Forschungsinstitute

Aus der Tradition der Hochschule heraus haben sich Forschungsinstitute gebildet. Neben der Forschung und Entwicklung an den Fakultäten der Hochschule Zittau/Görlitz realisieren engagierte Professorinnen und Professoren fakultätsübergreifend eine Vielzahl von Forschungsprojekten. Diese Institute werben eigenständig und sehr erfolgreich Forschungsprojekte ein und befassen sich so mit der Lösung von Forschungs- und Entwicklungsfragen auf unterschiedlichen Gebieten.


Institut für Bildung, Information und Kommunikation (BIK)

Ziel des Institutes für Bildung, Information und Kommunikation (BIK) ist die Erarbeitung von Beiträgen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Transfer in die Praxis, um zur kritischen Reflexion, Würdigung und Weiterentwicklung zwischenmenschlicher und technikbasierter Kommunikations-, Informations- und Bildungsstrukturen und -prozesse in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen beizutragen.

Wesentliche Aufgabenfelder

  • interdisziplinäre und anwendungsbezogene Forschung zu Fragestellungen der zwischenmenschlichen sowie technikbasierten Kommunikation, Information und Bildung insbesondere aus der Perspektive der Psyschologie, der Informatik, der Linguistik und der Pädagogik
  • Übernahme von Beratungs- und Gutachtertätigkeiten zu aktuellen Fragestellungen des Forschungsinstitutes

Direktorin

Prof. Dr. phil. Steffi Tollkühn
03581 374-4348
S.Tollkuehn@hszg.de

Postanschrift

Hochschule Zittau/Görlitz
BIK
PF 1454
02754 Zittau


Institut für Gesundheit, Altern und Technik (GAT)

Ziel des interdisziplinär arbeitenden Instituts ist die Erarbeitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Transfer in die Praxis an der Schnittstelle von individuellen und gesellschaftlichen Alterungsprozessen zu Versorgungsstrukturen in Gesundheitswesen und Pflege. Im Fokus stehen die technischen und sozialen Möglichkeiten zur Unterstützung älterer Menschen, ihrer Angehörigen sowie des pflegerischen und medizinischen Personals in der ambulanten Versorgung und in stationären Einrichtungen.

Das Institut knüpft dabei an erfolgreiche fakultätsübergreifende Forschungskooperationen wie das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Projekt VATI – „Vertrauen in Assistenz-Technologien zur Inklusion älterer Menschen“ an. In dessen Verlauf wird die ältere Bevölkerung im Landkreis Görlitz zu bisherigen Erfahrungen mit technischen Hilfsmitteln zur Unterstützung einer selbständigen Lebensführung befragt. Es werden Barrieren bei der Inanspruchnahme solcher Technologien ermittelt und Wünsche einer zukünftigen Weiterentwicklung aufgenommen. Ergänzend wird ein Online-Technologie-Navigator für eine umfassende und neutrale Beratung zur Verfügbarkeit technischer Assistenzsysteme in der Region entwickelt.

Gründungsgeschehen

Die Hochschule Zittau/Görlitz hat sich zum Ziel gesetzt, die anwendungsorientierte Forschung zu Fragestellungen rund um das Thema Altern, Gesundheit und technische Unterstützung in einem  Forschungsinstitut zu institutionalisieren. Am 2. November 2016 fand die konstituierende Sitzung des Forschungsinstituts „Gesundheit, Altern und Technik“ (GAT) in Görlitz statt.

Das Institut ist vom Rektorat der Hochschule Zittau/Görlitz im Benehmen mit dem Senat und dem Hochschulrat am 20.06.2016 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung gegründet worden. An der konstituierenden Sitzung Anfang November desselben Jahres in Görlitz nahmen ca. 25 Professor/innen und Mitarbeiter/innen der Hochschule teil, einschließlich der Hochschulleitung vertreten durch den Rektor, den Prorektor Forschung und die Kanzlerin.

Nach der Begrüßung durch den Dekan der Fakultät Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Andreas Hoff, den Prodekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, Prof. Dr. Jörg Lässig, und die Prodekanin der Fakultät Management- und Kulturwissenschaften, Prof. Dr. Yve Stöbel-Richter, stellte Prof. Dr. Hoff die Ziele des neuen Instituts vor. Zu den wesentlichen Aufgabenfeldern des Institutes gehören Forschung in den eingangs genannten Themenfeldern, Ist-Analysen und die Generierung von Handlungsfeldern, sowie die Kooperation mit entsprechenden Praxispartnern. Zum interdisziplinären Anspruch des Instituts gehört auch der Wissenstransfer an und von Partnern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im In- und Ausland.

