27. November 2025

Ein Baum pro Ersti

HSZG pflanzt über 1.000 Bäume und Sträucher und setzt gemeinsam mit der Initiative Oberlausitzer Zukunftswald ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und regionale Verbundenheit.

Die Hochschule Zittau/Görlitz hat auch in diesem Jahr ihr traditionsreiches Nachhaltigkeitsprojekt fortgeführt: Gemeinsam mit Studierenden, Mitarbeitenden, regionalen Partnern und Vertretenden aus Politik und Verwaltung wurden am Oberen Geldsteinweg nahe der Lückendorfer Spitze insgesamt 1.150 junge Bäume und Sträucher gepflanzt. Damit setzt die HSZG ein starkes Zeichen für gelebte Verantwortung – und für jede und jeden neuen Erstsemester einen eigenen Baum.

Die Aktion fand in enger Zusammenarbeit mit dem Oberlausitzer Zukunftswald statt, einer Initiative der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, des IBZ St. Marienthal und der Oberlausitz-Stiftung. Unterstützt wird das Projekt durch das Förderprogramm KoMoNa des BMUV.

Gemeinsam für einen widerstandsfähigen Wald

Bei der Pflanzung dabei waren u. a.

  • Dr. Stephan Meyer, Landrat des Landkreises Görlitz
  • Andreas Mannschott, stellv. Oberbürgermeister der Stadt Zittau
  • Uwe Jiranek, Betriebsleiter des Forstbetriebs Zittau
  • Denis Goldhahn, Revierleiterin des Forstreviers Eichgraben
  • Tim Heidelk, wissenschaftlicher Projektkoordinator des Oberlausitzer Zukunftswaldes
  • Helga Zumkowski-Xylander, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IBZ St. Marienthal
  • zahlreiche Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen
  • Vertretung des StuRa, u. a. Liv Göthel (Referat Nachhaltigkeit & Umweltschutz) und Anton Kretzschmar (Referat Hochschulpolitik)
  • und vor allem: die Mitarbeitenden des Forstbetriebs, die die Fläche vorbereiteten und die Pflanzteams anleiteten

Gepflanzt wurden standortangepasste Arten wie Weißdorn, Pfaffenhütchen, Sanddorn, Schwarzdorn, Feldahorn, Vogelkirsche, Winterlinde und Roteiche – sorgfältig abgestimmt auf Wind, Feuchtigkeit, Bodenbeschaffenheit und ökologische Resilienz.

Die Baumpflanzaktion ist weit mehr als ein Symbol. Sie zeigt, dass wir als Hochschule Verantwortung für unsere Region übernehmen und gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten. Jede Winterlinde und jede Roteiche steht auch für den Weg, den unsere Erstsemester mit uns beginnen – verwurzelt in der Oberlausitz, wachsend mit jedem Studienjahr.

Prof. Dr.-Ing. Alexander Kratzsch, Rektor der HSZG

Digitaler Baumpass für Erstsemester

Auch in diesem Jahr erhalten die Erstsemester eine digitale Baumpatenschaft. Die Urkunden befinden sich aktuell im Digitalisierungsprozess und werden bald komfortabel über die Hochschul-App abrufbar sein – ein Dank an das Team des HRZ für die technische Umsetzung.

Jedes Jahr spüren wir die Begeisterung unserer Studierenden, die ihren eigenen Baum pflanzen. Das schafft Verbundenheit mit der Hochschule, der Region und dem Gedanken echter Nachhaltigkeit. Die Zusammenarbeit mit dem Oberlausitzer Zukunftswald hat die Aktion inhaltlich noch einmal enorm bereichert.

Ulrike Bobek-Audehm, Umweltkoordinatorin der HSZG

Gemeinsam Zukunft pflanzen

Ob Informatik-Studierende oder Umweltwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Professorinnen oder Professoren, Verwaltung oder StuRa – die Baumpflanzung hat erneut gezeigt, wie stark die HSZG-Gemeinschaft ist, und wie selbstverständlich Engagement für Klima und Region an der Hochschule gelebt wird.

Öffentliche Pflanzaktion im Ostritzer Stadtwald am 29. November 2025

Alle, die nach der HSZG-Baumpflanzaktion noch nicht genug vom Spaten-Schwingen bekommen haben, sind herzlich eingeladen, sich an der öffentlichen Pflanzaktion im Ostritzer Stadtwald zu beteiligen. Gemeinsam mit dem Oberlausitzer Zukunftswald werden dort 250 weitere junge Bäume gesetzt – ein perfekter Anlass, um aktiv zum ökologischen Waldumbau in der Region beizutragen.

Wann: Samstag, 29. November 2025
Wo: Treffpunkt: 10:00 Uhr, Eingang Ostritzer Stadtwald

Link zur Karte und weitere Infos.

Von dort geht es gemeinsam etwa 10–15 Minuten zur Pflanzfläche. Die Aktion dauert voraussichtlich bis zum Mittag.

Hinweise zur Teilnahme:

  • wetterfeste und warme Kleidung
  • festes Schuhwerk
  • kleine Verpflegung für zwischendurch
  • Spaten und Arbeitshandschuhe sind vorhanden – eigene Ausrüstung ist dennoch willkommen

Der Boden lässt sich aktuell hervorragend bearbeiten – und ein paar Bäume im Winterwald zu pflanzen, hat seinen ganz eigenen Charme.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und ein sichtbares Zeichen für die Zukunft unserer Region zu setzen!

Foto: M.Sc. Ulrike Bobek
Ihre Ansprechperson
M.Sc.
Ulrike Bobek-Audehm
kanzlernaher Bereich
Gesundheitsmanagement
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Th.-Körner-Allee 16
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