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26. Mai 2016

Kohle war Biomasse, die Sonnenenergie einfing

Tagung: Biomass to Power and Heat 2016 vom 01.-02. Juni 2016 auf dem Campus Zittau.


An manchen Stellen finden die Bergleute in der Kohle noch versteinerte Baumstämme. Die Braunkohle ist vor Millionen Jahren aus abgestorbenen Pflanzen entstanden. In den Zeiten des vorindustriellen und industriellen Aufschwungs begann alles mit der Verstromung der Kohle.

Schon damals, vor einhundert Jahren und früher, hätte man sagen müssen: Halt! Lasst uns nur die Energie in unseren Fabriken und Wohnungen verbrauchen, die wir gleichzeitig ernten können. Lasst uns die Verbrauchsgewohnheiten von Industrie und Lebenswelten so einrichten, dass wir nachhaltig mit dem Eingefangenen und Geernteten auskommen!  Das wurde versäumt, weil der Drang nach Erhöhung des Lebensstandards  zu groß war. Wer will es den Menschen vorwerfen.

Heute ist es schwierig, den dauernden Hunger nach Elektroenergie zuverlässig Stunde für Stunde, Minute für Minute  zu decken, ohne dafür Kohle, Öl, Erdgas und Uran zu nutzen. Aber es wird daran gearbeitet. Auch die Biomasse, speziell das einheimische Holz spielt dabei natürlich eine Rolle.

Am 01.Juni 2016 kommen für zwei Tage an der Hochschule Zittau/Görlitz Fachleute zusammen, die sich mit dem Umwandeln von  Holz und anderer  Biomasse zu Nutzwärme und vor allem Elektroenergie befassen. Dabei geht es hauptsächlich um die sogenannten thermochemischen Technologien, zu denen Pyrolyse und Verbrennung gehören. Und weiter gefasst geht es darum, was Land- und Forstwirtschaft für eine nachhaltige Energieversorgung leisten können, ohne der Umwelt und den Menschen Schaden zuzuführen.

Der sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft  Thomas Schmidt (CDU)  hat seine Teilnahme  zugesagt.  Die Veranstaltung findet  als gemeinsame tschechisch-deutsche Veranstaltung statt. Anmeldungen sind noch möglich unter:https://www.energetische-biomassenutzung.de/de/aktuelles/tagungen/tagung-biomass-to-power-and-heat-2016/willkommen.html


Kontakt:

Fakultät Maschinenwesen
Dipl.-Ing. (FH) Roman Schneider
Dipl.-Ing. (FH) Mareike Weidner

Telefon: +49 (0) 3583-612 4882
Fax: +49 (0) 3583-811 804
E-Mail:

r.schneider(at)hszg.de

m.weidner(at)hszg.de

 

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