Im Anschluss an die Verabschiedung der Institutsordnung fand die Wahl des Institutsdirektors statt. Prof. Dr. Hoff wurde einstimmig zum Institutsdirektor gewählt; Prof. Dr. Stöbel-Richter und Prof. Dr. Lässig wurden ebenso eindeutig zur stellvertretenden Direktorin bzw. zum stellvertretenden Direktor gewählt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Zehn Hochschullehrer/innen und fünf Mitarbeiter/innen aus vier Fakultäten (Sozialwissenschaften, Management- und Kulturwissenschaften, Elektrotechnik und Informatik sowie Wirtschaftswissenschaften) entschieden sich im Verlauf der konstituierenden Sitzung zur Mitgliedschaft in GAT. Das Institut „Gesundheit, Altern und Technik“ begrüßt die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen aller Fakultäten und Institute der Hochschule sowie mit interessierten Praxispartner/innen aus der Oberlausitz und darüber hinaus und ist jederzeit offen, mit interessierten Personen ins Gespräch zu kommen. So wurde mit dem Direktor Instituts für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM), Prof. Dr. Alexander Kratzsch, eine enge Zusammenarbeit beider Institute in der Forschung vereinbart.

Inzwischen wurden die ersten Forschungsanträge eingereicht, u.a. ein multidisziplinärer Projektantrag zur Erforschung des Potentials „Künstlicher Intelligenz als Schlüsseltechnologie in der Pflege“ und ein Antrag zum Einsatz assistiver Technologien zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Weitere Forschungsanträge befinden sich in Vorbereitung.

Direktor

Prof. Dr. Andreas Hoff
03581 3743750
a.hoff@hszg.de

Institut für Oberflächentechnik (IOT)

Das Institut für Ober­flächentechnik wurde im Januar 2006 als zentrale wissenschaftliche Ein­richtung der Hochschule Zittau/Görlitz gegründet.  Es bündelt die Kompetenzen der drei Fachbereiche Maschinenwesen, Natur- und Umweltwissenschaften und Elektro- und Informa­tionstechnik im Gebiet der Oberflächentechnik.  In jüngerer Zeit wurden neben diesem Hauptarbeitsschwerpunkt auch die Klebtechnik und die festigkeitsoptimierte und bruchsichere Bauteilgestaltung als Forschungsfelder etabliert.

Das IOT ist  in folgenden Tätigkeitsfeldern aktiv:

  • Bearbeitung industrienaher Forschungs- und Entwicklungsprojekte,
  • Beratungs- und Gutachtertätigkeit,
  • Aus- und Weiterbildung zur Sicherstellung des regionalen Fachkräftepotenzials

Kernkompetenzen des IOT sind

  • Oberflächenvorbehandlungen 
  • Oberflächenaktivierungen und Beschichtungen mittels Niederdruck- und Atmosphärendruck-Plasmatechnik
  • Bestimmung der Schicht- und Oberflächen­eigenschaften

  • Bruchsichere und festigkeitsoptimierte Bauteilauslegung

  • Klebtechnik

Direktor

Prof. Dr.-Ing. Markus Fulland
03583 - 612 4312
m.fulland@hszg.de

Kontakt

Sitz:

Friedrich-Schneider-Str. 26
02763 Zittau

Postanschrift:
Hochschule Zittau/Görlitz
IOT
PF 1454
02754 Zittau

iot@hszg.de
iot.hszg.de


Institut für Ökologie- und Umweltschutz (IÖU)

Das Institut für Ökologie und Umweltschutz bildet eine fachbereichsübergreifende Plattform für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des planenden Umweltschutzes, der Regionalplanung und der Umweltinformatik sowie daran angrenzenden Bereichen. Es organisiert Veranstaltungen und Lehrgänge und erbringt Beratungsleistungen.

Tätigkeitsfelder

  • Luft- und Gewässerreinhaltung
  • alternative Energien
  • Raumplanung
  • Geographische Informationssysteme
  • Ökoauditing und Ökobilanzierung

Direktor

Prof. Dr. rer. nat. Bernd Delakowitz
03583 612-4751
b.delakowitz@hszg.de

Kontakt

Sitz:
Theodor-Körner-Allee 16
02763 Zittau

Postanschrift:
Hochschule Zittau/Görlitz
IÖU
PF 1454
02754 Zittau


Institut für Prozeßtechnik, Prozeßautomatisierung und Meßtechnik (IPM)

Die F&E-Aktivitäten des Institutes werden in fünf Fachgebieten realisiert. Diese werden durch fünf Hochschullehrer der Hochschule Zittau/Görlitz im Rahmen der Forschung im Hauptamt geleitet. Durchschnittlich arbeiten 30 WissenschaftlerInnen an entsprechenden Aufgabenstellungen auf dem Gebiet der "Energie- und Umwelttechnik" im IPM.

