02. September 2020

WING hebt ab

Digitale Transformation im Wirtschaftsingenieurwesen - Zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Studiengangs.

 


Zwei Studentinnen stehen im Zittauer Kraftwerkslabor. Die Blicke fallen in die Richtung auf die eine der Studentinnen deutet.
Foto: Tobias Ritz Theorie gleich in die Praxis umsetzen. Studierende bei einer Lehrveranstaltung im Zittauer Kraftwerkslabor.

Wie modernisiert man eigentlich einen Studiengang im Hinblick auf die digitale Transformation? Diese und weitere Fragen stellte sich erfolgreich ein interdisziplinäres Team unserer Hochschule, um unter anderem die Vertiefungsrichtungen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen weiterzuentwickeln.

An der Hochschule Zittau/Görlitz ist es seit vielen Jahren möglich, Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren. Um diesen Studiengang weiterzuentwickeln, trifft sich in regelmäßigen Abständen ein interdisziplinäres Team, bestehend aus der Prorektorin für Bildung und Internationales Professorin Sophia Keil, dem Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen Professor Uwe Wendt, dem Dekan der Fakultät Maschinenwesen Professor Bernd Bellair, dem Studiengangsleiter Professor Tino Schütte und weiteren Lehrenden in Schlüsselpositionen.

Damit unsere Absolvent*innen gut gerüstet in den Arbeitsmarkt einsteigen können, werden Vertiefungsrichtungen benötigt, die sie befähigen, Unternehmen in technischen, ökonomischen und ökologischen Fragen zu unterstützen und darüber hinaus auch zukünftig zu prägen.

Basierend auf einem umfassenden Literatur-Review zu den Themen: Ingenieurausbildung für die digitale Transformation, Berufsbildstudien, einer Unternehmensbefragung und einer Wettbewerbsanalyse wurde ein zweitägiger Workshop in Zusammenarbeit von Mitarbeiter*innen mehrerer MINT-Fakultäten unserer Hochschule durchgeführt und Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Um die Ziele und Bedürfnisse der Zielgruppen genau zu treffen, wurden Personas von zukünftigen Absolvent*innen entwickelt. Die fiktiven Charaktere Lisa und Lars stehen dabei stellvertretend für die Vertiefungsrichtungen mit den Arbeitstiteln: Prozessentwicklung und Produktentwicklung. Im weiteren Verlauf des Workshops wurden diese Vertiefungsrichtungen mit Qualifikationsrahmen, Berufszielen und Kompetenzanforderungen detailliert ausgestaltet.

Zusammenfassend zeigt dieses Beispiel, dass Studiengangsweiterentwicklung fächerübergreifend sehr effektiv und effizient funktionieren kann. Den Protagonist*innen gelang es am Ende des Workshops, ein zukünftiges Bild des interdisziplinären Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an unserer Hochschule zu zeichnen. Nun gilt es, die richtigen Weichen zu stellen, um nicht nur den fiktiven Protagonist*innen Lisa und Lars, sondern auch unseren Studierenden das benötigte Knowhow mitzugeben, um für die vielfältigen beruflichen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Zukunft noch besser gewappnet zu sein.

Danksagung

Neben den mitwirkenden Dekanen unserer Hochschule gilt ein ganz besonderer Dank ebenso Professorin Gerlinde Kretschmar, Professor Matthias Längrich und Professor Martin Sturm für ihre fachliche Unterstützung, ihre innovativen Ideen und der Möglichkeit zur konstruktiven Diskussion sowie den Moderatoren und Organisatoren David Sauer, Jan Fallgatter und Daniel Winkler.

Ihre Ansprechpartnerin

Foto: Prof. Dr. rer. pol. Sophia Keil
Prof. Dr. rer. pol.
Sophia Keil
Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen
Standort 02763 Zittau
Schliebenstraße 21
Gebäude Z II, Raum 16.3
+49 3583 612-4632
Rektorat
Standort 02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 1.51.3
+49 3583 612-3010
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