Life and Technology

WIR! – Das Bündnis Lausitz – Life & Technology gemeinsam für eine starke und dynamische Region

Wie können wir unsere Region, die Oberlausitz, attraktiver machen? Welche technologischen und sozialen Innovationen können die hiesige Wirtschaft beleben? Wie können Fachkräfte interessante Entwicklungschancen entdecken und gleichzeitig Familien ein reizvolles Lebensumfeld finden? 

Um diese Aufgaben für die Oberlausitz zu lösen, haben sich Unternehmen, Bildungsträger, Forschungseinrichtungen und Vereine im Bündnis Lausitz – Life and Technology (L&T) zusammengeschlossen. Gemeinsam entwickeln wir innovative Instrumente und erproben neue Formate.

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Zur Entstehungsgeschichte des Bündnisses

Das Bündnis Lausitz – Life and Technology überzeugte mit seinem Strategiekonzept im Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm “ WIR! – Wandel durch Innovation in der Region - BMBF ” und wurde zu einem der Preisträger erklärt. Nun hat es ein Budget von 6,7 Mil. Euro zur Verfügung, um der eigenen Strategie entsprechend Projekte umzusetzen.  Die Umsetzungsphase startete bereits 2019 und in den nächsten fünf Jahren werden verschiedenste Projekte in vier Innovationsbereichen umgesetzt.

Die Innovationsbereiche des Projektes

Vernetzte Energiesysteme durch Speichertechnologien

Unser Ziel: Ausbau des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Lausitz im Bereich der Energiewirtschaft mit dem Fokus auf moderne Speichertechnologien und eine dezentrale Energieversorgung.  

Unser Vorhaben: Die Kernkompetenz der Lausitz - die Energiewirtschaft und -versorgung – wird genutzt und ausgebaut. Durch die Erforschung flexibler Energiesysteme und alternativer Energieträger, wird die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im Bereich der Energiewirtschaft gestärkt. 

Additive Fertigung für effizientere Produktion

Unser Ziel: Eine kosten- und ressourceneffizientere Produktion durch den Einsatz von 3D-Druck-Technologien. 

Unser Vorhaben: Die Industrie der Lausitz ist geprägt durch den Maschinenbau, Anlagenbau und Schienenfahrzeugbau sowie die Metall- und Kunststoffverarbeitung.  Moderne Technologien der Additiven Fertigung werden mit den Unternehmen weiterentwickelt und etabliert. Durch den vereinfachten Produktionsprozess werden eigene neue Produkte am Weltmarkt platziert – Made in Oberlausitz.

Non-formale regionale Bildung 

Unser Ziel: Ausbau einer bedarfsgerechten Aus- und Weiterbildung, insbesondere im MINT-Bereich und Etablierung moderner non-formaler Bildungsformate mit dem Ziel die Bevölkerung am regionalen Entwicklungsprozess zu beteiligen. 

 Unser Vorhaben:  Generationsübergreifende (Weiter-)bildungsformate in der European Open Academy (EurOpA) etablieren– für die Fachkräfte von morgen. Ziel ist es spezifische Bildungsangebote zu zukunftsträchtigen digitalen Technologien im Kontext der Industrie 4.0 zu entwickeln und Unternehmen zum Test anzubieten. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, welche Potenziale die Oberlausitz mit Blick auf den digitalen Wandel bereits hat und welche Bildungsangebote nötig sind, um Mitarbeiter fit zu machen, für die moderne Arbeitswelt von morgen. 

Attraktive Lebens- und Arbeitswelten

Unsere Ziele: Erarbeitung von Modellen zur Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raums ; Etablierung einer Marke für die Region („Made in Oberlausitz“) 

Unser Vorhaben: Das Leben und Arbeiten in einer landschaftlich reizvollen Region werden zu einer eigenen Marke. Souveräne Lebensgestaltung in Städten und Dörfern, familienfreundliche Arbeitsbedingungen, und die Nutzung der Digitalisierung verbessern die Basis für Hierbleiben und Rückkehren.

Geförderte Projekte

  • 1. EuRopA

    Titel: Das Projekt der European Open Academy (EuRopA) weckt technisches Interesse und vermittelt digitale Kompetenzen in Form von lebenslangem Lernen zugeschnitten auf die Region. 

