Hochschuldidaktische Weiterbildungen

Für diese hochschuldidaktischen Weiterbildungen können Sie sich online anmelden:

Hinweis für Bedienstete der HSZG: Gemäß Verfahrensvorschrift für Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung beantragen Sie bitte rechtzeitig im Voraus formal über den Dienstvorgesetzten die Teilnahme. Das entsprechende Formblatt ist im Intranet.

Bitte melden Sie sich online für die Kurse an:

  • 28.-30.01.20 Auftakt Modul 1 des Sächsischen hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms

    Termine und Ablauf:

    Auftaktworkshop: 28. – 30.01.2020 in Görlitz
    Kollegiale Beratung: 08.05.2020
    Abschlussworkshop: 12.06.2020 in Zittau

    Das Sächsische Hochschuldidaktik-Zertifikat besteht aus drei Modulen und hat einen Gesamtumfang von 240 Arbeitseinheiten (1 AE = 45 min). Von den 240 AE entfallen 60 AE auf Modul 1, 100 AE auf Modul 2 und 80 AE auf Modul 3. Die Arbeitseinheiten unterteilen sich in Präsenz- und Selbstlernphasen. Es wird empfohlen, mindestens drei Semester einzuplanen und die Module möglichst chronologisch zu durchlaufen.

    Inhaltliche Schwerpunkte und Ablauf Modul 1:

    Im Modul 1 werden die Grundfragen didaktischen Handelns vermittelt und innerhalb von Praxiseinheiten im laufenden Semester erprobt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung des Lernens Studierender im Sinne des shift from teaching to learning. Ausgangspunkt dafür, die Lehre vom Lernen her zu denken, sind die individuellen Lehr- und Lernerfahrungen sowie kognitions- und sozialpsychologische Erkenntnisse. Die in Modul 1 eingesetzten aktivierenden Methoden dienen nicht nur der lern- und teilnehmendenorientierten Vermittlung von Themen, sondern ermöglichen zugleich den reflektierten Erwerb eines erweiterten Methodenrepertoires.

    Das Modul erstreckt sich über ein Semester. Es beginnt mit einem Auftaktworkshop zu Semesterbeginn zu den „Grundlagen des Lehrens und Lernens“ (28.-30. Januar in Görlitz). Der Transfer des Erlernten in die eigene Lehr-Lern-Praxis und deren Reflexion werden in einer anschließenden „Praxisphase“ durch kollegiale Fallbesprechungen, kollegiale Hospitationen sowie weitere Praxisaufgaben im Verlauf des Semesters begleitet und gefördert (8. Mai).

    Die im Rahmen des Auftaktworkshops und der Praxisphase gesammelten Erfahrungen werden im Abschlussworkshop (12. Juni) zum Ende der Vorlesungszeit ausgewertet und vertieft. Offene oder weitere Fragen der Teilnehmenden werden bearbeitet.

    Das Modul 1 schließt mit einem schriftlichen Lernportfolio, das den Lernprozess und die Veränderungen im eigenen Lehr- und Lernverständnis dokumentiert und reflektiert, sowie einer individuellen Rückmeldung ab.

    Zielgruppe:

    Das Angebot richtet sich an Lehrende aller Erfahrungsstufen, insbesondere an den wissenschaftlichen Nachwuchs, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und Lehrbeauftragte.

    Das Kursangebot steht vorrangig den Lehrenden der am HDS beteiligten Mitgliedshochschulen offen. Lehrende anderer Hochschulen sind ebenfalls herzlich willkommen – können allerdings nur unter Kapazitätsvorbehalt teilnehmen.

    Teilnahmekosten:

    Kostenfrei für Lehrende der HDS-Mitgliedshochschulen; 650,00 Euro für Lehrende anderer Hochschulen

    Link für weitere Informationen (Link führt zur website des HDS an der Uni Leipzig)

    Link für die Anmeldung (Link führt zur website des HDS an der Uni Leipzig)

     

  • 28.01.20 Sketchnotes am Flipchart - Grafiktraining für den Lehralltag

    LIT-Werkstatt in der Fakultät Management- und Kulturwissenschaften, 9 - 16.30 Uhr, 8 AE, max. 12 Teilnehmende (Buchungsvorrang haben Mitglieder der F-MK)

    Ort: Campus Görlitz, Brückenstr. 1, Haus G IV, Raum wird noch bekannt gegeben.

