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Hochschule
08. Juli 2019

Verantwortungsvolle Pflege mit Beruf und Familie verbinden

Der unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf hat nach vier Jahren Amtszeit seinen ersten Bericht vorgelegt.


Stellvertretend für den Unabhängigen Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf übergab die Vorsitzende Prof. Christel Bienstein den Bericht an Dr. Franziska Giffey
© BMFSFJStellvertretend für den Unabhängigen Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf übergab die Vorsitzende Prof. Christel Bienstein den Bericht an Dr. Franziska Giffey

Der Unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, 2015 eingesetzt durch das Bundesfamilienministerium, besteht aus 21 Mitgliedern und befasst sich ehrenamtlich mit Fragen der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und ihrer gesetzlichen Umsetzung. Die Vorsitzende des Beirats ist Prof. Christel Bienstein, stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Dr. Andreas Hoff vom GAT-Institut für Gesundheit, Altern und Technik an der Hochschule Zittau/Görlitz.

Nach vier Jahren Amtszeit hat der Beirat seinen ersten Bericht vorgestellt und ihn offiziell am 20. Juni an Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey übergeben. Der Beiratsbericht enthält eine Bestandsaufnahme zu Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz sowie zahlreiche Beschlüsse und Handlungsempfehlungen mit dem Ziel, die Situation pflegender Angehörige weiter zu verbessern.

Dr. Franziska Giffey:

"Pflege ist ein zentrales Thema in unserem Land. Mit der Konzertierten Aktion Pflege nehmen wir die beruflich Pflegenden in den Blick. Gleichzeitig wollen wir die pflegenden Angehörigen unterstützen. Diese sind häufig dreifach belastet: Pflege kostet Zeit. Sie kostet auch Geld, beispielsweise, wenn man die Arbeitszeit reduzieren muss und Einkommen verliert. Und Pflege kostet Kraft. Das sind die Punkte, an denen wir ansetzen müssen. Das zeigt auch der erste Bericht des Unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit Pflege und Beruf, dessen Handlungsempfehlungen und Beschlüsse wir sorgsam prüfen werden."

Zur Diskussion der Handlungsempfehlungen mit der Fachöffentlichkeit und zuständigen Fachpolitikerinnen und Fachpolitikern hat das Bundesfamilienministerium eine Fachtagung im September geplant. Ziel der Veranstaltung: die Fachöffentlichkeit über die Handlungsempfehlungen des Berichts zu informieren, den Austausch der Fachleute anzuregen und zur Weiterentwicklung des Themas beizutragen.

Weiter Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesfamilienministeriums.

Ihr Ansprechpartner


Prof. Dr.
Andreas Hoff
Standort Görlitz
Furtstraße 2
Gebäude G I, Raum 2.08
03581 374-4244

(Kopie 1)

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