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16. Juli 2021

Erfolgsfaktor Energiespeicher

In der CLEANTECH Initiative Ostdeutschland werden Kenntnisse und Ideen für zukünftigen Erfolg gebündelt. Das IPM der HSZG ist mit am Start.


Torsten Klette und Kollege vor der Versuchsanlage.
Foto: HSZGIngenieur Torsten Klette (im Bild links) engagiert sich für eine anwendungsorientierte Forschung im Bereich der Energiespeicherung.

„Wir haben uns im Zittauer Kraftwerkslabor (ZKWL) eine sehr gute experimentelle Infrastrutur aufgebaut,“  berichtet Torsten Klette sichtlich stolz. Mit dem ZKWL, das sich auf dem Gelände der Zittauer Stadtwerke befindet, wird ein signifikanter Beitrag zur Lehre und Forschung im Kompetenzfeld Energie und Umwelt an unserer Hochschule geleistet. Dort steht zum Beispiel die Großversuchsanlage THERESA (THERmische EnergieSpeicherAnlage) mit Hilfe derer an Lösungen für eine innovative Energiespeicherung geforscht wird.

Die anwendungsorientierte Forschung hat für den Laborleiter des Zittauer Kraftwerklabors dabei eine hohe Priorität:

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„Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, dürfen wir nicht an der Realität vorbeiforschen und brauchen einen direkten Austausch mit der Wirtschaft, denn diese muss die Anwendungen letztendlich beim Endkunden umsetzen“.

Jenen Austausch fördert die CLEANTECH Initiative Ostdeutschland  (CIO). Sie verbindet Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie Fachverbände und Institutionen im CleanTech-Bereich über Branchen und Landesgrenzen hinweg in einem aktiven Netzwerk. Ihre Arbeit fokussiert sie in thematisch angelegten Arbeitskreisen. Einer davon ist der Arbeitskreis Energiespeicher. 

Die Energiespeicherung ist heute der entscheidende Faktor zur erfolgreichen Nutzung der regenerativen Energien. Energie aus Wind und Sonne steht nicht bedarfsabhängig zur Verfügung. Damit die Netzstabilität gewährleistet bleibt muss die Energie gespeichert werden. Die Implementierung innovativer Energiespeichertechnologien ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Energiewende in Deutschland. Torsten Klette engagiert sich dafür mit dem Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM) im Arbeitskreis Energiespeicher der CIO. Mehrmals im Jahr treffen sich die Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft zum fachlichen Austausch. Der Fokus liegt dabei darauf, wie die Forschung die Herausforderungen der Wirtschaft gezielt unterstützen kann. Und das ist natürlich ganz in Klette's Sinne!

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Was bedeutet eigentlich Cleantech?

Cleantech ist nicht nur Umweltschutz, sondern ein branchenübergreifender Wachstumsmarkt, der unterschiedliche und sehr vielseitige Technologien, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen umfasst. Von der Abwasseraufbereitung bis zum Kunststoffrecycling, vom Anlagenbau bis zur Zulieferindustrie – jede Branche braucht angesichts knapper und teurer werdenden Ressourcen Produkte und Verfahren, die sich durch Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Umweltverträglichkeit auszeichnen. Der Begriff Cleantech vereint diese "sauberen" Technologien. (Quelle)

In einem kürzlich erschienenen Video berichten Torsten Klette und Peter Gebhardt, Key Account Manager Heating/AWHP, LG ELECTRONICS Deutschland GmbH über ihr Engagement im Arbeitskreis Energiespeicher:

Ihre Ansprechperson

Dipl.-Ing. (FH)
Torsten Klette
Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik
Messtechnik / Prozessautomatisierung
Standort 02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 8
Gebäude Z IVc, Raum C1.14
+49 3583 612-4732
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