Aktuelles und Veranstaltungen

Treffen der Mitglieder im FSP

Am 14. Dezember 2017 fand das zweite Treffen des Forschungsschwerpunktes im Jahr 2017 statt. Im Sommersemester 2018 wird das nächste Treffen stattfinden.

Unten kann das Protokoll vorangegangener Treffen eingesehen werden:

Veranstaltungshinweise

Hier finden Sie Hinweise auf Veranstaltungen aus dem breiten Themengebiet des Forschungsschwerpunktes, in denen unsere Mitglieder involviert sind.

Ringvorlesung Ost-West-Kolleg

Im Sommersemester 2018 finden jeweils Donnerstag 16.15-17.45 Uhr im Haus GI (Brückenstraße 1, 02826 Görlitz), Hörsaal 1.01 zum Thema "Der ostmitteleuropäische Raum: Alte und neue Grenz(überschreitung)en" statt.

Studenten aller Studiengänge, interessierte Bürger und Schüler der Oberstufe sind herzlich eingeladen, an den Vorträgen des Ost-West-Kollegs teilzunehmen und mit den Referenten zu diskutieren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit dem ostmitteleuropäischen Raum und seinen Grenz(überschreitung)en in den letzten Jahrhunderten. Anlass sind die vermeintlich neuen symbolischen Grenzen zwischen Ost und West, die den niedergerissenen alten politischen und militarisierten Grenzen der Nachkriegsordnung folgten. Die Vorstellung der Jahre 1989/90 sowie 2004 (als die ersten acht ostmitteleuropäischen Länder der EU beitraten), dass nunmehr eine Epoche ungebrochener europäischer Integration, eines stetig zusammenwachsenden Kontinents beginnt, scheint sich spätestens seit 2008/09 und verschärft seit dem Sommer 2015 als problematisch zu erweisen. Oder stimmt diese Einfache Erzählung über ganz alte Trennungen, alte Mauern und deren offensichtliche Überwindung nach 1989 und 2004 gar nicht?

Hier finden Sie das Programm auf Deutsch und auf Englisch.

 

Vorlesungsplan
DatumVortragende/rTitel
22.3.Dr. Markus Bauer (Schlesisches Museum Görlitz)Grenzland - Brückenland. Grenzen in der Geschichte Schlesiens und der Oberlausitz
5.4.Dipl.-Paed. Jan Steffens (TU Dresden, Institut für Erziehungswissenschaften)Intersubjektivität, Grenze und Alterität. Soziale Beziehungen in Wechselwirkung mit Kultur und Gesellschaft
19.4.Hynek Böhm, PhD (Technical University of Liberec, Department of Geography)On Border Construction and Socio-Geographical Approaches
3.5.Dr. Felix Ackermann (Deutsches Historisches Institut Warschau)Litauen im Schatten des Krieges in der Ukraine. Die baltische Republik 100 Jahre nach ihrer Gründung
17.5.Prof. Manfred Jödecke (HS Zittau/Görlitz, Fakultät Sozialwissenschaften)"Arm das Land, das Helden nötig hat ...". Zur (verhaltenshermeneutischen) Rekonstruktion des Sowjetmenschen
31.5.Dr. Klara-Maeve O'Reilly (Meetingspoint Music Messiaen e.V., Stalag, Görlitz/Zgorzelec)Historische Grenz(ziehung)en im Nachrkeigseuropa. Niederschlesien und der irische Gaeltacht
14.6.Prof. Raj Kollmorgen (HS Zittau/Görlitz, TRAWOS-Institut)Wie(so) man Grenzen zieht, wenn man sie überschreitet. Über das zerklüftete neue Europa nach 1989/2004
28.6.Prof. Robert Knippschild (Institut für Ökologische Raumentwicklung, IÖR Dresden/TU Dresden/IZS Görlitz)Grenzüberschreitende Verflechtungen und Lebensqualität im sächsisch-polnischen Grenzraum

 

 

Neue Publikationen

Ankommen in der deutschen Lebenswelt. Migranten-Enkulturation und regionale Resilienz in der Einen Welt

Europäisches Journal für Minderheitenfragen Vol. 9 No. 1-2 2016
Berliner Wissenschafts-Verlag 2016, 526 S., 72 s/w Abb., 1 farb. Abb., kart., 78,10 €, ISBN: 978-3-8305-3716-8, E-Book-PDF: 78,10 €, ISBN: 978-3-8305-2975-0; ISSN Print: 1865-1089, ISSN Online: 1865-1097.

Matthias Theodor Vogt, Erik Fritzsche, Christoph Meißelbach
unter Mitarbeit von Sebastian Trept, Anselm Vogler, Simon Cremer, Jan Albrecht

mit Beiträgen von Siegfried Deinege, Werner J. Patzelt, Anton Sterbling u.a.
Geleitwort von Rita Süssmuth und Nachwort von Olaf Zimmermann.

Integrationspolitik hat einen zweifachen Fokus: Die Aufnahmegesellschaft und die Aufzunehmenden. Die vorgestellte Veröffentlichung ist deutschlandweit die erste Studie, die Potentiale und Schwierigkeiten der Kulturaneignung im Integrationsprozess untersucht und dabei beide Gruppen in den Blick nimmt.
Den Ausgangspunkt der einjährigen Untersuchungen bildeten Interviews mit zwanzig Verantwortungsträgern aus Wirtschaft, Politik und Kunst sowie rund zweihundert Polizisten. Die weiteren Analysen zeigten, welch erhebliches Theorie- und Datendefizit für die Kulturaneignungsprozesse vorliegt. Gleichzeitig wurden strukturelle Schwächen des deutschen Staates deutlich. Diese sind in den politischen Verwerfungen der sogenannten »Flüchtlingskrise« sichtbarer geworden und wären nun einer Lösung zuzuführen, auch im Kontext der »Einen Welt« der Vereinten Nationen.

