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Forschung , Hochschule
19. Juni 2019

Neues EU-Forschungsprojekt Power2Power gestartet

Prof. Keil, Dekanin Fakultät W, ist mit ihrer Forschungsgruppe Teil eines weiteren europäischen High-Tech-Großprojektes.


In den kommenden drei Jahren werden 43 Partner aus acht Ländern innovative Leistungshalbleiter mit mehr Leistungsdichte und Energieeffizienz erforschen und entwickeln
In den kommenden drei Jahren werden 43 Partner aus acht Ländern innovative Leistungshalbleiter mit mehr Leistungsdichte und Energieeffizienz erforschen und entwickeln

Am 5. Juni 2019 startete das europäische Großforschungsprojekt „Power2Power“ bei Infineon Technologies in Dresden unter Beteiligung der HSZG in Person von Professorin Sophia Keil, Dekanin der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen, sowie ihrer Forschungsgruppe. Auch ARD und MDR berichteten am 5.6. vom Start des Forschungsprojekts mit Grußworten u.a. des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer.

In den kommenden drei Jahren werden 43 Partner aus acht Ländern innovative Leistungshalbleiter mit mehr Leistungsdichte und Energieeffizienz erforschen und entwickeln. Leistungshalbleiter werden in allen Phasen der Energieumwandlung benötigt: Erzeugung, Übertragung und Nutzung. Effizientere Halbleiter leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen trotz des weltweit steigenden Energiebedarfs. An dieser Zusammenarbeit sind Universitäten, Forschungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen und internationale Konzerne beteiligt. Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG koordiniert dieses Projekt unter Leitung von Dr. Oliver Pyper.

Das Volumen des Power2Power-Projekts beträgt rund 74 Millionen Euro. Zwei Drittel davon entfallen auf die deutschen Partner. Die Europäische Union finanziert die Zusammenarbeit im Rahmen des Programms ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership). Die Förderung aus Deutschland erfolgt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie durch die beiden Länder Sachsen und Thüringen. Auch die Partner aus den anderen sieben Ländern werden von ihren nationalen Behörden gefördert.

Sophia Keil und ihr Team sind nach dem Projekt iDev40 damit bereits im zweiten europäischen Forschungsprojekt dieser Größenordnung tätig. In Power2Power hat Professorin Keil wiederum die Leitung des Arbeitspakets „Automatisierung und Logistik in der digitalisierten Fertigung von Leistungselektronik“ inne. Ziel dieses Arbeitspakets ist es, die komplette ECS (Elektronische Komponenten und Systeme)-Supply Chain und die Produktionslogistik im Hinblick auf die Herstellung von Leistungselektronik und deren Pilotlinien mit Mitteln der Automatisierung und Digitalisierung zu optimieren. Dazu werden unter anderem die Schnittstellen zwischen den Zulieferern und dem Produzenten, innerhalb der Fertigung, sowie zwischen dem Produzenten und dem Endkunden hin zu Nahtstellen gestaltet. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, insbesondere aus der Industrie.

Power2Power ist ein europäisches, kofinanziertes Innovationsprojekt zur Halbleiterindustrie. Das Projekt erhält Zuschüsse vom europäischen Forschungs- und Innovationsprogramm H2020, vom ECSEL Joint Undertaking und von nationalen Finanzierungsbehörden aus acht beteiligten Ländern im Rahmen des Grant Agreement Nr. 826417. Teilnehmende Länder sind Österreich, Finnland, Deutschland einschließlich der Freistaaten Sachsen und Thüringen, Ungarn, die Niederlande, die Slowakei, Spanien und die Schweiz.

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Mehr Informationen

Eine Übersicht über das Projekt sowie alle Projektpartner finden Sie hier. 

Ihre Ansprechpartner


Prof. Dr. rer. pol.
Sophia Keil
Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen
Standort Zittau
Schliebenstraße 21
Gebäude Z II, Raum 16.3
03583 612-4632
M.Sc.
Fabian Lindner
Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen
Standort Zittau
Schliebenstr. 21
Gebäude Z II, Raum 002
03583 612-4486
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