Master Soziale Gerontologie

  Bachelor Master Diplom Dual/Kia
Sozialwissenschaften
Soziale Gerontologie (berufsbegleitend)

Fakultät:

Sozialwissenschaften

Standort:

Görlitz

Studienabschluss:

Master of Arts

Studienform:

berufsbegleitend

Studiengebühren:

500 € pro Semester + 72,50 € Studentenwerk

Regelstudienzeit:

5 Teilzeitsemester

ECTS-Punkte:

90

Immatrikulation zum:

Sommersemester


Das demografische Problem der Alterung ist in Deutschland und allen modernen Gesellschaften bekannt. So war der Geburtsjahrgang 1880 der letzte in Deutschland, der sich aus sich selbst reproduzieren konnte. Bis 2050 wird die Einwohnerzahl in der Bundesrepublik auf 70 Mio. sinken. Demgegenüber steigt die Zahl älterer Menschen bis 2030 von gegenwärtig 20 auf 28 Mio. an. Die Zunahme älterer Menschen stellt eine große Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Verwaltung in Deutschland dar.

Als Bildungsinstitution versucht sich die Hochschule Zittau/Görlitz mit der Einführung des Master- Weiterbildungsstudienganges Soziale Gerontologie dieser Herausforderung zu stellen und für die Bewältigung der mit dem demografischen Wandel verbundenen Probleme einen Beitrag zu leisten. Es soll Bachelor- und Diplom AbsolventInnen (FH) der Einstieg in das neue zweistufige Hochschulsystem sowie mit dem Erwerb des Masters der Zugang in den Höheren Dienst ermöglicht werden.

Das Curriculum besteht aus 11 Modulen, die jeweils in Modulbestandteile gegliedert sind. Weitere Informationen sowie einen Überblick zu den Modulen finden Sie auf der Webseite und im Flyer des Studienganges.


Zulassungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes Bachelor- bzw. Diplomstudium mit 210 ECTS (bei 180 ECTS muss ein Eignungstest absolviert werden, der jedoch bei Nachweis einer mind. zweijährigen Berufserfahrung mit Bezug zu älteren Menschen entfällt)
  • Mindestens einjährige Berufserfahrung mit Bezug zu älteren Menschen oder einem angrenzenden Berufsfeld (in Ausnahmefällen sind Individuallösungen möglich)
  • Berufliche Tätigkeit (Erwerbsarbeit/Ehrenamt) mit Bezug zu älteren Menschen mit einer Wochenarbeitszeit von 15 bis max. 30 Stunden
  • Studienvoraussetzungen für die eLearning-Veranstaltungen:
    PC mit Internetanschluss (mind. DSL 2000), aktuelle Browser-Software und Flash-Plugin, Headset sowie Webcam

 

Beantragung von Bildungsurlaub

Mit der Möglichkeit Bildungsurlaub zu beantragen, fördert der Staat die Initiative von Arbeitnehmer/innen zum lebenslangen Lernen. Davon profitieren auch Berufstätige, die nebenberuflich studieren möchten. Der Arbeitgeber ist per Bildungsurlaubsgesetzt (in den Bundesländern variabel) dazu verpflichtet, Sie von der Arbeit zum Zweck der Weiterbildung frei zu stellen. In folgenden Bundesländern kann Bildungsurlaub beantragt werden: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Wir als Hochschule sind als Bildungsinstitution anerkannt und händigen ihnen alle Unterlagen aus, die sie bei ihrem Arbeitgeber benötigen um Ihren Bildungsurlaub zu beantragen. Entscheidend dafür ist, dass Sie in einem der oben genannten Bundesländer leben und die Weiterbildungsmaßnahme etwas mit Ihrem jetzigen Berufsfeld zu tun hat. Es spielt keine Rolle in welchem Bundesland die Bildungseinrichtung ansässig ist.

