Veranstaltungsdetails

14. Juli 2026

Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn (m/w/d) - Kennwort: 37-2026 IBIRA-J

Hochschule Zittau/Görlitz | Bewerbungsende: 25.08.2026

An der Hochschule Zittau/Görlitz, am Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung (TRAWOS), ist – vorbehaltlich der Mittelbereitstellung – im Projekt „Institutionelle Bearbeitung islamistischer Radikalisierung bei jungen Menschen – Teilvorhaben Soziale Arbeit Ost: Religion, Jugend und sozialräumliche Bearbeitung islamistischer Radikalisierung im regionalen Fall Görlitz“ zum 01.10.2026 eine Teilzeitstelle (30 Stunden/Woche) als 

Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn (m/w/d) 
- Kennwort: 37-2026 IBIRA-J-

befristet bis zum 30.09.2029 zu besetzen.

Das Projekt ist Teil eines Forschungsverbundprojektes, das untersucht, wie (zugeschriebene) islamistische Radikalisierung von jungen Menschen institutionell (von der Polizei, der Sozialen Arbeit und der Justiz) bearbeitet wird. Im Fokus des HSZG-Teilvorhabens steht die institutionelle Bearbeitung durch die Profession der Sozialen Arbeit, exemplarisch am Beispiel der Regionalstudie Görlitz/Ost. Rekonstruiert werden sollen die professionellen Deutungsmuster, Handlungslogiken und Professionalisierungsstrategien sowie die strukturellen Wechselseitigkeiten der (Ent-)Problematisierungen von Islamismus mit den spezifischen strukturellen und sozialräumlichen Rahmenbedingungen.

Im Rahmen des Projektes bearbeitet der Stelleninhaber/ die Stelleninhaberin (m/w/d) insbesondere folgende Aufgaben:

  • Konzeption, Durchführung und Auswertung von qualitativen Erhebungen in den Regionalstudien, insbes. (Experten-)Interviews und fokussierte Ethnografie, Grounded Theory Methodologie und Sequenzanalyse,
  • Mitarbeit an und eigenverantwortliche Erstellung von Publikationen (Aufsätze, Projektberichte) und Vorträgen auf nationalen und internationalen Tagungen,
  • Mitarbeit an der Konzeption und Umsetzung von Praxistransfer- und Wissenschaftskommunikationsformaten,
  • Mitarbeit in der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen.

Es werden folgende Kenntnisse und Fähigkeiten vorausgesetzt

  • Mindestens guter Abschluss eines geistes- oder sozialwissenschaftlichen Studiengangs (wie Soziologie, Kulturwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Soziale Arbeit, Management Sozialen Wandels, Kriminologie) an einer Universität (Magister, Diplom oder Master) oder Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Master),
  • Sehr gute Kenntnisse und mindestens erste Erfahrungen in der Anwendung qualitativ-rekonstruktiver Forschungsmethoden (z.B. Grounded Theory Methodologie, Objektive Hermeneutik, dokumentarische Methode, o.ä.),
  • Interesse an den Themenfeldern Religion und Soziale Arbeit, Soziale Arbeit und Soziale Kontrolle im Sozialraum, Soziale Arbeit im Umgang mit religiöser- und politisch-weltanschaulicher Radikalisierung, möglichst mit ersten eigenen Forschungserfahrungen (Beleg- und Abschlussarbeiten im Studium, studentische Hilfskrafttätigkeiten, o.Ä.).

Darüber hinaus sind wünschenswert

  • erste Erfahrungen in Wissenschaftskommunikation und im Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die soziale Praxis,
  • Promotionsabsicht im Forschungsfeld und die Verknüpfung der Stelle mit der Aufnahme oder Fortführung eines Dissertationsvorhabens.

Wir erwarten von Ihnen

  • strukturierte, lösungs- und serviceorientierte sowie selbständige Arbeitsweise,
  • Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen,
  • Bereitschaft sowie Interesse, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln,
  • Engagement, Zuverlässigkeit und Flexibilität,
  • ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Wir bieten Ihnen

  • ein interessantes und anspruchsvolles Tätigkeitsfeld,
  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten im Rahmen der geltenden Dienstvereinbarung,
  • persönliche und fachliche Entwicklungsmöglichkeiten durch gezielte Fort- und Weiterbildung,
  • attraktive Sozialleistungen (betriebliche Altersvorsorge, Jahressonderzahlung, vermögenswirksame Leistungen),
  • ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie
  • die Möglichkeit zur Nutzung eines Jobtickets.
Weitere Informationen

Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen in Entgeltgruppe 13 TV-L. Die 1. Tätigkeitsstätte ist Görlitz. Die Hochschule Zittau/Görlitz strebt eine ausgewogene Personalstruktur an und begrüßt daher die Bewerbung von Personen jeglichen Geschlechts. Schwerbehinderte Personen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Hochschule Zittau/Görlitz hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Frauen im Bereich der Lehre und Forschung zu erhöhen und fordert daher Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.

 

 

Konnten wir Ihr Interesse wecken? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung (inklusive Anschreiben, Lebenslauf, Abschluss- und Arbeitszeugnisse) bis zum 25.08.2026 (Posteingang) per E-Mail an:

stellenangebote@hszg.de 
(Dokumente ausschließlich im pdf-Format)

Der Umwelt zuliebe möchten wir darum bitten, von postalischen Bewerbungen[1] möglichst abzusehen (eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen ist nicht möglich). Wir bitten um Verständnis, dass Kosten, die Ihnen im Laufe des Auswahlverfahrens entstehen, nicht erstattet werden können. 

Bei fachlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin, Frau Prof. Dr. phil. Nadine Jukschat (Tel.: 03581 374-4854; E-Mail: Nadine.Jukschat@hszg.de). Weitere Informationen finden Sie unter www.hszg.de.

 

[1] Postanschrift: Hochschule Zittau/Görlitz, Dezernat Personal und Recht, Theodor-Körner-Allee 16, 02763 Zittau

Stellenausschreibung als PDF-Dokument herunterladen:

Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn (m/w/d) - Kennwort: 37-2026-IBIRA-J -

 

 

Prof. Nadine Jukschat
Prof. Dr. phil.
Nadine Jukschat
Fakultät Sozialwissenschaften
02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 2.11
2. Obergschoss
+49 3581 374-4854
M.A.
Heike Kallweit
Dezernat Personal und Recht
02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 1.06.1
1. Obergeschoss
+49 3583 612-3060