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Lehrer-Veranstaltung

Lehrer-Veranstaltungen im Projekt GESZKO I

Im Rahmen des ersten GESZKO-Projektes wurden für die Lehrerschaft der deutschen und polnischen Schulen nach dem Kick-Off-Treffen im Mai 2011 insgesamt sechs Weiterbildungen zu unterschiedlichen Themen durchgeführt:

  • 26. Mai 2011 Kick-off-Treffen
  • 10. Mai 2012 "Sprachanimation und Mentoring" mit Frau Daffy (Unionhilfswerk Sozialeinrichtungen gGmbh Berlin), Herrn Schneider (Turmvilla Bads Muskau) und Frau Wieczorkowska (Verein Tratwa Wroclaw)
  • 17. Oktober 2012 "Deutsch-polnische Schulpartnerschaften" mit Frau Wunderlich (Schkola Jonsdorf) und Herrn Koppe (Deutsch-polnisches Jugendwerk Warschau)
  • 25. März 2013 "Lehrergesundheit" mit Herrn Eckert (Leuphana Universität Lüneburg)
  • 10. und 11. Oktober 2013 "Wie weiter?" zur Nachhaltigkeit des GESZKO-Projektes
  • 14. April 2014 "Antragstellung und Sprachkompetenzen"mit Frau Łuszczyszyn (Euroregion Neiße) und Frau Kretschmar (PONTES-Agentur)
  • 17. September 2014 "Präsentation des Projektbuches und Abschlussveranstaltung"

Kick-off-Treffen am 26. Mai 2011 in Görlitz

Das erste Treffen zu Projektbeginn fand am 26. Mai 2011 an der Hochschule in Görlitz statt. Bei dieser Gelegenheit stellten sich die drei Projektteams und die Vertreter/innen der Schulen aus Jelenia Góra, Niesky, Rothenburg, Görlitz, Wschwowa, Boleslawiec und Zgorzelec vor. Wichtige Gesprächspunkte waren die jeweiligen Erwartungen und Zielsetzungen an das Gesamtprojekt sowie die nächsten Schritte für das erste Projekt-Schuljahr 2011/12. Bei der Veranstaltung haben sich die Mehrzahl der Schul-Tandems schon gefunden und erste Ideen für Schulprojekte miteinander ausgetauscht. Als ein erster SChritt für die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit wurde der Plan vorgestellt, das noch zu entwerfende Projektlogo unter den beteiligten Schulklassen auszuschreiben.

Weiterbildung für Lehrer/innen in Görlitz

Am 10. Mai 2012 fand in der Hochschule Zittau/Görlitz eine Weiterbildungsveranstaltung im Projekt „Gesunde Schule und Qualifizierung“ statt, zu der die Lehrer/innen und Schulleiter/innen der beteiligten Schulen eingeladen worden sind. Für die beiden Themenblöcke „Mentoring“ und „Sprachanimation“ wurden Referent/innen eingeladen.

Jane Daffy, Mitarbeiterin des Unionhilfswerks Sozialeinrichtungen gGmbH Berlin, stellte das Projekt „Hürdenspringer+“ vor. In ihm werden seit vier Jahren erfolgreich sozial benachteiligte Jugendliche Mentor/innen vermittelt.

Frau Daffy sprach dabei u.a. über die Voraussetzungen bei Mentee und Mentor/in und über die Begleitung während des Mentoring-Programms.

Gemeinsam mit den Lehrer/innen wurde über Einsatzmöglichkeiten des Mentoring bei (geistig) behinderten Jugendlichen und über Erfahrungen an polnischen Schulen diskutiert.

Den zweiten Workshop leiteten Ewa Wieczorkowska vom Wroclawer Verein „Tratwa“ und Christoph Schneider vom Soziokulturellen Zentrum Turmvilla in Bad Muskau; beide arbeiten seit mehreren Jahren als Sprachanimateure. Sie stellten mittels einfach umsetzbarer Spiele Möglichkeiten vor, wie die deutsch-polnische Schülerbegegnung durch Sprachanimation unterstützt werden kann.

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Deutsche und polnische Lehrer/innen treffen sich an der Hochschule Görlitz

Am 17. Oktober 2012 fand die nächste Informationsveranstaltung für Schulleiter/innen und Lehrer/innen statt, deren Schulen sich am Projekt GESZKO beteiligen. Sie stand unter dem Thema „Deutsch-polnische Schulpartnerschaften“. 15 Pädagog/innen von acht verschiedenen Schulen des Landkreises Görlitz sowie der Woiwodschaften Lebus und Niederschlesien waren der Einladung an die Hochschule Görlitz gefolgt.

