglicht die Einbeziehung biobasierter Rohstoffe bei einer nachhaltigen, energie- und umweltschonenden Herstellung von Feinchemikalien als high added-value Produkte.

 

Das Team der Nachwuchsforschergruppe BioPlatZ besteht aus sechs jungen Wissenschaftlern aus Deutschland und Tschechien. Ganz konkret werden in den kommenden

drei Jahren chemo-enzymatische Synthesen chiraler building blocks untersucht. Chemo-enzymatisch bedeutet dabei, dass sowohl chemische als auch biologische Katalysatoren eingesetzt werden.

 

 

Gemeinsames Ziel der Nachwuchsforschergruppe BioPlatZ ist es, mithilfe chemo-enzymatischer Reaktionen chemische Verbindungen herzustellen, die eine bestimmte, genau definierte Konfiguration besitzen. Das bedeutet, dass die in der Nachwuchsforschergruppe hergestellten Strukturen eine spezifische dreidimensionale Anordnung im Raum aufweisen müssen, um als chirale building blocks eingesetzt werden zu können. Chirale building blocks sind kleine Moleküle mit definierter Stereoche

mie, mit deren Hilfe später pharmazeutische Produkte entstehen, beispielweise Wirkstoffe gegen zu hohen Blutdruck.

 

Das Nachwuchsforscherteam setzt sich aus drei Disziplinen zusammen:

 

Die Biochemie wird von Professorin Annett Fuchs und der Postdoktorandin Frau Dr. Kateřina Barková betreut, die Organische Chemie wird von Professor Dieter Greif geführt und die Mikrobiologie steht unter Leitung von Professor Thomas Wiegert und dem Postdoktoranden Herrn Dr. Marek Pecyna. In dieser Konstellation kann so jedes Fachgebiet seine Expertise einbringen.

 

Die Arbeitsgruppe von Professor Wiegert ist in der Lage, Mikroorganismen so zu verändern, dass eine bestimmte Reaktion erreicht werden kann. Die AG von Professorin Fuchs übernimmt die genetisch optimierten Stämme und macht ein Screening. Professor Greif führt schließlich die chemischen Reaktionen durch und erhält die gewünschten Produkte.

 


Laufzeit: September 2017 - August 2020

Projektbeschreibung im FIS


 

 

Letzte Änderung:17. August 2018

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