Ein verständlicher Einblick in den Chemie-Nobelpreis 2025: Prof. Jens Weber erklärt, was hinter den Metall-organischen Gerüstverbindungen steckt.
| Beginn |
17. Dezember 2025 -
18:00 Uhr |
| Ende | 17. Dezember 2025 - 19:15 Uhr |
| Ort | Haus IV, Großer Hörsaal (Raum 0.01), Theodor-Körner-Allee 8, 02763 Zittau |
Der Chemie-Nobelpreis 2025 geht an Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar M. Yaghi. Ausgezeichnet wurde ihre Entwicklung der Metall-organischen Gerüstverbindungen, kurz MOFs. Diese Materialien bestehen aus regelmäßigen, hochporösen Strukturen, die sehr viel Oberfläche besitzen. Dadurch lassen sich bestimmte Stoffe gezielt aufnehmen, binden oder trennen.
In der Praxis werden MOFs zum Beispiel eingesetzt, um Wasser oder Luft von Schadstoffen zu befreien, Gase wie CO₂ abzuscheiden oder chemische Reaktionen zu unterstützen. Sie eröffnen damit neue Möglichkeiten in Bereichen, die auch für Umweltschutz, Energie- und Verfahrenstechnik relevant sind. Einige MOF-Materialien sind inzwischen sogar kommerziell erhältlich und werden kontinuierlich weiterentwickelt.
Prof. Dr. Jens Weber gibt einen verständlichen Überblick darüber, wie MOFs aufgebaut sind, warum ihre Struktur so vielseitig einsetzbar ist und wie diese Idee zu einer der wichtigsten aktuellen Entwicklungen in der Chemie geworden ist. Der Vortrag richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten, auch ohne chemisches Hintergrundwissen.
Termin: 17. Dezember 2025, 18:00 Uhr
Ort: Großer Hörsaal, Raum 0.01 (Haus Z IV)
Theodor-Körner-Allee 8, 02763 Zittau
Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Für Getränke ist gesorgt.
Eine Veranstaltung der Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften und Saxony5.