Zu Beginn stellte sich die neue Projektleiterin, Prof. Dr. habil. Gisela Thiele, vor. Sie leitet seit dem 1. September 2012 das Görlitzer Projekt-Team an, nachdem Prof. Erika Steinert in den Vorruhestand getreten ist. Prof. Thiele freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Schulen in den nächsten beiden Schuljahren.

Als Referenten für diese Informationsveranstaltung waren Malte Koppe vom deutsch-Polnischen Jugendwerk in Warschau und Ute Wunderlich, Geschäftsführerin der Schkola gGmbH in Ostritz eingeladen worden, die aus ihrem jeweiligen Arbeitsalltag ihre eigenen Erfahrungen für deutsch-polnische Schulpartnerschaften darlegten.

Herr Koppe stellt die Bedingungen, Möglichkeiten der Beantragung einer finanziellen Förderung für den deutsch-polnischen Schulaustausch. Bisher wurden kaum Anträge von Sonder- und Förderschulen aus unserem sächsisch-polnischen Grenzgebiet gestellt. Dass das Deutsch-Polnische Jugendwerk in unserem Gebiet bereits eine Vielzahl an Vorhaben fördert belegen allein die Projektzahl für das Jahr 2011: mehr als 250 in Niederschlesien, mehr als 120 in Lebus und mehr als 100 in Sachsen. Weitere Informationen finden Sie unter Downloads.

Frau Wunderlich gehört zu den Gründerinnen der Schkola gGmbH. Die Schule in freier Trägerschaft hat die grenzüberschreitende Zusammenarbeit über die Jahre fest in ihrem Konzept verankert. In dieser Zeit haben sich erfolgreiche und regelmäßige Formen der Kooperation gebildet: gemeinsamer Unterricht, gegenseitige Besuche, gemeinsame Veranstaltungen mit den Eltern, langfristige Planungen zwischen den Lehrer/innen, … Diese Entwicklung erfuhr auch Rückschläge und Korrekturen, doch das eigentliche Ziel wurde nie aus den Augen verloren. Die Powerpoint-Präsentation und eine Reihe von Materialien finden Sie unter Downloads.

Lehrergesundheit im Mittelpunkt

Auf der Veranstaltung am 25. März 2013 stand das Thema "Lehrergesundheit" im Mittelpunkt.

Als Referent war Marcus Eckert von der Leuphana Universität Lüneburg eingeladen worden. Er hielt zunächst einen Vortrag "Wie Lehrpersonen ihre Arbeits-, Gesundheits- und Lebensqualität professionell fördern und wer oder was hindert sie daran?" dem sich ein Workshop zur Vertiefung anschloss.

Thema und Inhalt der Veranstaltung fanden bei den Teilnehmer/innen großes Interesse und war Ausgangspunkt für angeregte Diskussionen. Sie belegte, wie wichtig die Thematik "Lehrergesundheit" für die Lehrkräfte in Ihrem Lebens- und Arbeitsalltag ist.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Dolmetscherin, Magdalena Sankowska.

Die Veranstaltung wurde mit einem Fragebogen evaluiert. Hier finden Sie die Ergebnisse.

Wenn Sie Interesse an der PowerPoint-Präsentation zum Vortrag oder zum Workshop haben, wenden Sie sich bitte an Cornelia Müller.

Lehrerfortbildung "Lehrergesundheit" am 21.10.2013‏ in Rothenburg

Trotz Ferienbeginn trafen sich die LehrerInnen der Partnerschulen - Oberschule Rothenburg OL und Publiczne Gimnazjum Przewóz - zur ersten gemeinsamen Fortbildung. Gastgeber war die Oberschule Rothenburg. Es dozierte der bekannte Lehrer und Psychologe Marcus Eckert aus Bremen, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Selbstregulierung von Lehrergesundheit. Mit zahlreichen Hinweisen und Methoden konnten die TeilnehmerInnen manch innerlich aufgestautes Problem lösen und künftigen sicherlich professioneller begegnen. In freund(schaft)licher Atmosphäre, inkl. gemeinsamen Frühstück und Mittagessen, verging die Zeit wie im Flug. Ein herzliches Dankeschön geht an die engagierte Dolmetscherin, Frau Katarzyna Lasfar, an Frau Heinze (Universität Leipzig) und an Frau Müller (Hochschule Görlitz/Zittau) für die großzügige Unterstützung unseres Events und natürlich an Herrn Eckert. Alle Beteiligten waren sich einig: Die Veranstaltung hat sich gelohnt und sollte unbedingt mit weiteren Themen fortgeführt werden. Ein weiterer Baustein für unkomplizierte länder- und schulartübergreifende Zusammenarbeit von Pädagogen wurde damit gelegt. Die Fortführung ist in der Region besonders wichtig, da polnische SchülerInnen die Oberschule Rothenburg mit dem Ziel eines deutschen Realschulabschlusses besuchen. Ein Teil derer kommt, wie könnte es anders sein, aus dem Publiczne Gimnazjum Przewóz.