Fachgebiete

  • Messtechnik/Prozessautomatisierung
  • Kerntechnik/Soft Computing
  • Mechatronische Systeme
  • Kraftwerks-, Dampferzeuger- und Feuerungstechnik
  • Angewandte Elektronik 

Direktor

Prof. Dr.-Ing. Alexander Kratzsch
03583 612-4282
a.kratzsch@hszg.de

Kontakt

Sitz:

Theodor-Körner-Allee 16
Haus Z IVc
02763 Zittau

Postanschrift:
Hochschule Zittau/Görlitz
IPM
PF 1454
02754 Zittau

03583 612-4383
03583 612-3449
ipm@hszg.de
www.hszg.de/ipm


Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung (TRAWOS)

Ziele

  • Erforschung von Umbauprozessen in städtischen und ländlichen Regionen im Kontext des wirtschaftlichen, sozialen, technischen und demografischen Wandels
  • Erforschung grenzüberschreitender Aspekte von Wohnen, Leben und Kooperation im europäischen Kontext / Transformation

Aufgaben

  • Interdisziplinäre praxisnahe Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Transformationsforschung
  • Erarbeitung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Fragen der sozialen Raumentwicklung und des Wohnens in Grenzregionen und in einer alternden Gesellschaft
  • Entwicklung eines grenzüberschreitenden Diskurses und fachwissenschaftlichen Bezugsrahmen

Direktor

Prof. Dr. phil. habil. Raj Kollmorgen
03581 374-4259
r.kollmorgen@hszg.de

Kontakt

Sitz:
Parkstraße 2
Haus G VII, 2. Stock rechts
02826 Görlitz

Postanschrift:
Hochschule Zittau/Görlitz
TRAWOS Institut
Brückenstraße 1
02826 Görlitz

hszg.de/trawos


Institut für Verfahrensentwicklung, Torf- und Naturstoff-Forschung (ITN)

Gründungsgeschehen

Seit etwa 1999 werden an der Hochschule Zittau/Görlitz verschiedene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Aufbereitung und Veredelung von Torf und zur Herstellung von torfmoorbasierten Wellness- und Pflegeprodukten betrieben.

Aufgrund der Vielschichtigkeit der Thematik entstanden immer weitläufigere Forschungskontakte zu verschiedenen grundlagenorientierten Spezialisten innerhalb und außerhalb der Hochschule. Dies kulminierte darin, dass die ohnehin schon zusammenarbeitenden Wissenschaftler und Hochschullehrer sich im Dezember 2005 zur Gründung eines interdisziplinär arbeitenden und interinstitutionell angelegten Forschungsinstituts verständigten.

Nach Erfüllung aller notwendigen Formalitäten wurde per Senatsbeschluss das iTN - "Institut für Torf- und Naturstoff-Forschung" als In-Institut am 19.06.2006 an der Hochschule Zittau/Görlitz gegründet.

Bedingt durch die notwendige und beabsichtigte Kombination von Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung als auch den Erfordernissen des industriellen und gewerblichen Marktes, verständigte man sich zu einer Erweiterung des Instituts um den Teilbereich "Verfahrensentwicklung" als Bindeglied zur praxisnahen adaptiven Umsetzung von Forschungsergebnissen. Hierdurch kam es in der Zwischenzeit zur Umbenennung in iTN - "Institut für Verfahrensentwicklung, Torf- und Naturstoff-Forschung".

Beteiligte Institutionen

  • Hochschule Zittau/Görlitz (University of Applied Sciences),
  • Internationales Hochschulinstitut (IHI) Zittau
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden (University of Applied Sciences)

Spezialgebiete

  • Verfahrenstechnik, Naturstoffverfahrens- und -aufbereitungstechnik,
  • Geomechanik, Geotechnik, Bodenkunde
  • Chemie, Chemische Analytik, Toxikologie
  • Biotechnologie, biochemische und biomedizinische Analytik sowie Gentechnik
  • Informatik und Ökologie

Tätigkeitsbereiche

  • Torf- und Naturstoffanalytik sowie Charakterisierung
  • Torfaufbereitungs- und Torfveredelungs-Forschung
  • Naturstoffverwertungs-Forschung
  • Deponietechnik- und Bodensubstrat-Forschung
  • Technologie-Forschung (Stoffaufschluss, Aufbereitung organischer und anorganischer disperser Stoffe/Stoffgemische)

Ziele

Das iTN ist angetreten um die Erforschung der Wertinhalte, deren Aufbereitung und Nutzbarmachung aus Torf und anderen Naturstoffen im regionalen, nationalen und internationalen Maßstab zu betreiben und damit einen wesentlichen Beitrag in Forschung und Weiterbildung zu leisten. Zur Sicherung eines realitätsnahen und bedarfsgerechten Arbeitens sowie maximaler Verwertungsquoten der aFuE-Ergebnisse pflegt das iTN enge Kontakte und Beziehungen zu verschiedenen nationalen und internationalen bergbaulichen, gewerblichen und andere industriellen Einrichtungen, zu medizinischen und balneologischen Zentren sowie Kurbädern, zu nationalen und internationalen Forschungsinstituten, zu Hochschulen und Universitäten sowie zu Behörden und diversen Vereinen.

Direktor

Prof. Dr.-Ing. Jürgen I. Schoenherr
03583 - 612 4804
j.schoenherr@hszg.de

Kontakt

Sitz:

Friedrich-Schneider-Straße 26
02763 Zittau

Postanschrift:
Hochschule Zittau/Görlitz
Hauptgeschäftsstelle iTN
Prof. Dr.-Ing. Jürgen I. Schoenherr
Th.-Körner-Allee 16
02763 Zittau

03583 612 3481
itn.hszg.de

Letzte Änderung: 18. September 2017

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