Ingenieurpädagogische Weiterbildung (IPWB) für Lehrende

Ziel dieser Weiterbildung ist es, die ingenieurpädagogische Kompetenz unserer Hochschulmitarbeiter der MINT-Fakultäten weiter auszubauen. Die Veranstaltungsreihe, berührt alle relevanten Themengebiete der Ingenieurpädagogik sowie die Vorgaben der Ingenieurpädagogischen Wissensgesellschaft (IPW) und der International Society for Engineering Pedagogy (IGIP). Die Weiterbildung wurde In Kooperation mit dem Institut für Berufspädagogik der Technischen Universität Dresden, konzipiert und baut auf dem Weiterbildungsprojekt „Ingenieurdidaktik an Sächsischen Hochschulen ‚e-Didact‘“ aus den Jahren 2010 bis 2013 auf.

Um eine gruppendynamische, peer-grouporientierte und effektive Atmosphäre der Wissens- und Kompetenzvermittlung zu schaffen, werden Teile der Module in Blöcken zusammengefasst. Diese Veranstaltungen finden in Tagungshäusern statt.

Das Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen (HDS) erkennt insgesamt 60 Arbeitseinheiten der Ingenieurpädagogische Weiterbildung für Lehrende für das Modul 2 des Sächsischen Hochschuldidaktik-Zertifikats an.

Die nächste Veranstaltungsreihe findet ab September 2019 bis Juli 2020 statt. Der Umfang der Maßnahme beträgt ca. 200 Arbeitseinheiten (150 Stunden).

 

Der Veranstaltungsplan mit allen Terminen finden Sie hier.

 

Bei Interesse und für die Anmeldung an der Weiterbildungsreihe melden Sie sich bitte bei Daniel Winkler.

Modulhandbuch

Block I

  • Modul 1: Einführung in die Ingenieurpädagogik (4 AE)

    Version: 0.1 (25.09.2018)

    Modulverantwortlicher: Dipl.-Berufspäd. Timon Umlauft

     

    Ziele

     Die Teilnehmenden kennen:

    • die aktuelle Situation der Ingenieurwissenschaften in Deutschland
    • das Ziel eines ingenieurwiss. Studiums
    • die berufliche Kompetenzentwicklungspyramide
    • den typischen Aufbau eines ingenieurwissenschaftlichen Diplomstudiengangs
    • die pädagogischen Leistungsprinzipien
    • die Gestaltungsfelder der Ingenieurpädagogik    

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • den Aufbau eines ingenieurw. Studienganges begründen zu können

    Die Teilnehmenden beurteilen:

    • das aktuelle Bachelor/Master-Ausbildungssystem in Bezug auf den „klassischen“ Diplomstudiengang

     

     Inhalte

    • Definition berufliche Tätigkeitskompetenz
    • Kompetenzentwicklungspyramide

    • Struktur ingenieurwissenschaftlichen Diplomstudiengang
    • pädagogische Leistungsprinzipien:
      • Forderungsprinzip
      • Förderungsprinzip
    • ingenieurpädagogische Gestaltungsfelder

     

    Methoden

    • Vortrag
    • Gruppendiskussion

     

    Zeit

    4 AE

  • Modul 2: Gruppendynamik und Teamarbeit (28 AE)

    Version: 0.2 (20.01.2019)

    Modulverantwortlicher: Karl-Heinz Reiche

     

    Ziele

    Die Teilnehmenden kennen:

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • Prozesse und Rollen in Gruppen zu beurteilen
    • Konflikte zu erkennen und
    • Teamarbeit zu verstehen und zu analysieren

    Die Teilnehmenden beurteilen:

     

    Inhalte

    Der Workshop hat zwei Ziele. Zum einen soll die Teamentwicklung gefördert werden indem eine intensive Zeit miteinander verbracht wird. Verschiedene Aktivitäten wie eine tägliche Morgenrunde, eine Wanderung und spezielle Übungen mit dem Coach und Kampfkunstlehrer Thomas Hönel unterstützen dieses Ziel. Zum anderen geht es darum Hintergrundwissen zum Themenkomplex Gruppendynamik und Teamarbeit zu vermitteln um die eigene Arbeit mit Gruppen und Teams zu professionalisieren.

