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21. Juli 2021

Für ein stärkeres Miteinander und mehr Sichtbarkeit

Prof. Sebastian Scholz wurde in den Vorstand der Leichtbau-Allianz Sachsen aufgenommen.


Professor Sebastian Scholz steht neben einem Leichtbauteil in einer Fertigungshalle.
Foto: Fraunhofer IWUProf. Dr.-Ing. Sebastian Scholz wirkt nun im Vorstand der Leichtbau-Allianz Sachsen mit.

Der Vorstand der Leichtbau Allianz Sachsen mit Hubert Jäger (TU Dresden, Vorstandsvorsitzen-der), Lothar Kroll (TU Chemnitz, Vorstandsvorsitzender), Rudolf Kawalla (TU Bergakademie Frei-berg), Jens Ridzewski (IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH) und Robert Böhm (HTWK Leipzig) kooptiert drei weitere Vorstandsmitglieder. Sebastian Scholz (Fraunhofer-Kunst-stoffzentrum Oberlausitz), Michael Heinrich (Westsächsische Hochschule Zwickau) und Holger Lieberwirth (TU Bergakademie Freiberg) werden ab sofort strategische Aufgaben des Vereins verantwortlich mit übernehmen und die Umsetzungsstärke der Allianz steigern. Mit diesem Schritt sind nun alle sächsischen Regionen von Chemnitz bis Leipzig und von Zittau bis Zwickau im Vorstand vertreten. Der wissenschaftliche Anspruch ist dadurch weiter gestärkt und die Sichtbarkeit Sachsens als international führende Leichtbauforschungsregion wird untermauert.

 

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"Ich wurde von der Leichtbau-Allianz Sachsen angefragt und habe mich sofort bereiterklärt, im Vorstand mitzuwirken."

Prof. Dr.-Ing. Sebastian Scholz - Leiter Fraunhofer Kunststoffzentrum Oberlausitz
und Professor für Funktionsintegrierende Kunststofftechnologien an der HSZG

Zur Leichtbau-Allianz Sachsen

Ziel der Leichtbau-Allianz Sachsen ist es, die in Sachsen ansässigen und im Bereich der Leichtbautechnologien forschenden Kompetenzträger weiter zu vernetzen. Als wissenschaftlicher Ansprechpartner der sächsischen Wirtschaft erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen der relevanten Branchen sowie bestehenden Verbünden und Netzwerken. Die Leichtbau-Allianz Sachsen lädt alle in der Leichtbauforschung tätigen wissenschaftlichen Institutionen, Zentren und Cluster ein, von dieser sächsischen Vernetzung zu profitieren und die sächsische Landespositionierung im Leichtbau mitzugestalten.

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"Sachsen ist führend in der akademischen Leichtbauforschung in Deutschland und mit seinen zahlreichen Forschungseinrichtungen in dem Bereich sehr gut aufgestellt,"

ist Prof. Dr.-Ing. Sebastian Scholz überzeugt.

Nun gilt es, Aufgaben wahrzunehmen wie die Abstimmung zu potentiellen Projektinitiativen, Strategien und Öffentlichkeitsarbeit bei regelmäßigen Vorstandstreffen, die gemeinsame Initiierung von Verbundvorhaben im Bereich Leichtbau und die Vorstellung der LAS bei interessierten Unternehmen.

Welche Ziele hat sich Prof. Scholz für seine Vorstandstätigkeit gesetzt?
  • Ein stärkeres Miteinander der vielen verschiedenen Forschungseinrichtungen durch einen offenen, kooperativen wissenschaftlichen Austausch und häufigere Zusammenarbeit in Forschungsprojekten. Denn nur gemeinsam können wir etwas bewirken.
  • Ein stärkerer Wirtschaftsbezug der LAS und Unterstützung bei der Ansiedelung von Leichtbauunternehmen und Startups. Sachsen hat zwar viele Forschungseinrichtungen im Bereich Leichtbau, hängt aber bei der Zahl der Industriearbeitsplätze in diesem Bereich im Vergleich zu anderen Leichtbau-Cluster-Regionen (z.B. Hamburg, Augsburg) noch deutlich hinterher.  
  • Eine größere Rolle der HSZG und des Fraunhofer IWU innerhalb der LAS. Gerade die HSZG kann durch Großprojekte wie LANDER³ (FH Impuls), Leichtbau und Energietechnik (STARK), Life and Technology (WIR) und unsere Professoren sowie zahlreichen Wissenschaftlichen Mitarbeitenden aus dem Bereich Leichtbau bzw. Kunststofftechnik einiges bieten. Diese geschaffenen Werte müssen wir mehr nach außen projizieren und die HSZG zukünftig stärker in die Verbundvorhaben der LAS einbringen. Dafür werde ich mich einsetzen.  
info
Mehr über den Verein

Die Leichtbau-Allianz Sachsen wurde im Sommer 2016 als Verbund der drei Technischen Universitäten in Chemnitz, Dresden und Freiberg initiiert. Ende 2017 folgte die Gründung des gleichnamigen Vereins, der inzwischen über 60 institutionelle und persönliche Mitglieder zählt. Die Vereinsmitglieder werden sowohl bei Kontaktvermittlung und Transfer als auch bei Interessenvertretung, Öffentlichkeitsarbeit, Recherche und Beratung zu öffentlichen Finanzierungsmöglichkeiten sowie durch zahlreiche Veranstaltungsangebote umfassend unterstützt.

Ihre Ansprechperson

Foto: Prof. Dr.-Ing. Sebastian Scholz
Prof. Dr.-Ing.
Sebastian Scholz
Fraunhofer IWU
Standort 02763 Zittau
Th.-Körner-Allee 6
Gebäude F II (Fraunhofer), Raum 313
03583 54086 4009
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