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Eine zweite große Transformation? Soziale Gehalte, politische Formen und Governancechancen (11/2017-03/2018)

Das Projekt, als Vorlaufforschung vom SMWK finanziert, untersucht die sozialen Gehalte, vor allem aber politischen Formen und Governancechancen auf globaler, nationaler und lokaler Ebene für eine „Zweite große Transformation“, d.h. den radikalen Wandel von industriell fundierten Wachstums- und Externalisierungs-gesellschaften zu postindustriellen und Postwachstumsgesellschaften.

Das wissenschaftliche Problem welches dabei bearbeitet wird, ist die gänzlich ungeklärte Frage nach den Modi und Formen des Übergangs von industriell geprägten Wachstums- zu postindustriell geprägten Postwachstumsgesellschaften auf globaler, nationaler und lokaler Ebene. Das ist sowohl wissenschaftlich wie sozio-praktisch von großer Relevanz – auch auf der Ebene regionaler und lokaler Akteure und deren Politiken in den kommenden Jahrzehnten.

Zentrale Probleme stellen die Frage nach der demokratischen Gestaltung des Übergangs, der Bedeutung sozialer Innovationen auf lokaler und regionaler Ebene sowie der Steuerungskapazitäten unterschiedlicher Governanceformen dar. Dazu sollen Vergleiche mit anderen historischen und kontemporären Transformations-prozessen angestellt werden (v.a. Postsozialismus). Die Analyse dient der theoretisch-konzeptuellen Fundierung eines Forschungsdesigns, das in einen Drittmittelantrag eingebracht werden soll.

 

 

Kontakt

Projektleitung:

Prof. Dr. Raj Kollmorgen

r.kollmorgen@hszg.de

 

wiss. Mitarbeiter*in:

Dr. Julia Gabler

j.gabler@hszg.de

Tel. +49 (0)3581 374-4345

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