    Dozentin: Liane S. Hoder (Graphic Recording, Illustration, Dresden)

    Hinweis: An dieser Werkstatt können ausnahmsweise KEINE Mitglieder aus anderen Hochschulen teilnehmen.

    Kursbeschreibung:

    Eine aktiv durch Grafik, Illustration und Schaubild unterstützte Lehre, Moderation oder Besprechung kann Themen, Standpunkte oder Prozesse in Gruppensituationen oft sehr viel effektiver und lebendiger vermitteln und gleichzeitig die Verankerung im Gedächtnis erheblich verbessern.Inhalte durch visuelle Darstellungen zu unterstützen ist sowohl integrativ als auch inklusiv, Menschen mit Beeinträchtigungen können dem Inhalt besser folgen und ihn durch Bilder auch besser verstehen, selbiges gilt für Teilnehmer aus anderen Kulturen. Durch visuell gestützte Kommunikation können sprachliche Barrieren leichter überwunden werden. Daneben gelingt es aber auch, die Dokumentation von Prozessen und Arbeitsergebnissen schon mit einfachsten grafischen Mitteln sehr viel effektiver zu gestalten.Somit werden die unterschiedlichen Lerntypen besser erreicht, Sitzungen & Prozesse reflektiert und nachhaltiger dokumentiert. Inhalte:- Visualisierung in Lehre- Trainieren mit Stiften am Flipchart- Übersetzen von Worten in Bilder- Integration von eigenen Bildern in die Lehre

    Arbeitsformen: Trainerinnen-Input, üben, üben, üben

    Anerkannter Kurs im sächs. Zertifikatsprogramm des HDS im Modul 2 mit 4 AE im Handlungsfeld "MMD".

    Hier gehts zur Online-Anmeldung

  • 26.-27.02.20 Richtig sprechen - ein Atem-, Stimm- und Sprechtraining für Vielsprecher

    zweitägiges Seminar 9 - 16.30 Uhr, 16 AE, Campus Zittau oder Görlitz (wird rechtzeitig vorher je nach Herkunft der Teilnehmenden entschieden)

    Dozent: Claudia Kutter-Clauß (Kommunikationstrainerin, Sprecherzieherin, Dresden)

    Kosten: vom HDS gefördertes Seminar; Keine Kosten für Bedienstete der HSZG und Mitarbeiter der HDS-Vertragseinrichtungen, 80 Euro für alle weiteren Interessenten

    Kursbeschreibung:

    Der Workshop wendet sich an Hochschullehrende, die ihre Stimme als
    Vermittlungsinstrument kennenlernen und optimal nutzen wollen. Lernen Sie das Potenzial Ihrer Stimme und Ihre Wirkung auf andere kennen! Wer auf
    seine Stimme angewiesen ist, viel und gut sprechen muss und dazu eine klare und
    tragfähige Stimme braucht, erhält mit diesem Workshop ein professionell aufgebautes
    und begleitetes Training.
    Neben der Vermittlung einer physiologischen Atem-, Stimm- und Sprechtechnik stehen
    individuelles Feedback und Eingehen auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen
    Stimmen und Sprechweisen im Vordergrund.
    Viele praktische Übungen schulen die Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion.

    Lernziele: Die TeilnehmerInnen entwickeln und festigen...
    ...kräftige und resonanzvolle Stimme
    ...deutliche Artikulation
    ...abwechslungsreiche Sprechweise

    Anerkannter Kurs im sächs. Zertifikatsprogramm des HDS im Modul 2 mit 16 AE im Handlungsfeld "SQ".

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  • 02.-03.03.20 Fit für die Rolle - professionelles Selbstverständnis in der Lehre

     

    zweitägiges Seminar 9 - 16.30 Uhr, 16 AE, Campus Zittau oder Görlitz (wird rechtzeitig vorher je nach Herkunft der Teilnehmenden entschieden)

    Dozent: Dr. Sebastian Walzik (freier Trainer, Berlin)

    Kosten: vom HDS gefördertes Seminar; Keine Kosten für Bedienstete der HSZG und Mitarbeiter der HDS-Vertragseinrichtungen, 80 Euro für alle weiteren Interessenten

    Kursbeschreibung:

    „Teachers don’t teach as they were taught to teach, but as they were taught.“

    Es schadet also nicht, das eigene Rollenbild zu reflektieren: Wofür bin ich eigentlich in der Hochschullehre zuständig und verantwortlich und wofür nicht? Was kann ich von meinen Studierenden erwarten, und was können sie von mir erwarten? Welches Selbst-Verständnis habe ich und wie kann ich es den Teilnehmenden sinnvoll kommunizieren? Welche Haltungen und Methoden gibt es, und wie finde ich meinen mir angemessenen Stil?