 

Unter diesem Link können sie einen Artikel vom 04.11.13 aus der Sächsischen Zeitung über die Lehrerfortbildung vorfinden und nachlesen.

 

 

 

Informationsveranstaltung „Wie weiter?“ - 10./11.10.2013 in Görlitz

Am 10. und 11. Oktober 2013 trafen sich die Schulleitungen und Lehrer/innen der deutsch-polnischen Schultandems des Projektes „Gesunde Schule und Qualifizierung“. Gemeinsam nahmen sie an der Fortbildungsveranstaltung „Zukunftsperspektiven: wie weiter?“ teil. Organisiert und veranstaltet wurde die Fortbildung von der Hochschule Zittau/Görlitz, der Universität Leipzig und der Staatlichen Hochschule Jelenia Góra.

Inhaltlich stand die Reflexion gelungener Aspekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Fokus. Hiervon ausgehend war es Ziel des Workshops, Perspektiven für die Weiterführung der gemeinsamen Arbeit auch über den Projektzeitraum hinaus auszuloten.

Mit Unterstützung von Moderator Daniel Sauer (second attempt e.V., Görlitz) tauschten sich die Tandempartner aus, klärten konkrete Schritte der weiteren Zusammenarbeit und überlegten Möglichkeiten der Projektfortführung über das Schuljahr 2013/2014 hinaus.

Dabei reichten die Ideen von der Entwicklung eines gemeinsamen Curriculums zur Ermöglichung reibungsloser Schulwechsel zwischen deutscher und polnischer Schule über Sprachkurse für Lehrer/innen und Schüler/innen und Austausche mit Projektcharakter. Andere Tandems konkretisierten gemeinsam ihre Planungen für das laufende Schuljahr, trafen wichtige Absprachen und ließen sich in Workshopatmosphäre zu neuen Ideen anregen.

Besonders positiv war es zu sehen, wie unkompliziert und intensiv manche Schultandems im gemeinsamen Dialog stehen. Gleichzeitig bleiben vor allem strukturelle und finanzielle Fragen zur Weiterführung von „Gesunde Schule und Qualifizierung“ zu klären.

Abschlusstreffen in Görlitz

Am 17. September 2014 fand an der Hochschule Zittau/Görlitz das letzte Treffen für Lehrer und Lehrerinnen statt, die am GESZKO-Projekt „Gesunde Schule und Qualifizierung“ beteiligt gewesen sind. Dabei stellte Cornelia Müller das Projektbuch vor, dass in den letzten Wochen und Monaten zusammen mit den Lehrkräften und anderen Projektpartnern von den Mitarbeiter/innen geschrieben worden war. Professor Thiele dankte als Görlitzer Projektleiterin allen für das gemeinsame Engagement und wertvolle Zusammenarbeit in den letzten drei Schuljahren und sprach ihre Zuversicht aus, dass mit den Schulen auch in Zukunft kooperiert wird. Vom polnischen Projektpartner, der Karkonoska Państwowa Szkoła Wyższa in Jelenia Góra, überbrachte der dortige Vizerektor Professor Dr. Tomasz Winnicki die besten Glückwünsche für die erreichten Ergebnisse und gratulierte den Schulleiter/innen und Lehrkräften zu ihrer ausgesprochenen Bereitschaft, die begonnenen Schulpartnerschaften fortzuführen.

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Standardkontakt

Prof. Dr. habil. Gisela Thiele

Projektleiterin

(+49) 3581 374-4344

undefinedg.thiele@hszg.de

Link

undefinedInstitut TRAWOS

Das Projekt wird 2016-2018 finanziert aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Das Projekt wurde 2011-2014 finanziert aus Mitteln des Förderprogramms

der Europäischen Union

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