    Dabei werden folgende Themen bearbeitet: Entstehung von Gruppen, Prozesse und Rollen in Gruppen, Konflikte und Führung in Gruppen.

    Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Gelegenheit im Vorfeld einen kostenlosen Belbin-Teamrollen-Test mit Eigen- und Fremdeinschätzung sowie Kode-Selbsttest zu machen. Die Auswertung findet einführend in Niedamirow (polnisches Riesengebirge) im Tagungshaus statt.

     

    Methoden

    • Gruppenarbeit
    • Rundgespräch
    • Präsentation
    • Abfrage
    • Diskussion
    • Bogenschießen

     

    Zeit

    28 AE

Block II

  • Modul 3: Vom Wissen zu Kenntnissen – Das dozentenzentrierte Planungsschema als Grundlage für eine erfolgreiche Vorlesung/Seminar (16 AE)

    Version: 0.1 (25.09.2018)

    Modulverantwortlicher: Dipl.-Berufspäd. Timon Umlauft

     

    Ziele

    Die Teilnehmenden kennen:

    • das didaktische Grundverhältnis
    • den Aufbau einer dozentenzentrierten Lehr-Lernplanungsmatrix
    • die zugehörigen didaktischen Prinzipien und Regeln zu den einzelnen didaktischen Gestaltungsfeldern der Planungsmatrix
    • die Probleme des Methodenbegriffes
    • die Definition Methodenbegriff
    • ein Methodenbestimmungs- und -entwicklungstool
    • die Matrix zur Methodenentwicklung und  -einordnung
    • die Methodenübersicht/katalog
    • die Kriterien des Methodeneinsatzes

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • mit Hilfe der Planungsmatrix entsprechend gegebener äußerer Bedingungen und Lernziele eine Lehr-Lernsituation zu planen
    • didaktische Aufforderungen zu konstruieren
    • bekannte Methoden mit Hilfe des Methodenbestimmungstools zu charakterisieren
    • eigene neue Methoden mit Hilfe des Methodenentwicklungstools zu entwerfen
    • den Methodenkatalog zielführend einzusetzen

    Die Teilnehmenden beurteilen:

    • die Vor- und Nachteile weiterer Planungsschemata
    • die Methoden hinsichtlich ihres Einsatzzweckes und Ressourcenverbrauchs 

     

    Inhalte

    • didaktisches Grundverhältnis
    • psychologische Informationsverarbeitungstheorie
    • abgeleitete didaktische Phasen
    • psychologische Tätigkeits-/Handlungsregulationstheorie
    • abgeleitete didaktische Planungsfelder
    • Lehr- Lernsituationsplanungsmatrix (dozentenzentriert)
    • Planungsfeldspezifische didaktische Prinzipien und Regeln
    • Definition Methodenbegriff
    • Aufbau Methodenbestimmungs- und –entwicklungstool
    • Methodensammlung
    • Kriterien für den Methodeneinsatz

     

    Methoden

    • Vortrag
    • Gruppendiskussion
    • Einzelarbeit (Blended Learning)
    • Kolloquium

     

    Prüfung

    • Art der Prüfung: Kolloquium
    • Inhalt der Prüfung:
      • Planung einer eigenen Vorlesung/Seminar (Dozentenzentrierte Lehrveranstaltungsplanung)
      • Einsatz der Planungsmatrix
      • Einschätzung der konstruierten didaktischen Aufforderungen
    • Ziel der Prüfung:
      • die TN sind fähig: ihre eigene LV zu planen und zu präsentieren
      • die TN beurteilen: ihren eigenen Entwurf bzw. den der TN

    Zeit

    16 AE

  • Modul 4: Prüfen und Bewerten (24 AE)

    Version: 0.1 (25.09.2018)

    Modulverantwortlicher: Dr. Steffen Kersten

     

    Ziele

    Labordidaktik I – Einführung in die Gestaltung der Laborausbildung

    Die Teilnehmenden kennen:

    • grundlegende Bedingungs- und Entscheidungsfelder für die didaktische Planung von Laborarbeit und wesentliche Anforderungen an Experimente im Lehr- Lernprozess

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • Experimente unter verschiedenen Aspekten zu klassifizieren

     
    Labordidaktik II – Experimente in der Erkenntnisfindung

    Die Teilnehmenden kennen:

    • grundlegende Methoden der Erkenntnisfindung

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    •  Experimenten in diesen Methoden funktional zu verorten um damit laborpraktisches Arbeiten aus erkenntnistheoretischer Sicht zu strukturieren

    Die Teilnehmenden beurteilen:

    • ihre Laborpraktischen Erfahrungen hinsichtlich der Eignung der eingesetzten Methoden

     

    Labordidaktik III – Funktionen von Experimenten in Lehr-Lernprozessen

    Die Teilnehmenden kennen:

    • die verschiedenen Funktionen von Experimenten in Lehr-Lernprozessen sowie die daraus erwachsenden Anforderungen an die Gestaltung der Laborarbeit

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • Laborarbeit unter didaktischen Gesichtspunkten zu strukturieren sowie Unterstützungssysteme für das laborpraktische Handeln der Lernenden zu erstellen

     

    Inhalte

    Labordidaktik I – Einführung in die Gestaltung der Laborausbildung
    • Zur Einordnung von Experimenten als erkenntnisunterstützende Mittel:
      • naturwissenschaftliches Experiment
      • technisches Experiment
      • Experimente als Simulation von Arbeitsaufgaben
      • Experimente im Lehr- und Lernprozess
    • Planungsebenen labordidaktischen Lernens
      Bedingungsfelder und didaktische Entscheidungsfelder bei der Planung von Laborpraktika
      • Lernziele
      • Lerninhalte
      • methodische Gestaltung
    • Medienauswahl


    Labordidaktik II – Experimente in der Erkenntnisfindung
    • Methodenbegriff und Methodenklassifikationen
    • Erkenntniswegstrukturen
      • induktive und deduktive Erkenntnisfindung
      • analytische und synthetische Erkenntnisfindung
      • reduktive (progressiv und regressiv) und deduktive II Erkenntnisfindung
    • Funktionen des Experiments in den Erkenntniswegstrukturen
    • Anforderungen an die Experimente


    Labordidaktik III – Funktionen von Experimenten in Lehr-Lernprozessen
    • Experimente in verschiedenen didaktischen Funktionen
      • Einstieg/Einstimmung
      • Ersterarbeitung
      • Festigung/Vertiefung
      • Kontrolle
    • Experimente zur Realisierung ausgewählter didaktischer Prinzipien
      • Experimente zur Veranschaulichung der Aneignungsgegenstände
      • Experimente zur didaktischen Vereinfachung der Aneignungsgegenstände
      • Laborpraktika unter dem Aspekt pädagogischer Führung und selbständigen Lernens z. B. Arbeit mit Leittexten

     

    Methoden

    Blended Learning Studienkonzept:

    • Vorbereitung auf die Präsenzveranstaltungen durch Selbststudium mit Lehrbriefen und Orientierungsfragen 
    • Diskussion, Vertiefung und Anwendung der Inhalte des Selbststudiums in den Präsenzveranstaltungen
    • abgeschlossen wir das Modul durch eine teamgesteuerte Projektarbeit bei der die Teilnehmenden eine Ausbildungssequenz für laborpraktisches Lernen entwickeln

     

    Zeit

    16 AE

  • Modul 5: Von Kenntnissen zu Fähigkeiten – Aufgabenentwicklung mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad als Grundlage für eine erfolgreiche Gestaltung von Übungen (16 AE)

    Version: 0.1 (25.09.2018)

    Modulverantwortlicher: Dipl.-Berufspäd. Timon Umlauft

     

    Ziele

    Die Teilnehmenden kennen:

