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Unternehmen , Hochschule , Forschung
21. März 2019

Strukturwandel in Ostdeutschland – Und wir sind dabei!

Das Förderprogramm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ startet in die Umsetzungsphase.


Das 3D Modell der Dreiländerecksregion wird stolz präsentiert von: von links nach rechts: Stefan Jakschik – Geschäftsführer der ULT AG, Prof. Sophia Keil – Wirtschaftswissenschaften der HSZG, Thomas Zenker – Oberbürgermeister der Stadt Zittau, Prof. Steffi Tollkühn – Erziehungswissenschaften der HSZG, Sabine Scholz – Stabsstelle Forschung der HSZG, Prof. Tobias Zschunke – Prorektor Forschung der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG)
Foto: HSZGDie Partner-Delegation des Bündnis „Lausitz – Life and Technology“ hält stolz das 3D-Druck-Modell der Dreiländerecksregion in den Händen. Von links nach rechts: Stefan Jakschik – Geschäftsführer der ULT AG, Prof. Sophia Keil – Wirtschaftswissenschaften der HSZG, Thomas Zenker – Oberbürgermeister der Stadt Zittau, Prof. Steffi Tollkühn – Erziehungswissenschaften der HSZG, Sabine Scholz – Stabsstelle Forschung der HSZG, Prof. Tobias Zschunke – Prorektor Forschung der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG)

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek erwartet „Impulse für den Strukturwandel in Ostdeutschland“.


Und wir sind dabei!


Mit dem Bündnis „Lausitz – Life and Technology“ hat sich ein Netzwerk hochkarätiger Partner der Oberlausitz an dem BMBF-Wettbewerb beteiligt. Unter Leitung der Hochschule Zittau/Görlitz und gemeinsam mit den strategischen Akteuren aus dem Landkreis Görlitz, dem Fraunhofer Kunststoffzentrum Oberlausitz, der ULT AG Kittlitz und der Stadt Zittau wurden unter Einbeziehung vieler Interessenten Ideen entwickelt, wie wir unsere Region– die Dreiländerregion – noch interessanter, stärker und souveräner gestalten können.

Der Prozess mit vielen Veranstaltungen und teilweise sehr kontrovers geführter Diskussionsrunden war spannend – und das daraus entstandene Strategiepapier hat die Auswahljury überzeugt.
Dabei liegen den Akteuren nicht nur die technologischen Innovationen am Herzen, um die Wirtschaftskraft zu stärken. Genauso wichtig ist es, moderne Bildungsformate und –methoden für die Menschen aller Generationen zu entwickeln.

Additive Fertigung und Flexible Energiesysteme sind die Bereiche, in denen das Bündnis stärker in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien investieren wird. Neuartige Modelle der Zusammenarbeit in Form von Shared Infrastructure, bei denen Wirtschaft, Forschung und Bildung von gemeinsamer Anlagentechnik profitieren, werden exemplarisch erprobt. Ebenso werden dringend benötigte Speichermöglichkeiten für erneuerbare Energien erforscht und in regionalen Produktionen verwirklicht – Made in Oberlausitz.

 

Räume werden geschaffen

Bildung heißt in unserer Region immer auch Sprachkompetenz. Non-formal und außerhalb formaler Bildungsräume werden Einrichtungen unterstützt, die dort ansetzen und bereits im Kindesalter entsprechende Angebote bereitstellen. Immer im Fokus: Wie kann man es noch besser machen? Ganz aktuell, da ein erheblicher Mangel an technisch Ausgebildeten herrscht, werden Tools im MINT-Bereich (MINT=Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) angeboten, am besten generationsübergreifend.

Räume werden geschaffen, in denen man sich ausprobieren und Neues entdecken kann. So wird eine zentrale WIRkstätte in Zittau errichtet mit dem Ziel, eine weite Ausstrahlung in die gesamte Euroregion zu erreichen.

Mehr als 30 Partner aus der Wirtschaft, der Gesellschaft, von Verbänden und Verwaltungseinrichtungen haben bereits ihren Willen zur Mitgestaltung signalisiert.

In den nächsten Wochen werden die Pläne konkretisiert - und dann geht es richtig los! Ab dem 1. April 2019 werden 20 ostdeutsche Bündnisse mit innovativen Ansätzen den Strukturwandel in ihren Regionen vorantreiben.

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Internetpräsenz der Oberlausitz AG

Das Projekt in der Oberlausitz

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Mit dieser bunten (ja, man könnte auch interdisziplinär sagen) Truppe haben wir getüftelt, diskutiert und gestritten, wie das tolle Projekt, das viele Partner zusammen entwickelt haben, präsentiert werden kann. Sind aufgeregt, wie am ersten Schultag vor eine hochrangige Jury getreten. Immer mit dabei: Prof. Tobias Zschunke, Prorektor Forschung, Professorin Sophia Keil, Dekanin Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen, Professorin Steffi Tollkühn, Bildungswissenschaftlerin, Dr. Stefan Jakschik, geschäftsführender Inhaber ULT AG, Sabine Scholz, Stabsstelle Forschung und viele Helfer und ein ganzes Netzwerk aus Firmen und Partnern im Hintergrund. UND? Wir haben das Projekt in die Oberlausitz geholt, mit seinem Kern in Zittau! Gründungsunterstützung, besondere Bildungsbausteine, Forschung im Bereich Energiesysteme und additive Fertigung auch für kleine Mittelständler und noch so einiges mehr. Meine freudige Aufregung lässt sich bei folgendem Zitat aus der offiziellen PM ein wenig besser verstehen: „Die regionalen Bündnisse sind breit aufgestellt – sie vereinen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Diese Akteure überwinden gemeinsam die Grenzen von Disziplinen und Branchen und erproben neue strategische Ansätze. Mit ihren Initiativen fördern sie die Zusammenarbeit auf Augenhöhe, stärken die Innovationsfähigkeit insbesondere junger, kleiner und mittlerer Unternehmen, bilden neue Fachkräfte aus und halten diese in der Region. [...] Jedem WIR!-Bündnis stehen in der gut fünfjährigen Umsetzungsphase bis zu fünfzehn Millionen Euro zur Verfügung.“

Thomas Zenker, Oberbürgermeister von Zittau via Facebook

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Kernteam des Bündnisses:

Prof. Tobias Zschunke – Prorektor Forschung der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG)

Stefan Jakschik – Geschäftsführer der ULT AG

Thomas Zenker – Oberbürgermeister der Stadt Zittau

Heike Zettwitz – Beigeordnete des Landkreises Görlitz

Prof. Steffi Tollkühn – Erziehungswissenschaften der HSZG

Prof. Sophia Keil – Wirtschaftswissenschaften der HSZG

Sabine Scholz – Stabsstelle Forschung der HSZG

Ihre Ansprechpartnerin


Dipl.-Ing.
Sabine Scholz
Rektorat / Stabsstelle Forschung
Standort Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 1.64
03583 612-4575

 

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