  • 2. Strategieentwicklungsprojekt

    Ziel ist es, durch den Aufbau eines Innovations- und Projektmanagementteams die Arbeit des Bündnisses Lausitz -Life and Technology voran zu bringen. Antragsteller ist hier die Hochschule Zittau/Görlitz, die dieses Ziel von September 2019 bis Juni 20222 umsetzt.   

    Vorhabensbeschreibung

    Für das breit aufgestellte Bündnis wird ein Management aufgebaut. Dieses Management hat die Aufgaben:  

    • Bündnis „Lausitz-Allianz“ strukturell, inhaltlich und finanziell koordinieren. Die komplexe Struktur des Bündnisses und die vielfältigen Aufgaben in verschiedenen Innovationsbereichen erfordert eine straffe Führung unter Berücksichtigung der Interessen der verschiedenen Akteure. Interne Kommunikationskanäle im Bündnis werden aufgebaut.
    • Bündnis-Marketing organisieren. Eine breit aufgestellte und vielfältige Werbekanäle nutzende Marketingkampagne wird initiiert. Dadurch steigt die Sichtbarkeit des Bündnisses und des Vorhabens Lausitz-Life and Technology. 
    • Aufbau eines Innovationsmanagement für die Oberlausitz, zur nachhaltigen Gestaltung der Innovationsprozesse wird ein entsprechendes Management aufgebaut. 
    • Weiterentwicklung der Strategie; Projekt- und prozessbegleitend wird unter Leitung des Bündnismanagements die erarbeitete Strategie weiterentwickelt.
  • 3. Innovationsmanagementprojekt
  • 4. WIRksam
  • 5. CO³ (Compressor Cover & Contour)

Projektbeantragung

Grundvoraussetzung, um Fördermittel zu beantragen, ist die Mitgliedschaft im L&T-Bündnis. Nach der fristgerechten Einreichung der Projektskizze und der Präsentation der Projektidee in einer Beiratssitzung, wird diese durch den unabhängigen Beirat des Bündnisses anhand festgelegter Bewertungskriterien auf Förderwürdigkeit geprüft. Nach erfolgreicher Präsentation der Projektidee vor dem Beirat und dessen Empfehlung auf Förderwürdigkeit, wird ein Vollantrag erarbeitet, der durch den Projektträger Jülich (PtJ) begutachtet wird. Der Beirat wie auch das PtJ können Auflagen für die Erarbeitung des Vollantrages auferlegen, um die Passfähigkeit zur Gesamtstrategie zu erhöhen.

Ansprechpartner

Lausitz – Life and Technology ist ein Kooperationsvorhaben der Hochschule Zittau/Görlitz, des Landkreis Görlitz, der ULT AG und des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU. Herr Prof. Tobias Zschunke ist Projektleiter des Strategieentwicklungsprojektes in der Hochschule Zittau/Görlitz und Konsortialführer des Bündnisses.

Konsortialführer

Prof. Dr.-Ing. habil.
Tobias Zschunke
Fakultät Maschinenwesen
Standort 02763 Zittau
Schwenninger Weg 1
Gebäude Z VII, Raum 117
+49 3583 612-4843
Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik
Standort 02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 8
Gebäude Z IVc, Raum C1.01
+49 3583 612-4843

Projektkoordinatorin im Strategieentwicklungsprojekt

M.A.
Leonie Liemich
Zentrum für Innovation u. Technologietransfer
Standort 02763 Zittau
Schwenninger Weg 1
Gebäude Z VII, Raum 402.5
03583 612-4801

Projektmitarbeiterin im Strategieentwicklungsprojekt

Dipl.-Dokumentarin
Nadja Busch
Zentrum für Innovation u. Technologietransfer
Standort 02763 Zittau
Schwenninger Weg 1
Gebäude Z VII, Raum 402.5
03583 612-4416

PR-Manager

Rektorat / Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Standort 02763 Zittau
Theodor-Körner-Allee 16
Gebäude Z I, Raum 1.65
+49 3583 612-4472

Projektmitarbeiter im Strategieentwicklungsprojekt

Dipl.-Ing. (FH)
Bert Salomo
Fakultät Maschinenwesen
Standort 02763 Zittau
Schwenninger Weg 1
Gebäude Z VII, Raum 13
+49 3583 612-4820

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