Diplom Energie- und Umwelttechnik

Fakultät:       Maschinenwesen
Standort:Zittau
Studienabschluss:Diplomingenieur (FH)
Regelstudienzeit:8 Semester
ECTS-Punkte:240
Immatrikulation zum:Wintersemester (erstmalig 2015)

Im Studiengang Energie- und Umwelttechnik werden die Studienschwerpunkte 

  • Erneuerbare Energien und Kraftwerkstechnik sowie
  • Strahlen- und Kernenergietechnik

angeboten. Die fachspezifische Ausbildung in diesen Studienrichtungen bietet den Studierenden einen anwendungsbezogenen Mix aus theoretischem und praktischem Wissen zur Analyse, Bewertung und Verbesserung energietechnischer Prozesse bzw. Kenntnisse für alle Bereiche der Strahlentechnik. Während des Studiums kommt eine vielfältige ausbildungsgerechte Labortechnik in den zahlreichen Praktika zur eigenständigen Versuchsdurchführung zum Einsatz. Nachfolgend finden Sie folgende Informationen zum Studiengang:


Zulassungsvoraussetzungen

  • allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife oder Zulassungstest undefinedwww.hszg.de/vorkurs

  • für die duale Studienform "KIA"
    (Kooperatives Studium mit Integrierter Beraufsausbildung):
    Ausbildungs- oder Praktikantenvertrag mit einem undefinedKIA-Unternehmen
    (Bewerbung 1 Jahr vor Ausbildungsbeginn)

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Studienablauf

  • 1. – 3. Semester: Grundlagenstudium
  • 4. – 7. Semester: Fachstudium
  • 5. Semester: Praxissemester
  • 8. Semester: Diplomarbeit und deren Verteidigung

 

Die Teilzeitsemester 2.1 bis 3.2 werden im 4-wöchigen Rhythmus an wechselnden Lernorten (Hochschule/Unternehmen) absolviert. Dieser Studienabschnitt wird mit dem 1. Berufsabschluss (Kammerprüfung IHK) abgeschlossen.

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Studieninhalte im Studienschwerpunkt Erneuerbare Energien und Kraftwerkstechnik

Für die zukünftige stabile und umweltverträgliche Versorgung mit Energie gewinnen regenerative Energiequellen kontinuierlich an Bedeutung. Aber auch der Einsatz konventioneller Energieträger stellt für die nächsten Jahrzehnte eine unverzichtbare Brückentechnologie dar. Die Entwicklung effizienter und umweltschonender Technologien zur Nutzung sowohl erneuerbarer als auch fossiler energetischer Ressourcen ist die wesentliche Herausforderung für den Spezialisten im Bereich »Erneuerbare Energien und Kraftwerkstechnik«.

 

Die Inhalte:

  • Energieeffiziente und emissionsarme Technologien zur Energieumwandlung und -anwendung: Planen, Bauen, Betreiben
  • Innovative Energiespeichersysteme: Entwickeln, Optimieren, Vermarkten
  • Energieeffiziente Komponenten und Systeme: Analysieren, Verstehen, Verbessern


Die Grundlagen:

  • Ingenieurmathematik, Naturwissenschaften, Sprachen
  • Grundlagen des Maschinenbaus
  • Technische Thermodynamik und Fluiddynamik


Die Spezialisierung:

  • Energieverfahrenstechnik/Energie aus Biomasse
  • Regenerative Energietechnik (Sonne/Wind/Wasser)
  • Verbrennungs- und Dampferzeugertechnik
  • Kraftwerkstechnik und Wärmeübertrager
  • Komplexpraktikum Regenerative Energien, Kraftwerks- und Umwelttechnik

Praxisnahe Ausbildung in gut ausgestattenen Laboren

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Studieninhalte im Studienschwerpunkt Strahlen- und Kernenergietechnik

Ohne den Einsatz strahlentechnischer Anlagen in Industrie, Forschung und Medizin sind viele Aufgabenstellungen und Probleme nahezu unlösbar. Auch in Zukunft werden daher Experten benötigt, die Technik und Sicherheitsaspekte einschätzen können. Nicht zuletzt durch die bevorstehenden Aufgaben beim Rückbau von Anlagen in Deutschland gibt es weiterhin Bedarf an gut ausgebildeten Ingenieuren.

