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Eröffnung des ersten Auslandsbüros in Zgorzelec

29. Jan. 2019
Von links: Rektor Prof. Friedrich Albrecht, Uwe Benisch, Ewa Zimny, Katarzyna Hübner, Rafal Gronicz.

Von links: Rektor Prof. Friedrich Albrecht, Uwe Benisch, Ewa Zimny, Katarzyna Hübner, Rafal Gronicz.

Am 25. Januar 2019, eröffnete die Hochschule Zittau/Görlitz ihr erstes Auslandsbüro. Es befindet sich in Zgorzelec (PL) im Schulzentrum Tecza, das von der DPFA EUROPRYMUS Sp. z o. o., einem Unternehmen der DPFA Akademiegruppe, genutzt wird.

 

Der Einladung waren u. a. gefolgt die Mitglieder des Sächsischen Landtages Ocavian Ursu, Lothar Bienst und Franziska Schubert, Rafal Gronicz, Bürgermeister der Stadt Zgorzelec, Uwe Behnisch, Leiter des Verbindungsbüros Sachsen in Wrocław, Ireneusz Owsik vom Bezirksvorstand Zgorzelec, Katarzyna Hübner, Direktorin des DPFA-Europrymus Schulzentrums, Frank Seibel, Präsident des Meetingpoint Music Messiaen e. V., Dr. Józef Zaprucki von der Riesengebirgshochschule in Jelenia Góra, Hubert Papaj von der Riesengebirgs-Agentur für regionale Entwicklung S.A., Heinrich Dierkes, Leiter des Deutsch-Polnischer Verein Cottbus e.V. sowie weitere zahlreiche Gäste aus Polen und Deutschland.

 

In seiner Begrüßung führte der Rektor aus, dass es insbesondere Rafał Gronicz war, der die Idee, ein Büro der Hochschule in Zgorzelec zu errichten, in seinen Kopf "gepflanzt" hatte. Nun sei diese umgesetzt. Seinen Dank richtete er in diesem Zusammenhang auch an die Landtagsabgeordneten, denn nur aus dem bereitgestelltem Initiativbudget können solche Projekte finanziert werden.

 

 

 

Frau Hübner hofft, dass sich aus der Einrichtung des Büros viele gemeinsame Aktivitäten mit dem DPFA-Europrymus Schulzentrum entwickeln werden.

 

Herr Behnisch führte aus, dass sich die Eröffnung des Büros hervorragend in die Aktivitäten zu 20 Jahre Partnerschaft Sachsen und Wojewodschaft Niederschlesien und zu 60 Jahre Städtepartnerschaft Dresden - Wrocław einfügt.

 

Mit der Eröffnung des Auslandsbüros in Zgorzelec wird eine weitere Zielstellung der Internationalisierungsstrategie der Hochschule Zittau/Görlitz erfüllt. Auf dem bereits bestehenden Fundament des regionalen Schwerpunkts, der auf der Kooperation mit Einrichtungen in Polen, Tschechien und den mittel- und osteuropäischen Staaten liegt, konnte nun ein erstes Auslandsbüro eröffnet werden.

 

Damit soll das Anliegen verfolgt werden, das deutsch-polnische und das deutsch-tschechische Potenzial für ein Studium an der Hochschule zurückzugewinnen. Nach dem Beitritt von Polen in die EU war deutschlandweit ein erheblicher Rückgang des Interesses insbesondere von jungen Polen an Studienplätzen in Deutschland zu verzeichnen. Die Hochschule Zittau/Görlitz hat dies aufgegriffen. Die geostrategische Lage ermöglicht eine erhebliche bessere Erschließung des Raumes zwischen Zgorzelec und Wrocław zur Gewinnung von jungen Menschen für ein Studium an der Hochschule Zittau/Görlitz. Das Auslandsbüro übernimmt nun die Funktion einer Anlaufstelle für Studienorientierung und Studienberatung. Zudem können hier auch einzelne Veranstaltungen stattfinden. Die kurze Distanz über die Brücke an das andere Ufer der Neiße zum Görlitzer Hochschulcampus bieten dafür ideale Bedingungen. Die am Campus in Görlitz angesiedelten Studiengänge wie z. B. Informatik, Wirtschaft und Informatik, Information and Communication Management (Engl.), Wirtschaft und Sprachen, Kultur und Management u. v. a. werden eine erste Offerte an polnische Studieninteressierte sein.

 

 

 

Zugleich haben sich Professorinnen und Professoren der Hochschule Zittau/Görlitz in bisher durchaus beeindruckender Weise in internationale Forschungsnetzwerke und entsprechende Projekte eingebracht, wobei insbesondere auch Förderprogramme der EU zum Tragen kamen. Die Hochschule wird dies auch weiterhin unterstützen und internationale Projektanbahnungen in ihr Forschungsmanagement integrieren. Mit der Eröffnung des Auslandsbüros werden zugleich die Beziehungen in die Regionen Wałbrzych, Jelenia Góra und Wrocław intensiviert. Die Hochschule Zittau/Görlitz möchte noch enger als bisher mit Unternehmen und Institutionen der Region jenseits der Neiße zusammenarbeiten, um als Hochschule in diesem Raum auch im Bereich Wissens- und Technologietransfer noch "visibler" zu werden.

 

"Für die Zukunft ist zu hoffen, dass sich die Hochschule in diesem Segment noch weiter aktiv einbringen kann", so Rektor Prof. Albrecht.

 

Zum Abschluss dankte der Rektor, Prof. Friedrich Albrecht, dem Bürgermeister von Zgorzelec Rafal Gronicz für die Unterstützung und Begleitung des Vorhabens, Frau Katarzyna Hübner, Direktorin der DPFA Europrymus, für die Unterstützung bei der vertraglichen und praktischen Umsetzung, Herrn Uwe Behnisch für sein Engagement und seine Unterstützung und schließlich den Schülern des Europejskie Liceum Ogólnokształcące für die kulturelle Umrahmung der Veranstaltung.

 


Kontakt:

Hella Trillenberg

Pers. Referentin des Rektors/Pressestelle

Tel. 03583/ 612 3030

E-Mail: presse(at)hszg.de

Letzte Änderung: 4. September 2018

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