    • das pädagogische Leistungsprinzip des Forderns
    • Taxonomien zum Entwerfen von Aufgaben mit definiertem Schwierigkeitsgrad:
      • Taxonomiestufen nach Anderson und Krathwohl,
      • SOLO-Taxonomie (Structure of observed Learning Outcomes) nach Biggs
      • Taxonomiestufen von Handlungsmustern nach Hortsch, Kersten, Sonntag
    • Zonentheorie nach Wygotski
    • Klausurerstellungs,- durchführungs- und auswertungsschrittfolge mit „Klausurfix


    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • Aufgaben eines definierten Schwierigkeitsgrades zu entwerfen
    • eine Übungsserie mit ansteigender Fähigkeitsentwicklung zu entwickeln
    • eine Klausur selber zu entwerfen
    • eine (oder die eigene) Klausur durchzuführen und auszuwerten

     

    Die Teilnehmenden beurteilen

    • Chancen und Herausforderungen der Fähigkeitsentwicklung in Übungen zu Projekten   

     

    Inhalte

    •  Merkmale des pädagogische Leistungsprinzip des Forderns
    • Theorien zur Aufgabentaxonomie
    • Schrittfolge zur Erstellung, Durchführung und Auswertung einer Klausur

     

    Methoden

    • Vortrag
    • Gruppendiskussion
    • Gruppenarbeit
    • Einzelarbeit im Blended Learning Format

     

    Prüfung

    • Prüfungsart: Kolloquium
    • Prüfungsinhalt: Planung einer eigenen Übungsserie oder Klausur  (Dozentenzentrierte Lehrveranstaltungsplanung), Anwendung der Zonentheorie nach Vygotski, Klausurentwurf und oder –auswertung mit Klausurfix
    • Prüfungsziel:
      • Die Teilnehmenden sind fähig: eine eigene Übungsserie zu planen und zu präsentieren oder- eine eigene Klausur zu planen oder eine eigene Klausur auszuwerten
      • Die Teilnehmenden beurteilen: ihren eigenen Entwurf bzw. den der TN

     

    Zeit

    16 AE

  • Modul 6: Von Fähigkeiten zu Erkenntnissen – Konzeption des (er)forschenden Lernens als Grundlage für die erfolgreiche Gestaltung von Praktika, Projekten, Beleg- und Abschlussarbeiten (Studentenzentriertes Planungsschema) (16 AE)

    Version: 0.1 (25.09.2018)

    Modulverantwortlicher: Dipl.-Berufspäd. Timon Umlauft

     

    Ziele

    Die Teilnehmenden kennen:

    • die Handlungsregulationstheorie nach Hacker
    • die vollständige Arbeitshandlung
    • die Arbeitstätigkeitsmuster mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad
    • die vollständigen didaktischen Phasen eines Projektes
    • die Planungsmatrix zur Entwicklung von Projekten mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad
    • das pädagogische Leistungsprinzip des Förderns
    • Prüfungsarten wie Lerntagebuch oder Bewertungskataloge


    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • mit Hilfe der Planungsmatrix problembasierte Methoden einzuordnen
    • eine eigene projektbezogene Methode zu entwickeln

     

    Die Teilnehmenden beurteilen:

    • einzelnen problembasierte Methoden hinsichtlich des Aufwand
    • Nutzenverhältnisse

     

    Inhalte

    • Handlungsregulationstheorie nach Hacker
    • vollständige Arbeitshandlung
    • Arbeitstätigkeitsmuster
    • Didaktischen Projektphasen
    • Planungsmatrix zur Projektentwicklung
    • pädagogische Leistungsprinzipien
    • Förderungsorientierte Prüfungsarten
    • Problemorientierte Methoden wie Case Studies oder Planspiel

     

    Methoden

    • Vortrag
    • Gruppendiskussion
    • Gruppenarbeit
    • Einzelarbeit im Blended Learning Format

     

    Prüfung

    • Prüfungsart:
      • Kolloquium
    • Prüfungsinhalt:
      • Entwicklung einer Projektidee und eines zugehörigen Bewertungskonzeptes (Studentenzentrierte Lehrveranstaltungsformate)
      • Projektplanungsheuristik Bewertungskonzepte für studentenzentrierte Lehr-Lernsituationen
    • Prüfungsziel:
      • Die Teilnehmenden sind fähig:
        • eine eigene Projektidee zu planen und zu präsentieren
        • ein Bewertungskonzept zu entwickeln und zu verteidigen
      • Die Teilnehmenden beurteilen:
        • ihren eigene Projektidee und das zugehörige Bewertungskonzept
        • die Projektidee und das zugehörige Bewertungskonzept der anderen Teilnehmenden