    All dies ist - nicht nur aber auch - abhängig vom eigenen Verständnis dessen, was Lernen und Lehren bedeutet. Verstehe ich mich als "Wissensvermittler" trete ich anders auf, als wenn mir bewusst ist, dass Lernen ein individueller Prozesses der Konstruktion von "Wirklichkeit" ist. Darüber hinaus geht es dann auch darum, die eigene Rolle in der Veranstaltung klar zu kommunizieren.

    Das Seminar beschäftigt sich daher sowohl mit modernen Erkenntnissen über Lernen und Lehren als auch mit Kommunikation und unterstützt die TeilnehmerInnen dabei, eine eigene stimmige Rolle zu finden und klar auszufüllen.

    Lernziele: Die TeilnehmerInnen...
    ... kennen Grundlinien und Haltungen systemisch-konstruktivistischen Lehrens und Lernens.
    ... reflektieren eigene Einstellungen und Dispositionen gegenüber Ihren Themen und Zielgruppen.
    ... reflektieren ihre Rolle als BegleiterIn, AnregerIn und UnterstützerIn von Lernprozessen und entwickeln entsprechend eine stimmige Haltung.
    ... entwickeln ein entsprechendes Selbst-Verständnis, wobei sie ihre eigene Verantwortung und jene Ihrer Lernenden klären.
    ... kommunizieren diese stimmige Rolle klar gegenüber Studierenden.

    Anerkannter Kurs im sächs. Zertifikatsprogramm des HDS im Modul 2 mit 12 AE im Handlungsfeld "BBI" und 4 AE "LLC".

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  • 04.-05.03.20 Tafel- und Posterbilder mit Kreide und Stift - Grafiktraining für den Lehralltag

     

    zweitägiger Workshop, 9 - 16.30 Uhr, 16 AE, Campus Zittau oder Görlitz (wird rechtzeitig vorher je nach Herkunft der Teilnehmenden entschieden)

    Dozentin: Liane S. Hoder (Graphic Recording, Illustration, Dresden) 

    Kosten: vom HDS gefördertes Seminar; Keine Kosten für Bedienstete der HSZG und Mitarbeiter der HDS-Vertragseinrichtungen, 80 Euro für alle weiteren Interessenten

    Kursbeschreibung:

    Eine aktiv durch Grafik, Illustration und Schaubild unterstützte Lehre, Moderation oder Besprechung kann Themen, Standpunkte oder Prozesse in Gruppensituationen oft sehr viel effektiver und lebendiger vermitteln und gleichzeitig die Verankerung im Gedächtnis erheblich verbessern.

    Inhalte durch visuelle Darstellungen zu unterstützen ist sowohl integrativ als auch inklusiv, Menschen mit Beeinträchtigungen können dem Inhalt besser folgen und ihn durch Bilder auch besser verstehen, selbiges gilt für Teilnehmer aus anderen Kulturen. Durch visuell gestützte Kommunikation können sprachliche Barrieren leichter überwunden werden. Daneben gelingt es aber auch, die Dokumentation von Prozessen und Arbeitsergebnissen schon mit einfachsten grafischen Mitteln sehr viel effektiver zu gestalten.

    Somit werden die unterschiedlichen Lerntypen besser erreicht, Sitzungen & Prozesse reflektiert und nachhaltiger dokumentiert.

    Ziele:
    Die Teilnehmenden...

    • haben rasche Erfolge in der Verwendung eigener Illustrationen, Scribbles, Skizzen und Schaubilder erzielt
    • haben mehr Sicherheit in der unterstützenden, grafischen Nutzung von Stift oder Kreide erreicht
    • erfahren den Einsatz von Grafiken, Illustrationen und Schaubildern als Unterstützung in vielerlei kommunikativen Herausforderungen des beruflichen Alltags
    • schaffen vielfältige Lern- und Assoziationsmöglichkeiten im Sinne einer inklusiven Hochschule

    Inhalte:

    • Visualisierung in Lehre, Sitzungen und bei Moderationen
    • Trainieren mit Stift und Kreide
    • Übersetzen von Worten in Bilder
    • Integration von eigenen Bildern in Lehre, Beratungssettings, Moderationen oder Präsentationen

    Arbeitsformen: Trainerinnen-Input, üben, üben, üben

    Anerkannter Kurs im sächs. Zertifikatsprogramm des HDS im Modul 2 mit 8 AE im Handlungsfeld "MMD".

