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Management und Kulturwissenschaften , Hochschule , Hochschuldidaktik
22. März 2019

»Eine gute Hochschuldidaktik ist daher unerlässlich«

Im März 2019 fand die 48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) unter dem Motto »Regeneration Hochschullehre – Kontinuität von Bildung, Qualitätsentwicklung und hochschuldidaktische Praxis« in Leipzig statt.


Zwei Personen stehen vor einem Poster und tauschen sich aus.
Fotos: HSZGDaniel Winkler im Austausch zum Poster »Werte lehren.

Im März 2019 fand die 48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) unter dem Motto »Regeneration Hochschullehre – Kontinuität von Bildung, Qualitätsentwicklung und hochschuldidaktische Praxis« mit über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Leipzig statt.

Eröffnet wurde die Tagung von Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst im Freistaat Sachsen mit den Worten: »Die Lehrenden von heute haben viele zusätzliche Herausforderungen zu bewältigen: die Heterogenität der Studierendenschaft, Diversität, Internationalisierung oder die Digitalisierung, die in alle Lebensbereiche hineinwirkt. Eine gute Hochschuldidaktik ist daher unerlässlich«. Genau an diese Punkte knüpften die nachfolgend beschriebenen Beiträge unserer Hochschule, an.

 

»Werte lehren« Studierende übernehmen soziale und ökologische Verantwortung und lernen dabei Projektmanagement

 

Der Elevator Pitch zum Poster »Werte lehren« von Professorin Sophia Keil und Daniel Winkler.

Wie lassen sich neben dem Vermitteln von fachspezifischem Wissen auch Kompetenzen wie Werteorientierung, soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit im Handeln und Entscheiden, Team- und Kooperationsfähigkeit, systematisch-methodisches Vorgehen und Planungsfähigkeit bei den Studierenden anregen? Dieser Beitrag gibt Antworten darauf und beleuchtet die entstandenen Herausforderungen und Möglichkeiten. Die Ziele des Lehr-/Lernkonzepts an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen waren zum einen, dass die angehenden Wirtschaftsingenieure auf eine von Projektmanagement geprägte berufliche Tätigkeit grundlegend vorbereitet werden und zum anderen, dass sie sich aktiv mit gesellschaftlichen Schlüsselproblemen auseinandersetzen.

"thermoE" - Kompetenzorientiertes E-Assessment im MINT-Bereich am Beispiel der Technischen Thermodynamik

 

Dieser Beitrag wurde vom Projekt Lehrpraxis im Transfer plus unterstützt und von unserer Hochschule, der Technischen Universität Dresden sowie der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, präsentiert. Dabei wurden Kernergebnisse der aktuellen E-Learningprojekte dargestellt, die sich mit der Erstellung und dem Einsatz kompetenzorientierter E-Assessments beschäftigen. Mit "thermoE" wurde ein Verfahren zur Erstellung von mathematisch-methodischen E-Testaufgaben mit der ONYX Testsuite innerhalb des Sächsischen Lernmanagementsystems OPAL entwickelt. Im Unterschied zu vielen herkömmlichen Verfahren, die meist auf die Überprüfung von Endergebnissen ausgerichtet sind, ermöglicht "thermoE" die Überprüfung des Rechenweges sowie die zur Lösung der Aufgabe nötigen methodischen Fähigen und theoretischen Kenntnisse.

Zusammenfassend bot die Tagung ein gelungenes Programm aus den Themenfeldern:

  • Bildung als Auftrag von Hochschule und Hochschuldidaktik,
  • Hochschuldidaktik in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre und
  • Hochschuldidaktik als Profession - Organisation der Hochschuldidaktik.

Im Rahmen von vielfältigen Diskurswerkstätten, Impulsbeiträgen, Planspielen, Posterpräsentationen, Vorträgen und Workshops rund um die Hochschuldidaktik, konnte auch unsere Hochschule wieder einen wertvollen Teil zur Tagung beitragen.

Ihr Ansprechpartner


M.A.
Daniel Winkler
Zentrum für Wissenstransfer und Bildung
Standort Zittau
Schwenninger Weg 1
Gebäude Z VII, Raum 409
03583 612-4595

 

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