In einer Reihe von Handlungsempfehlungen wird aufgezeigt, wie Integration funktionieren, eine mentale oder räumliche Ghetto-Bildung vermieden werden und eine höhere Kohäsion der bundesdeutschen Gesellschaft erreicht werden könnte. In der Studie findet der Leser eine Vielzahl von Perspektiven und Argumenten, die über die bisherige Diskussion um Zuwanderung, Kulturaneignung und Integration weit hinausreichen.
Autoren der Studie sind der Kulturpolitikwissenschaftler Matthias Theodor Vogt gemeinsam mit den Politologen Erik Fritzsche und Christoph Meißelbach. Einzelbeiträge stammen von Oberbürgermeister Siegfried Deinege, Werner J. Patzelt und Anton Sterbling. Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth verfasste ein Geleitwort, Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, das Nachwort.

Neue Publikationen an der Professur Betriebswirtschaftslehre

Nach Abschluss zweier Projekte unter Leitung von Professor Dr. Mario Straßberger (F-W), die sich mit der Finanzpolitik in Russland bzw. der Ukraine beschäftigt hatten, sind in den letzten Monaten weitere Veröffentlichungen publiziert worden:

  • Feigin, G., M. Straßberger, Mangelnde Transparenz, hohe Risiken, Die Bank - Zeitschrift für Bankpolitik und Praxis 56 (8), 2016, 22-24.

  • Straßberger, M., L. Sysoyeva, Die aktuellen Entwicklungen der Bankenaufsicht im Lichte der Stabilität des Finanzsystems, Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik 96 (7), 2016, 486-491.

Weitere Angaben zu den Projekten können in der FIS-Datenbank abgerufen werden.

Veranstaltungsberichte

Medienberichte

Am 1.11.2017 erschien in der Sächsischen Zeitung ein Interview mit Professor Dr. Raj Kollmorgen zu den Arbeitsverhältnissen im Landkreis Görlitz

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Am 17./18.12.2016 erschien in der Sächsischen Zeitung ein Bericht zum Abschluss des Projektes "Verbesserung der Verbleibchancen junger Frauen in der Oberlausitz" von Julia Gabler, Anita kottwitz, Professor Dr. UIrike Gräßel und Professor Dr. Raj Kollmorgen.
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Am 16.12.2016 erschien in der Sächsischen Zeitung eine Rezension über "Ankommen in der deutschen Lebenswelt. Migranten-Enkulturation und regionale Resilenz in der Einen Welt" der Herausgeber Matthias Theodor Vogt, Erik Fritzsche und Christoph Meißelbach.
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Am 15.11.2016 erschien in der Sächsischen Zeitung eine Veranstaltungsankündigung für den Vortrag "Die neuen Deutschen. Ein Land vor seiner Zukunft" mit Professor Dr. Marina Münkler am 17.11.16 im Rahmen der Ringvorlesung "Der Fremde und das Andere" des Ost-West-Kollegs.
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Am 20.10.2016 erschien in der Sächsischen Zeitung ein Interview mit Professor Dr. Matthias Theodor Vogt zum Thema "Kultur in der Region".
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Am 20.10.2016 erschien in der Sächsischen Zeitung ein Bericht über ein neues Forschungslabor für Cypersicherheit, das von den Professoren Dr. Jörg Lässig und Dr. Marietta Spangenberg in Görlitz aufgebaut wird.
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Am 17.10.2016 erschien in der Sächsischen Zeitung ein Bericht über das gerade gestartete Forschungsprojekt "REFUGIUM" von Professor Ute Pflicke und Eva Pretzsch.
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Am 04.10.2016 erschien in der Rubrik "Perspektiven" der Sächsischen Zeitung der Beitrag "Die doppelte Seite der Integration" von Professor Matthias Theodor Vogt.
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Am 11.05.2016 erschien in der Sächsischen Zeitung ein Bericht über das Forschungsprojekt "Verbesserung der Verbleibchancen junger Frauen in der Oberlausitz" mit den beiden Mitarbeiterinnen Julia Gabler und Anita Kottwitz.
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Am 01.02.2016 erschien in der Sächsischen Zeitung ein Interview mit Professor Dr. Andreas Hoff über steigende Einwohnerzahlen in Görlitz unter der Überschrift "Brauchen Arbeitsplätze für Jüngere und Ältere".
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Am 11.01.2016 erschien in der Zeitschrift agora42 ein Interview mit Dr. Maik Hosang unter der Überschrift "Die Verführungsgefahr ist noch lange nicht gebannt".
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Am 07.10.2015 erschien in der Sächsischen Zeitung ein Beitrag über das Forschungsprojekt "Verbesserung der Verbleibchancen junger Frauen in der Oberlausitz" der Professoren Gräßel und Kollmorgen

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Am 29.09.2015 erschien in der Sächsischen Zeitung ein Artikel über das VATI-Projekt der Professoren Hoff, Lässig und Thiele
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In der Ausgabe vom 19./20.09.2015 der Sächsischen Zeitung erschien ein Bericht über das Forum "Gemeinwohlökonomie - ein Wirtschaftsmodell auch mit Zukunft für die Oberlausitz?", das von Professor Hosang im Gut Pommritz organisiert worden war.
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Letzte Änderung:21. März 2018

Kontakt

Dr. phil. habil. Maik Hosang

Fakultät Management- und Kulturwissenschaften

03581 374-4246
m.hosang@hszg.de
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