 

Die Inhalte:

  • Wärmetechnische und fluiddynamische Prozesse analysieren und verstehen
  • Strahlen als Instrumente in Industrie und Forschung
  • Bewertung natürlicher Radioaktivität mit dem Schwerpunkt Radon/Thoron
  • Physikalische Grundlagen und verfahrenstechnische Kenntnisse über kerntechnischer Anlagen erwerben u. anwenden
  • Risiko, Sicherheit und Zuverlässigkeit


Die Grundlagen:

  • Ingenieurmathematik, Naturwissenschaften, Sprachen
  • Grundlagen des Maschinenbaus
  • Technische Thermodynamik und Fluiddynamik
  • Allgemeine Kraftwerkstechnik und Energiewirtschaft


Die Spezialisierung:

  • Grundlagen der Radioaktivität und Radioökologie
  • Anwendungen der Strahlentechnik in Industrie, Forschung und Medizin
  • Herstellung und Nutzung radioaktiver Isotope
  • Aufbau, Funktion und Sicherheitsaspekte von kerntechnischen Anlagen einschließlich Kernfusion
  • Rückbau von Anlagen und Einrichtungen

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Berufliche Perspektiven unserer Absolventen und Absolventinnen

 

Berufsbild und Einsatzbereiche in der Studienrichtung Erneuerbare Energien und Kraftwerkstechnik

Spezialisten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und Kraftwerkstechnik tragen wesentlich zur Entwicklung umweltverträglicher und energieeffizienter Systeme von morgen in den unterschiedlichsten Bereichen bei. Sie werden überwiegend in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Energieversorgungsunternehmen

  • Betreiber von Anlagen zur regenerativen und konventionellen Energieerzeugung sowie Energiespeicherung
  • Forschungsabteilungen in Großunternehmen
  • Anwendungsorientierte Forschungseinrichtungen
  • Technische Überwachung, Aufsichtsbehörden


Berufsbild und Einsatzbereiche in der Studienrichtung Strahlen- und Kernenergietechnik

Die Absolventen und Absolventinnen dieser Studienrichtung tragen wesentlich zum innovativen Einsatz der Strahlentechnik in den unterschiedlichsten Bereichen bei oder gewährleisten einen zuverlässigen Restbetrieb und die sichere Entsorgung kerntechnischer Anlagen. Infolgenden Einsatzbereichen wird man ssie finden:

  • Energieversorgungsunternehmen
  • Entwickler und Anwender strahlentechnischer Anlagen in Industrie, Medizin und Forschung
  • Forschung und Entwicklung im Bereich Aufbereitungs- und Endlagertechnik
  • Nuklearmedizinische Einrichtungen
  • Ingenieur- und Planungsbüros
  • Technische Überwachung, Aufsichtsbehörden

 

Eine weitere Möglichkeit nach erfolgreichem Abschluss des Diplomstudienganges ist die Weiterqualifizierung im Masterstudiengang undefinedMaschinenbau und Energietechnik an der Hochschule Zittau/Görlitz mit folgenden Schwerpunkten:

  • Energie- und Umwelttechnik
  • Konstruktionstechnik
  • Kunststofftechnologien
  • Produktionstechnik

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Vorteile auf einen Blick

  • Die Vermittlungsquote unserer Absolventen nach dem Studium beträgt 100%

  • Das Studium ist strukturiert, die Module sind aufeinander abgestimmt. Dadurch ist organisatorisch die Einhaltung der Regelstudienzeit gewährleistet.
  • Der Praxisanteil im Studium ist überdurchschnittlich: Praktika in Laboren und PC-Pools, Praxissemester in der Industrie, Diplomsemester in der Industrie.
  • Die Studierenden werden direkt in Forschungsprojekte der Fakultät und Industriepartner einbezogen.
  • Die Lehrenden sind für Studierende auch außerhalb der Sprechzeiten erreichbar.
  • Auf 100 Studierende kommen etwa 4 Professoren und Lehrbeauftragte.
  • Die Lehrenden verstehen das Studium als gemeinsame Aufgabe mit den Studierenden.
  • Die Gruppe "Studierende beraten Studierende" (SbS) leistet Unterstützung bei organisatorischen und persönlichen Problemen, die auch über das Studium hinausgehen können.
  • Probleme werden in regelmäßigen Diskussionsrunden (Jour fixe) zwischen Studierenden und Professoren besprochen.
  • Die Studierenden erhalten Hilfestellung bei der Vermittlung von Praxissemestern, Diplomarbeiten und Unternehmen für den Berufseinstieg.

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Letzte Änderung:  8. November 2016

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