Sollten Sie aus einem der obenstehenden Bundesländer sein, stehen ihnen bis zu 10 Arbeitstage Bildungsurlaub im Jahr zur Verfügung. Genaue Informationen entnehmen Sie bitte der Website undefinedwww.bildungsurlaub.de

 

Die Studieninhalte des berufsbegleitenden Master-Studiums
Soziale Gerontologie

Der Studiengang ist generalistisch angelegt und Soziale Gerontologie wird als integrativ-multidisziplinäre Querschnittswissenschaft verstanden. Dementsprechend umfasst das Studiengangskonzept die Vermittlung von soziogerontologischem Fachwissen und fachübergreifendem Wissen sowie von fachlichen, methodischen und generischen Kompetenzen. Disziplinen wie Demografie, Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Pflegewissenschaften oder Sozialrecht werden in das Curriculum integriert und die Studierenden erwerben methodische Kompetenzen, die sie in die Lage versetzen, selbst Datenerhebungen durchführen. Eine tragende Säule des Studiengangs stellt E-Learning dar.

 

Grundlagenmodule:

1. Gerontologische Theoriebildung

2. Erforschung des Alter(n)s


Vertiefungsmodule:

3. Gerontologische Nachbardisziplinen

4. Sozialpolitik und soziale Ungleichheit im Alter

5. Gesundheit im höheren Lebensalter


Erweiterungsmodule:

6. Innovation und Technologie in der zweiten Lebenshälfte

7. Kulturvergleich alternder Gesellschaften

8. Wahlpflichtfach: (a) Sterbe- und Trauerbegleitung oder (b) Generationenbeziehungen

Schwerpunktmodule:

9. Interventionsgerontologie

10. Leitungstätigkeit in Organisationen

11. Wissenschaftliche Praxis (Abschlussmodul – Masterarbeit)

 

Studienablauf

  • 1. Semester: Grundlagenmodule
  • 2. Semester: Grundlagen- und Vertiefungsmodule
  • 3. Semester: Vertiefungs- und Erweiterungsmodule
  • 4. Semester: Schwerpunktmodule und Beginn Masterarbeit
  • 5. Semester: Abschlussmodul – Masterarbeit

 

Organisation des Studiums


1. – 3. Semester

  • 2 Kontaktwochen (Präsenz)
  • 2 verlängerte Wochenenden (3 Tage)
  • 1 Kontaktabend pro Woche (eLearning)


4. – 5. Semester

  • 2 verlängerte Wochenenden (3 Tage)
  • 1 Kontaktabend pro Woche (eLearning)

 

Studienziele

Das Studium knüpft an den beruflichen Erfahrungen der Studierenden in gerontologischen Arbeitsfeldern an und erweitert diese durch den Erwerb sowohl von fachspezifischen als auch fachunabhängigen Kompetenzen. Die Studierenden erlagen Fertigkeiten, die auf differenzierte theoretische und methodische Kenntnisse in der grundlagen- und anwendungsbezogenen gerontologischen Fachdiskussion abzielen. Die Aneignung fachunabhängiger Kompetenzen umfasst Kenntnisse und Fähigkeiten für ein effektives und effizientes Handeln im beruflichen Alltag. Absolvent/innen sollen darüber hinaus befähigt werden, selbständig komplexe gerontologische Zusammenhänge zu erfassen, konkrete Fragestellungen herzuleiten, mit geeigneten wissenschaftlichen Methoden zu analysieren und die daraus resultierenden Ergebnisse für ein interdisziplinäres Fach- und Laienpublikum verständlich und in geeigneter Form zu kommunizieren. Dazu gehört insbesondere die Formulierung von forschungsbasierten Empfehlungen für Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Altenhilfe/Altenarbeit sowie angrenzenden Gebieten.

 

Der Weg nach dem Studium

Der Studiengang ist als Zugangsberechtigung für den höheren Dienst in Sachsen anerkannt und berechtigt zur Promotion. Er eröffnet berufliche Perspektiven in einer Vielzahl von Berufsfeldern, wie zum Beispiel:

  • Gesundheitswesen/Pflege
  • Wohlfahrtsverbände
  • Kommunal- und Ministerialverwaltungen
  • Referententätigkeit
  • Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit
  • Wissenschaftliche Forschung und Evaluation
  • Politik-, Organisations- und Unternehmensberatung
  • Produktentwicklung für ältere Menschen

 

 

Letzte Änderung: 18. Mai 2016

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