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  • 16.-17.07.20 "Was kommt denn in der Prüfung dran?" - Lehren vom Prüfen aus denken

    zweitägiges Seminar 9 - 16.30 Uhr, 16 AE, Campus Zittau oder Görlitz (wird rechtzeitig vorher je nach Herkunft der Teilnehmenden entschieden)

    Dozentin: Dr. Anja Centeno (Sprach- u. Kulturwissenschaftlerin, freie Trainerin, Dresden)

    Kosten: vom HDS gefördertes Seminar; Keine Kosten für Bedienstete der HSZG und Mitarbeiter der HDS-Vertragseinrichtungen, 80 Euro für alle weiteren Interessenten

    Kursbeschreibung:

    Was kommt denn in der Prüfung dran?" Oft richten die Studierenden ihr Lernverhalten an der Prüfung aus, ein ganz natürlicher Impuls. Wenn Prüfungen, Lernziele sowie Lehr- und Lernaktivitäten gut aufeinander abgestimmt sind, ist der Weg zum nachhaltigen Lernerfolg bestens präpariert.
    Im Workshop beschäftigen wir uns mit genau dieser Abstimmung, dem so genannten Constructive Alignment. Am ersten Tag starten wir mit Fragen des kompetenzorientierten Prüfens, um daraus einen Blick auf das Gesamtkonstrukt lernfördernder Lehrgestaltung zu werfen. Tag zwei ist dann der Strukturierung und methodischen Ausgestaltung Ihrer Lehrveranstaltung gewidmet. Damit beschäftigen wir uns auch mit Fragen der Verknüpfung von Präsenz und Selbststudium sowie mit Lernfortschrittskontrollen im Semesterverlauf.

    Die Themen und Inhalte des Workshops erarbeiten wir auf der Grundlage Ihres Erfahrungsschatzes mit Hilfe aktivierender Lehrmethoden, so dass Sie gleichzeitig methodische Anregungen zur Erweiterung Ihres Repertoires mitnehmen können.

    Lernziele: Die Teilnehmenden...
    ...verfügen über Orientierungshilfen und Anregungen für die kompetenzorientierte Gestaltung von Prüfungen und Lehre;
    ...können die Prinzipien des Constructive Alignements auf ihre Lehrveranstaltungsplanung anwenden;
    ...erweitern ihr methodisches Repertoire.

    Anerkannter Kurs im sächs. Zertifikatsprogramm des HDS im Modul 2 mit 8 AE im Handlungsfeld "PBA" und 8 AE "LLC".

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  • 02.-03.09.20 Narrative Schätze heben - Storytelling in der Lehre

    zweitägiges Seminar 9 - 16.30 Uhr, 16 AE, Campus Zittau oder Görlitz (wird rechtzeitig vorher je nach Herkunft der Teilnehmenden entschieden)

    Dozent: Martin Ellrodt (Schauspieler & Geschichtenerzähler, Nürnberg)

    Kosten: vom HDS gefördertes Seminar; Keine Kosten für Bedienstete der HSZG und Mitarbeiter der HDS-Vertragseinrichtungen, 80 Euro für alle weiteren Interessenten

    Kursbeschreibung:

    Dieser Workshop wird zwei Bereiche zusammenführen, die auf den ersten Blick vielleicht wenig gemein haben: die Hochschuldidaktik mit der Kunst des Erzählens.

    Narrativ vermittelte Inhalte werden aber von den Zuhörenden sowohl mit gesteigerter Aufmerksamkeit wahr genommen als auch effektiver abgespeichert. Für die Lehrenden wiederum ergibt sich eine Chance, durch einen Methodenwechsel hin zu narrativen Elementen ihr Fach aus einem neuen Blickwinkel zu erleben und einen anderen Zugang zur Sprache zu entdecken, ohne wissenschaftliche Standards preisgeben zu müssen.