     

    Zeit

    16 AE

Block III

  • Modul 7: Kreativitätstechniken und Problemlösungsmethoden (24 AE)

    Version: 0.1 (04.12.2018)

    Modulverantwortlicher: Daniel Winkler

     

    Ziele

    Die Teilnehmenden kennen:

    • Kreativitätstechniken und Problemlösungsmethoden auf Basis des Design-Thinking-Prozesses insbesondere dessen Prozessschritte (Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Ideen finden, Prototyp entwickeln, Testen)


    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • mit dem Design-Thinking-Prozess zielgruppenorientierte Lösungen zu finden und diese Methode auf berufliche Fragestellungen zu übertragen
    • ihre eigene selbst gewählte Lehrveranstaltung kritisch zu reflektieren

     

    Die Teilnehmenden beurteilen:

    • das Verbesserungspotenzial ihrer eigenen selbst gewählten Lehrveranstaltung

     

    Inhalte

    Die Teilnehmenden bekommen Antworten auf folgende Frage: Was sind Kreativitätstechniken und Problemlösungsmehtoden? Was ist Design Thinking? Woher kommt der Ansatz? Was kann Design Thinking in Unternehmen und Hochschulen leisten?  Darüber hinaus lernen sie Design Thinking in sechs Schritten kennen und wenden es an um ihre eigene Lehrveranstaltung kritisch zu hinterfragen bzw. das Verbesserungspotenzial dieser auszuloten:

    •  Schritt 1: Das Problem verstehen. Start der drei Design Challenges (Projekte, die vor Ort entwickelt werden). Need Finding, Identifikation von Bedürfnissen der Nutzern/Kunden/Betroffenen
    • Schritt 2: Beobachten mit den Techniken: empathische Feldforschung, Recherche, Interviews, Teilnahme etc.
    • Schritt 3: Sichtweise definieren mit den Techniken: Personas, Point-of-view, Jobs-to-be-done definieren
    • Schritt 4: Ideen finden/Ideengenerierung mit den Techniken: Brainstorming, Brainwriting, Laterales Denken/6 Denk-Hüte, Power-of-Ten, How might we?
    • Schritt 5: Prototyping. Vorstellung des Konzepts Prototyping, Vorstellung verschiedener Prototyp-Varianten. Erarbeitung eines eigenen Prototypen
    • Schritt 6: Testen (durch die Präsentation). Inspiration, Evaluation, Validierung

     

    Methoden

    • Vortrag
    • Gruppendiskussion
    • Gruppenübung
    • Präsentation

     

    Zeit

    24 AE

Block IV

  • Modul 8: Grundlagen für eine anforderungsbezogene Modulbeschreibung – Studiengangszielbestimmungen, Studiengangs-inhaltsbestimmungen, Modulbeschreibung (16 AE)

    Version: 0.1 (25.09.2018)

    Modulverantwortlicher: Dipl.-Berufspäd. Timon Umlauft

     

    Ziele

    Die Teilnehmenden kennen:

    • Analyseschema für eine Branchen und Tätigkeitsbereichsanalyse im beruflichen Handlungsfeld
    • Arbeitsprozesschema
    • die fachlichen, sozialen und personalen Lernzielbestimmungskriterien
    • die fachlichen, sozialen und personalen Lerninhaltsbestimmungskriterien
    • Bestimmungskriterien einer kompetenzorientierten Modulbeschreibung


    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • eine Ist-Analyse der Tätigkeitsbereiche im beruflichen Handlungsfeld durchzuführen
    • eine Analyse des fachlichen, sozialen und personalen
    • Tätigkeitsbezuges der exemplarischen Arbeitstätigkeit durchzuführen
    • eine Lerninhaltsableitung des fachlichen, sozialen und personalen Tätigkeitsbezuges der exemplarischen Arbeitstätigkeit durchzuführen
    • eine Modulbeschreibungsmaske kompetenzorientiert auszufüllen

