Heilpädagogik / Inclusion Studies Bachelor-Studium

Fakultät: Sozialwissenschaften
Standort: Görlitz
Studienabschluss: Bachelor of Arts
Regelstudienzeit: 7 Semester
ECTS-Punkte: 210
Immatrikulation zum: Wintersemester
Zulassungsbeschränkung: Numerus Clausus

Der Studiengang richtet sich an pädagogisch orientierte Personen, die nach ihrem Studienabschluss mit Menschen aller Altersgruppen arbeiten wollen, deren gesellschaftliche Teilhabe infolge exkludierender Lebenserfahrungen und Situationen erschwert ist. Ihre Einsatzgebiete erstrecken sich nicht nur in die „klassischen“ Felder der Behindertenhilfe hinein, sondern umfassen auch Bereiche der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe, der Bildung und des Gesundheitswesens.

  • Zulassungsvoraussetzungen
    • Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife

  • Zielgruppe

    Der Studiengang richtet sich an pädagogisch orientierte Personen, die nach ihrem Studienabschluss mit Menschen aller Altersgruppen arbeiten wollen, deren gesellschaftliche Teilhabe infolge exkludierender Lebenserfahrungen und Situationen erschwert ist. Ihre Einsatzgebiete erstrecken sich nicht nur in die „klassischen“ Felder der Behindertenhilfe hinein, sondern umfassen auch Bereiche der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe, der Bildung und des Gesundheitswesens.

  • Inhalte und Schwerpunkte

    Das Fachstudium untergliedert sich in 13 Module, von denen 12 einen Umfang von 15 Kreditpunkten (ECTS) bzw. 450 Arbeitsstunden haben, sowie ein Modul mit einem Umfang von 30 Kreditpunkten (ECTS) bzw. 900 Arbeitsstunden. Hinzu kommen drei Wahlmodule im Umfang von je 3 Kreditpunkten (ECTS) bzw. 90 Arbeitsstunden.

    1. Humanwissenschaftliche Grundlagen für Inklusion
    2. Europäische Probleme und Sozialpolitik
    3. Leib und Seele – Salutogenese und Pathogenese
    4. Diagnostik und Planung
    5. Verhalten und Handeln
    6. Interventionen unter Berücksichtigung ökosystemischer Gegebenheiten
    7. Forschung und Projektarbeit
    8. Begleitetes Praxismodul: Inklusionsförderndes Handeln
    9. Lebensbegleitung und Förderung
    10. Pädagogische Wurzeln der Inklusion
    11. Angewandte Forschung: Wissenschaft und Ethik
    12. Abschlussmodul (Bachelor-Thesis und Verteidigung)
    13. Allgemeinwissenschaftliche Grundlagen
    14. Fremdsprachen I – Rezeptive Sprachtätigkeiten
    15. Fremdsprachen II – Produktive Sprachtätigkeiten
  • Studienablauf

    Umfang des Studiums

    Der Vollzeitstudiengang umfasst sieben Semester. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung wird der akademische Grad „Bachelor of Arts“ (B.A.) verliehen.

    Staatliche Anerkennung

    Mit der Verleihung des akademischen Grades besteht für Absolvent*innen des Studiengangs die Möglichkeit, die staatliche Anerkennung zu erwerben. Mit der staatlichen Anerkennung werden jene Qualifikationen und Kompetenzen zertifiziert, die Voraussetzung für eine hoheitliche Tätigkeit in sozialwissenschaftlichen Handlungsfeldern sind. Siehe weiterführend: https://f-s.hszg.de/fakultaet/staatliche-anerkennung

  • Studienziele

    Ziel dieses Bachelor-Studienganges ist es, Studierende zu qualifizieren, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Konzepte sowie europäisch-sozialpolitische Ziele bezüglich Inklusion, Barrierefreiheit und gleichberechtigter Partizipation behinderter Menschen und marginalisierter Gruppen in einem zusammenwachsenden Europa zu verstehen und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten professionell in pädagogischen und sozialen Berufen zur Förderung, Lebensbegleitung und zum Empowerment dieser Menschen in einem europäischen Kontext einzusetzen.

    Inklusion ist ein sozialethisches Konzept und versteht sich als ein sozialpolitisches Grundverständnis einer Gesellschaft, in der die Dazugehörigkeit sowie die Einbeziehung aller Menschen in die Heterogenität aller sozialen Gruppierungen selbstverständlich sind.

    Ziel ist dabei nicht eine homogenisierte Anpassung des Menschen an bestehende Systeme sondern die grundsätzliche Einbeziehung aller Menschen in gesellschaftliche Prozesse. Dies bedeutet, dass alle Menschen entsprechend ihren Bedürfnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten gemeinschaftliche Angebote mitgestalten und dadurch Teilhabe und Teilnahme erfolgt. Inklusion zielt darauf ab, Systeme zu entwickeln, welche die Vielfalt von Menschen abbilden und die Verschiedenheit unterstützen.

    Dieser Bachelor- Studiengang ermöglicht es Studierenden, sich mit den Herausforderungen fachlich auseinanderzusetzen, um diese zukünftig kompetent zu gestalten.

  • Berufliche Perspektiven
    • Wohnheime für Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen
    • Betreutes Wohnen
    • Werkstätten für Menschen mit Behinderung
    • Rehabilitative Einrichtungen
    • Kindertageseinrichtungen
    • Frühförderstellen
    • Neuro- bzw. sozialpädiatrische Zentren
    • Heilpädagogische Tagestätten
    • Sozialpsychiatrische Tagesstätten
    • Kinder- und jugendpsychiatrische Praxen
    • (Teil-)stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder der Erwachsenenpsychiatrie
    • Erziehungs- und Familienberatungsstellen
    • Einrichtungen der sozial- und heilpädagogischen Erziehungshilfe
    • Jugendämter und andere Verwaltungsstellen
    • Einrichtungen der ambulanten und stationären Jugendhilfe
    • Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation
    • Arbeitsassistent
    • Familienentlastende Dienste
    • Einrichtungen für alte Menschen
    • Felder der Öffentlichkeits- oder sozialpolitischen Arbeit

    Dies ist eine aktuelle Auswahl. Durch fachliche Umorientierung in dem Gesundheits- und Sozialbereich sind gewisse Erweiterungen der Handlungsfelder für künftige Absolventen wahrscheinlich.

     

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Weitere Informationen

Fachstudienberater

Foto: Prof. Dr. phil. Ingolf Prosetzky
Prof. Dr. phil.
Ingolf Prosetzky
Fakultät Sozialwissenschaften
Standort 02826 Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude I, Raum 2.07
+49 3581 374-4287

Allgemeine Studienberatung

Foto: M.A. Alina Bulcsu
M.A.
Alina Bulcsu
Dezernat Studium und Internationales
Standort 02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 0.21
+49 3583 612-4500
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