Workshop-Serie: „Vulnerable Demokratie(n)?“
Auftakt-Workshop: Wissenschaftstheorie, Begriffsanalyse und Reflexionsdilemmata
| Beginn |
21. September 2026 -
Ganztägig |
| Ende | 22. September 2026 - Ganztägig |
| Ort | TU Dresden |
Die geplante Workshopreihe mit eingeladenen Teilnehmer:innen reagiert auf die aktuelle Krise der liberalen Demokratie, die durch den Aufstieg des Rechtspopulismus, illiberale Gesellschaftsentwürfe und globale Herausforderungen wie den Klimawandel, die Digitalisierung und soziale Ungleichheit unter Druck geraten ist. Ziel der Workshopreihe ist es, über die bloße Krisenbeschreibung hinauszugehen und demokratische Unsicherheit als offenen Verständigungsprozess zu begreifen. Dabei erscheint eine Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Krisendiagnosen der Demokratietheorie, demokratischer Institutionen und der demokratischen Praxis besonders hilfreich, ebenso wie die Analyse ihrer Differenzen und Überschneidungen. Unser Ansatz setzt auf drei Analyseebenen an:
- Begriffsarbeit: Eine kritische Reflexion darüber, was Demokratie heute bedeutet, jenseits von geschichtsphilosophischen Gewissheiten.
- Institutionelle Ordnung: Die Untersuchung von Funktionsdefiziten durch Transnationalisierung, Digitalisierung und Bürokratisierung.
- Lebenswelt und Praxis: Die Perspektive der Bürger:innen steht im Mittelpunkt. Demokratie wird hier als ein Ensemble konkreter Handlungen und als Lebensform verstanden.
- Raj Kollmorgen (TRAWOS-Institut, HS Zittau/Görlitz)
- Johannes Schütz (IfG, TU Dresden/ ZZF Potsdam)
- Lucas von Ramin (TU Dresden)
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