     

    Die Teilnehmenden beurteilen:

    • den Unterschied zwischen den Begriffen Kompetenz und Qualifikation 

     

    Inhalte

    • Branchenanalyseschema und Tätigkeitsbereichsanalyseschema
    • Arbeitsprozesschema
    • Lernzielkriterien fachlicher, sozialer und personaler Art
    • Lerninhaltskriterien fachlicher, sozialer und personaler Art 
    • Aufbau und Inhalt einer kompetenzorientierten Modulbeschreibung

     

    Methoden

    • Vortrag
    • Gruppendiskussion
    • Gruppenarbeit
    • Einzelarbeit im Blended Learning Format

     

    Prüfung

    • Prüfungsart:
      • Kolloquium
    • Prüfungsinhalt:
      • Entwicklung einer Modulbeschreibung oder
      • kritische Reflektion einer bereits bestehenden
    • Prüfungsziel:
      • Die Teilnehmenden sind fähig:
        • eine eigene kompetenzorientierte Modulbeschreibung zu erstellen und zu präsentieren oder
      • Die Teilnehmenden beurteilen:
        • ihre eigene Modulbeschreibung
        • die Modulbeschreibung der anderen Teilnehmenden

     

    Zeit

    16 AE

  • Modul 9: Labordidaktik (16 AE)

    Version: 0.1 (25.09.2018)

    Modulverantwortlicher: Dr. Steffen Kersten

     

    Ziele

    Labordidaktik I – Einführung in die Gestaltung der Laborausbildung

    Die Teilnehmenden kennen:

    • grundlegende Bedingungs- und Entscheidungsfelder für die didaktische Planung von Laborarbeit und wesentliche Anforderungen an Experimente im Lehr- Lernprozess

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • Experimente unter verschiedenen Aspekten zu klassifizieren

     

    Labordidaktik II – Experimente in der Erkenntnisfindung

    Die Teilnehmenden kennen:

    • grundlegende Methoden der Erkenntnisfindung

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    •  Experimenten in diesen Methoden funktional zu verorten um damit laborpraktisches Arbeiten aus erkenntnistheoretischer Sicht zu strukturieren

    Die Teilnehmenden beurteilen:

    • ihre Laborpraktischen Erfahrungen hinsichtlich der Eignung der eingesetzten Methoden

     

    Labordidaktik III – Funktionen von Experimenten in Lehr-Lernprozessen

    Die Teilnehmenden kennen:

    • die verschiedenen Funktionen von Experimenten in Lehr-Lernprozessen sowie die daraus erwachsenden Anforderungen an die Gestaltung der Laborarbeit

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • Laborarbeit unter didaktischen Gesichtspunkten zu strukturieren sowie Unterstützungssysteme für das laborpraktische Handeln der Lernenden zu erstellen

     

    Inhalte

    Labordidaktik I – Einführung in die Gestaltung der Laborausbildung
    • Zur Einordnung von Experimenten als erkenntnisunterstützende Mittel:
      • naturwissenschaftliches Experiment
      • technisches Experiment
      • Experimente als Simulation von Arbeitsaufgaben
      • Experimente im Lehr- und Lernprozess
    • Planungsebenen labordidaktischen Lernens
      Bedingungsfelder und didaktische Entscheidungsfelder bei der Planung von Laborpraktika
      • Lernziele
      • Lerninhalte
      • methodische Gestaltung
    • Medienauswahl

     

    Labordidaktik II – Experimente in der Erkenntnisfindung
    • Methodenbegriff und Methodenklassifikationen
    • Erkenntniswegstrukturen
      • induktive und deduktive Erkenntnisfindung
      • analytische und synthetische Erkenntnisfindung
      • reduktive (progressiv und regressiv) und deduktive II Erkenntnisfindung
    • Funktionen des Experiments in den Erkenntniswegstrukturen
    • Anforderungen an die Experimente

