06. Januar 2022

Transformationsprozesse bei KIA

Bei der 14. Tagung des KIA-Ausbildungsverbundes am 07.12. stand die Weiterentwicklung der Studieninhalte im Mittelpunkt.


Zwei junge KIA-Studierende stehen im Robotik-Labor und schauen sich die Technik an.
Foto: HSZG Junge Menschen mit weiterentwickelten Studieninhalten für das KIA-Programm an der HSZG begeistern. Das ist das Ziel des KIA-Ausbildungsverbundes.

Die 14. Tagung des KIA-Ausbildungsverbundes fand dieses Jahr aufgrund der pandemischen Situation im BigBlueBotton unter dem Motto „Transformationsprozesse – Weiterentwicklung der Studieninhalte“ statt.

KIAdirekt und Studium 4.0

Im Anschluss an die Begrüßung durch den Rektor stellte Professor Worlitz in seinem Kurzvortrag zum Thema „Neuigkeiten aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik“ unter anderem die Grundstruktur der Fakultät vor. Danach ging er auf die Erweiterung der Wahlmöglichkeiten in den Fachsemestern und auf das neue Studienangebot KIAdirekt im Bereich Informatik ein, welches auch auf die anderen Studiengänge ausgeweitet werden soll. Außerdem gab es einen Ausblick auf das Projekt Studium 4.0, wobei der berufsbegleitende Bachelor und Master eingeführt und das gesamte Studium entschleunigt werden soll.

Von neuen Studiengängen und Akkreditierung

Der Kurzvortrag zur Fakultät Maschinenwesen wurde von Professor Bellair gehalten. Auch hier gab es eine kurze Vorstellung der Fakultät, wobei er in diesem Zusammenhang auch die neuen Studiengänge: den berufsbegleitenden Master-Studiengang Maschinenbau, den Bachelor-Studiengang Ingenieurpädagogik Maschinenbau und den Bachelor-Studiengang Green Engineering präsentierte. Zusätzlich wurden die bereits vorhandenen Studiengänge in der Fakultät einer Qualitätssicherung bis 2028 durch eine unabhängige Akkreditierung unterzogen. Das Projekt des VDMA „Maschinenhaus-Transferprojekt“ hat einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Weiterhin wurden neue Ergebnisse zur Weiterentwicklung aufgezeigt. Beispielweise wurde ein studienbegleitendes Lehrobjekt eingeführt, welches die Studierenden durch das Grund- und Fachstudium begleiten soll.

Der Rechenschaftsbericht für den KIA-Ausbildungsverbund wurde durch Dipl.-Ing. Thomas Amhaus vorgetragen. Er ging noch einmal auf die besonderen Bedingungen ein, unter denen die Ausbildung der KIA-Studierenden in den letzten zwei Jahren erfolgte. Es wurden allgemeine Informationen wie die Entwicklung der Immatrikulationen, der Zusatzqualifikationen und der Tutorien angesprochen und ein Ausblick über kommende Veranstaltungen im Ausbildungsverbund gegeben.

Als nächstes stellte Dipl.-Ing. Nora Terlunen das aktuell stattfindende Projekt „Fachkräftenachwuchs für den Maschinenbau im Strukturwandel“ der Fachkräfte Allianz vor. Hierbei sollen bereits vorhandene Firmenkooperationen ausgebaut und neue geschaffen werden, um die praxisbezogene Ausbildung der Studierenden zu fördern. Dabei soll das KIA-Studium verstärkt und auf das KIAdirekt-Format ausgeweitet werden. Außerdem soll der Berufsfeldbezug der Studierenden durch ein größeres Angebot an Zusatzqualifikationen und Lehrinput durch Unternehmen ausgebaut werden.

Zuletzt stellte M.Sc. Sarah Barth den neuen KIA-Masterstudiengang Integriertes Management/ Integrierte Managementsysteme der Fakultät Naturwissenschaften vor.

Vor Beendigung der Veranstaltung hatten die Teilnehmenden noch die Möglichkeit, sich mit Fragen und Anmerkungen zum KIA-Studium an die Präsentatoren zu wenden. Mit einem Schlusswort beendete Professor Bellair die erfolgreiche Veranstaltung.

Ihre Kontaktperson

Dipl.-Ing. (FH)
Nora Terlunen
Fakultät Maschinenwesen
Standort 02763 Zittau
Schwenninger Weg 1
Gebäude Z VII, Raum 133
+49 3583 612-4823
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