Monitoring

Um Schwachstellen im Studienalltag zu identifizieren ist es notwendig, einen Überblick über die Situation der Studierenden zu erhalten. Dies kann z. B. mit Hilfe von Umfragen geschehen. Auf Basis der Ergebnisse können schließlich bestehende Hochschulangebote optimiert oder bei Bedarf gezielt neue Angebote für Studierende geschaffen werden.

Das Studienmonitoring stellt somit einen wesentlichen Baustein des Qualitätsmanagements in den Bereichen Lehre und Studierendenbetreuung dar.

Zufriedenheitsbefragungen der Studierenden

Die Zufriedenheitsbefragungen der Studierenden unserer Hochschule stellt ein wichtiges Instrument des Monitorings dar. Bei dieser Umfrage ist die Meinung aller Studierenden gefragt. Um mögliche Entwicklungen herauszufinden, wird die Zufriedenheit am Studienanfang, in der Studienmitte und am Studienende evaluiert.

  • Befragung zum Studien-Anfang

    Jährlich zu Beginn des Wintersemesters werden alle neu immatrikulierten Studierenden der Hochschule Zittau/Görlitz zu ihrer Studienzufriedenheit in den ersten Studienwochen befragt. Dazu werden während der Vorlesungen Fragebögen ausgeteilt, in denen die Studierenden ihre Meinung zum Studium mitteilen können.

  • Befragung zur Studien-Mitte

    Die Studienzufriedenheit kann sich im Laufe eines Studiums verändern. Studierende beurteilen ihr Studium daher oft von Semester zu Semester anders. Die Ergebnisse der Befragung können Hinweise geben, in welcher Phase des Studiums Probleme oder Unzufriedenheiten auftauchen. Diese gilt es zu beheben.

  • Befragung zum Studien-Ende

    Zum Abschluss des Studiums haben die Studierenden einen umfangreichen Blick für die Gesamtsituation in ihrem Studienumfeld. Diese Einschätzungen sind für die Weiterentwicklung von Studiengängen und Hochschulangeboten äußerst interessant und wertvoll.

Neben der Datenerhebung ist die hochschulinterne Präsentation und Veröffentlichung der Erhebungsergebnisse von besonderer Bedeutung. Hierfür werden gezielt in einzelnen Gremien und auch Fakultäten Sachverhalte dargestellt und diskutiert. Erst die Kommunikation zwischen den relevanten Akteuren ermöglicht die Ableitung konkreter Handlungsmaßnahmen zur Verbesserung der identifizierten Schwachstellen. 

Erfassung der Gründe für vorzeitige Exmatrikulation

Um die Anzahl der vorzeitigen Exmatrikulationen senken zu können, ist es wichtig die Gründe zu erfahren und fakultätsspezifisch zu untersuchen. Die Ergebnisse werden ebenfalls hochschulintern kommuniziert und wenn möglich Verbesserungsmaßnahmen ergriffen. Die Herausforderung besteht darin, für Studierende spezifische, auf ihre Person zugeschnittene Beratungs- und Unterstützungsangebote zu entwickeln und anzubieten.

Sebastian Riedel
M. Sc.
Sebastian Riedel
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