     

    Labordidaktik III – Funktionen von Experimenten in Lehr-Lernprozessen
    • Experimente in verschiedenen didaktischen Funktionen
      • Einstieg/Einstimmung
      • Ersterarbeitung
      • Festigung/Vertiefung
      • Kontrolle
    • Experimente zur Realisierung ausgewählter didaktischer Prinzipien
      • Experimente zur Veranschaulichung der Aneignungsgegenstände
      • Experimente zur didaktischen Vereinfachung der Aneignungsgegenstände
      • Laborpraktika unter dem Aspekt pädagogischer Führung und selbständigen Lernens z. B. Arbeit mit Leittexten

     

     

    Methoden

    Blended Learning Studienkonzept:

    • Vorbereitung auf die Präsenzveranstaltungen durch Selbststudium mit Lehrbriefen und Orientierungsfragen 
    • Diskussion, Vertiefung und Anwendung der Inhalte des Selbststudiums in den Präsenzveranstaltungen
    • abgeschlossen wir das Modul durch eine teamgesteuerte Projektarbeit bei der die Teilnehmenden eine Ausbildungssequenz für laborpraktisches Lernen entwickeln

     

    Zeit

    16 AE

Block V

  • Modul 10: Kommunikation (24 AE)

    Version: 0.1 (25.09.2018)

    Modulverantwortlicher: Karl-Heinz Reiche

     

    Ziele

    Die Teilnehmenden kennen:

    • Persönlichkeits- und Rollenmodelle
    • Stimmtraining
    • Beratung und Coaching
    • Resilienz und Psychohygiene

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • ihre Persönlichkeit zu reflektieren
    • Differenzen der Persönlichkeitsstrukturen von Lernenden zu erkennen und daraus Schlussfolgerungen für ihre Lehre abzuleiten
    • ihre Gesprächsführung in Beratungssituationen zu reflektieren

    Die Teilnehmenden beurteilen:

    • Gruppenprozesse bzw. Gruppendynamik im Kontext von Lehr-Lernprzessen

     

    Inhalte

    Ein wesentliches Ziel zeitgemäßer Didaktik ist die Berücksichtigung differenter Persönlichkeiten und Lernstile. Voraussetzung dafür ist Differenz beschreiben zu können. Psychologische Persönlichkeits- und Rollenmodelle sind dafür ein Hilfsmittel. Durch Selbstreflexion und Übungen nähern sich die Teilnehmer zunächst ihren eigenen Eigenschaften und stellen sie dann in den Kontext der Gruppe. Anhand eines Modells zur Gruppendynamik werden zwischenmenschliche Gruppenprozesse dargestellt. Weitere Themen sind: Körpersprache, Stimmtraining, Beratung und Coaching, Resilienz und Psychohygiene.

     

    Methoden

    • Gruppenarbeit
    • Rundgespräch
    • Präsentation
    • Abfrage
    • Diskussion

     

    Zeit

    24 AE

Lernportfolio

  • Lernportfolio (16 AE)

    Version: 0.1 (20.01.2019)

    Modulverantwortlicher: Karl-Heinz Reiche

     

    Ziele

    Die Teilnehmenden kennen:

    • den Aufbau eines Lernportfolios

    Die Teilnehmenden beurteilen:

    • den Lerngegenstand
    • beobachten und reflektieren ihr eigenes Lernverhalten und die -fortschritte

    Die Teilnehmenden sind fähig:

    • ihr eigenes Lernportfolio zu erstellen

     

    Inhalte

    Das Lernportfolio ist eine Sammlung welche den Lernfortschritt und Leistungsstand des Teilnehmenden aufzeigt. Das im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe erworbene Wissen soll damit aktiv verknüpft und reflektiert werden.

     

    Methode

    • Portfolioarbeit

     

    Prüfung

    • kriteriengeleitete Beurteilung

     

    Zeit

    16 AE

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH)
Karl-Heinz Reiche
Zentrum für Wissenstransfer und Bildung
Standort Zittau
Schwenninger Weg 1
Gebäude Z VII, Raum 409
03583 612-4413
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