#

Gleichstellungs- und Geschlechterforschung – Frauen in ländlichen Räumen

Vor dem Hintergrund der demografischen, ökonomischen und kulturellen Situation in ländlichen Regionen ist der Fokus auf die soziale Lage von Frauen zentral. Diese Gruppe ist angesichts der demografischen Entwicklungen seit den 1990er Jahren in der Region (starke Abwanderung, nur geringe Zuwanderung) sowohl unmittelbar als auch mit Blick auf die Fertilitätsentwicklung in den kommenden Jahrzehnten relevant.

Darüber hinaus repräsentiert die Gruppe junger qualifizierter Frauen eine wesentliche Trägergruppe der gegenwärtigen und zukünftigen wirtschaftlichen (Fachkräfte), politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungspotentiale in ländlichen Region.

Um die Gruppe, der bereits in den Regionen lebenden jungen Frauen, aber auch der potenziell Einwandernden, in ihrer Sichtbarkeit, ihrer Selbstorganisation und Förderung durch wirtschaftliche und politisch-administrative Akteure zu unterstützen, bietet das TRAWOS-Institut Forschungsleistungen an. Darüber hinaus entwickeln wir Veranstaltungen und prozedurale Maßnahmen (tool kits), um Frauen als Wissensträgerinnen anzusprechen und in etablierte Strukturen zu überführen, sowie ihre Sichtbarkeit nachhaltig zu erhöhen.

Auf der Grundlage der Studie: Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt? (2016) und den Handlungsempfehlungen wurde das Format ProduzentinnenTOUR entwickelt und unter dem Claim F wie Kraft – Frauen. Leben. Oberlausitz. ein Symposium durchgeführt und eine Website entwickelt.

Referenzen

Verbesserung der Verbleibchancen junger Frauen im LK Görlitz: Analyse, Vernetzung, Handlungsempfehlungen

(7/2015-12/2016)

 

Geschlechtersensible Willkommenskultur und Vernetzung im Landkreis Görlitz (01/2017-02/2018) in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragen des Landkreises Görlitz, gefördert im Rahmen der sächs. Demografie-Richtlinie

 

Studie: Wer kommt? Wer geht? Wer bleibt? 

Anmelden
Direktlinks & Suche