    Es lohnt es sich also durchaus, auf die Suche nach den narrativen Schätzen des eigenen Lehrfachs zu gehen und diese zu heben.
    Dazu werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst die eigene Erzählkompetenz erleben und ausbauen und anschließend die gewonnenen Erkenntnisse auf ihr jeweiliges Fach anwenden und erproben.

    Erzählpädagogische Übungen und praxisorientierte Aufgabenstellungen sorgen dafür, dass das Vergnügen an Kommunikation und didaktischer Aufbereitung im Vordergrund steht.

    Lernziele: Die Teilnehmenden können...
    ...Lehrstoff in eine mündlich gut erzählbare Struktur bringen
    ...die eigenen Erzählungen gemäß ihren Bedürfnissen und den Möglichkeiten der Mündlichkeit gestalten
    ...die dramatische Struktur von Geschichten optimieren
    ...einen eigenen Coaching-Prozess initiieren und durchführen

    Sie erkennen und gestalten narrative Potenziale in didaktischen Einheiten und Sequenzen bis hin zum Semester.

    Anerkannter Kurs im sächs. Zertifikatsprogramm des HDS im Modul 2 mit 12 AE im Handlungsfeld "MMD" und 4 "VCI".

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  • 07.-08.09.2020 Fettnäpfchen vermeiden - Umgang mit Studierenden aus unterschiedlichen Kulturen

    zweitägiges Seminar 9 - 16.30 Uhr, 16 AE, Campus Zittau oder Görlitz (wird rechtzeitig vorher je nach Herkunft der Teilnehmenden entschieden)

    Dozent: Dr. Erik Malchow (Kulturwissenschaftler, Kommunikationstrainer, Medienberater, Berlin)

    Kosten: vom HDS gefördertes Seminar; Keine Kosten für Bedienstete der HSZG und Mitarbeiter der HDS-Vertragseinrichtungen, 80 Euro für alle weiteren Interessenten

    Kursbeschreibung:

    Einen Schwerpunkt bilden die Motivation sowie die Kommunikation arabischer und asiatischer Studierender. Diese werden anhand von praktischen Beispielen in einen Kontext gesetzt. Am ersten Tag machen sich die Teilnehmenden mit etablierten Kommunikationstheorien sowie Theorien interkultureller Vielfalt vertraut. Auch der Selbstreflexin wird hier Raum gegeben. Außerdem sollen historische, politische und vor allem kulturelle Hintergründe zu den ausgewählten Zielregionen erläutert werden. Der zweite Tag gilt der verhaltenspsychologischen Umsetzung der gelernten Theorien und ist in Absprache mit den Teilnehmenden interaktiv aufgebaut.

    Neben allgemeinen Kommunikationsmethoden, die auf den Theorien von Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun beruhen, werden im ersten Teil interkulturelle Spezifika im Umgang mit Studierenden vermittelt. Die maßgeblichen Theoretiker sind hier Alexander Thomas, Geert Hofstede und Edward T. Hall. Die Teilnehmenden lernen ihre eigenen Verhaltensweisen und Wertungen besser zu deuten und somit interkulturellen Missverständnissen vorzubeugen. Dieser Teil dient der Information und dem Abbau von Vorurteilen.

    Am Folgetag werden die Teilnehmenden ihr Wissen anhand von Fallstudien testen. Die Fallstudien werden gezielt für die Arbeit im Hochschulkontext ausgewählt. Diese Methode dient dem Erfahrungsaustausch untereinander und zielt auf die Bewältigung aktueller Herausforderungen ab.

    Anerkannter Kurs im sächs. Zertifikatsprogramm des HDS im Modul 2 mit 8 AE im Handlungsfeld "BBI", 4 AE im "EQR" und 4 AE im "VCI".

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  • 17.09.20 "Wohin mit dem ganzen Inhalt?" - Umgang mit der Stofffülle aus didaktischer Sicht

    eintägiges Seminar 9 - 16.30 Uhr, 8 AE, Campus Zittau oder Görlitz (wird rechtzeitig vorher je nach Herkunft der Teilnehmenden entschieden)

    Dozentin: Dr. Anja Centeno (freie Trainerin, Dresden)

    Kosten: vom HDS gefördertes Seminar; Keine Kosten für Bedienstete der HSZG und Mitarbeiter der HDS-Vertragseinrichtungen, 80 Euro für alle weiteren Interessenten

    Kursbeschreibung:

    Viel Stoff, aber zu wenig Zeit? Bei den Teilnehmenden bleibt viel zu wenig hängen? Gerade Fachexpert*innen tappen gerne in die „Vollständigkeitsfalle“, wenn sie alles Wissen in der Lehrveranstaltung unterbringen wollen. Zu viel Stoff verstopft aber den Durchblick und schmälert den Lernerfolg. Weniger ist da oft mehr!Im Workshop tauschen wir uns über lernpsychologische Aspekte aus, um komplexe Inhalte verständlich auf den Punkt zu bringen. Wir filtern und strukturieren die Lehrinhalte nach didaktischen Gesichtspunkten. Ausgestattet mit praktischen Instrumenten zur Stoffauswahl und -reduktion erproben wir diese direkt anhand des eigenen Themenfeldes. Dabei diskutieren wir Chancen und Grenzen der Umsetzung bezogen auf Ihre jeweiligen Lehranforderungen. Mitzubringen sind Unterlagen (Modulbeschreibungen, Seminarplanungen, PowerPoints etc.), die im Workshop bearbeitet werden sollen.

    Lernziele: Die Teilnehmenden...
    ...kennen grundlegende Prinzipien der Stoffauswahl und Methoden der Stoffreduktion;
    ...verfügen über Ansätze, um komplexe Themen für die Zielgruppe lernorientiert aufzubereiten;
    ...reflektieren den Gestaltungsspielraum in ihren jeweiligen Lehrformaten.

    Anerkannter Kurs im sächs. Zertifikatsprogramm des HDS im Modul 2 mit 8 AE im Handlungsfeld "LLC".

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An der Hochschule Zittau/Görlitz werden für die Bediensteten hochschuldidaktische Weiterbildungen angeboten. Diese ein- und mehrtägigen Inhouse-Weiterbildungen sind i. d. R. Bestandteil des sächsischen hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms, das vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) veröffentlicht wird. Dieses Zertifikatsprogramm besteht aus drei Modulen, wobei Modul 2 im Umfang von insgesamt 100 Arbeitseinheiten auch an unserer Hochschule absolviert werden kann. Zu welchen Konditionen eine Weiterbildung als Modul 2 anrechenbar ist, entnehmen Sie bitte der Kursbeschreibung.

Die hochschuldidaktischen Weiterbildungen der HSZG sind für die Bediensteten der HSZG kostenfrei. Die Anmeldungen von Mitgliedern anderer Hochschulen werden gern entgegen genommen. Für diese sind die Kurse aufgrund einer Seminarförderung des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) besonders kostengünstig.

Die Anmeldung für die Kurse der HSZG erfolgt online. Die Teilnahme wird im Nachgang bescheinigt (Zertifikat).

Gern unterstützen wir Sie auch beratend, falls Sie zum Beispiel eine Weiterbildung an einer anderen Hochschule besuchen möchten oder am Sächsischen Zertifikatsprogramm (Module 1 bis 3) interessiert sind. Hierbei gilt grundsätzlich: Bedienstete der HSZG können aufgrund eines Rahmenvertrages mit dem HDS zu vergünstigten Konditionen teilnehmen.

Weitere Angebote


2019-2020 Ingenieurpädagogische Qualifizierung für Lehrende
der MINT-Studiengänge

Ziel dieser Weiterbildung an der HSZG ist es, die ingenieurdidaktische Kompetenz der Hochschulmitarbeiter an den MINT-Fakultäten weiterzubilden. Diese Veranstaltungsreihe besteht aus 228 Einheiten à 45 Minuten. Sie berührt alle relevanten Themengebiete der Ingenieurdidaktik und erfüllt die Vorgaben der Ingenieurpädagogischen Wissensgesellschaft Berlin (IPW).

Bei Interesse folgen Sie bitte diesem Link zur Internetseite des Kurses.


Hochschuldidaktisches Zentrum und sächsisches HDS-Zertifikatsprogramm

An dieser Stelle können Sie die Programme der hochschuldidaktischen Weiterbildungen aller sächsischen Hochschulen einsehen und sich über das dreistufige Sächsische Zertifikatsprogramm für Hochschuldidaktik am Hochschuldidaktischen Zentrum (HDS) an der Universität Leipzig informieren.

Kursmanagement


M.A.
Robert Viertel
Rektorat / Stabsstelle Bildung
Standort Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 1.65
03583 612-4356
Rektorat / Stabsstelle Bildung
Standort Görlitz
Brückenstraße 1
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03581 374-4356
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