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Wissenschaft mit Tradition im Hochschulverbund

25. Jul. 2014

Das nunmehr 22. Kolloquium der Hochspannungs- und Anlagentechnik fand vom 17. – 19.07.2014 an der TU Dresden statt. Das Kolloquium wurde 1993 von Prof. König (TU Darmstadt) ins Leben gerufen, um den wissenschaftlichen Mitarbeitern bzw. Doktoranden die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Austausch auf unterschiedlichen Teilgebieten der Elektroenergietechnik zu geben. Dabei werden sowohl Beiträge aus dem Bereich der Hochspanungstechnik mit z.B. Untersuchungen zum Isoliervermögen innerer und äußerer Grenzflächen als auch der Hochstromtechnik, wie u.a. dem Schaltverhalten elektroenergetischer Geräte, vorgestellt. Auch die HGÜ-Technologien und ihre Anwendungen stehen immer weiter im Fokus der Untersuchungen.

Das Kolloquium findet seit seiner Initiierung einmal im Jahr an einer der fünf teilnehmenden Hochschulen bzw. Universitäten statt:

  • TU Dresden / Institut für Elektrische Energieversorgung und Hochspannungstechnik 
  • TU München / Lehrstuhl für Hochspannungs- und Anlagentechnik, 
  • TU Darmstadt / Fachgebiet Hochspannungstechnik, 
  • TU Ilmenau / Fachgebiet Elektrische Geräte und Anlagen, 
  • Hochschule Zittau/Görlitz / Fachgebiet Hochspannungstechnik/ Werkstoffe der Elektrotechnik

In diesem Jahr kamen fast 60 wissenschaftliche Mitarbeiter mit ihren Professoren zum fachlichen Austausch bei Ihren Gastgebern von der TU Dresden zusammen. Auch das Fachgebiet Hochspannungstechnik/ Werkstoffe der Elektrotechnik unter Leitung von Professor Bärsch war mit fünf Mitarbeitern vertreten. Dabei stellten drei wissenschaftliche Mitarbeiter ihre Forschungsergebnisse zu Untersuchungen an polymeren Isolierstoffen für den Hochspannungs-Freilufteinsatz sowie zum Einsatz moderner Diagnoseverfahren vor. 

Dipl.-Ing. (FH) M. Dreßler bei seinem Vortrag zu „Untersuchungen mit einer UV-Kamera an Modellanordnungen und Mittelspannungs-Kabelgarnituren zur Ermittlung des Teilentladungs-Einsatzortes“

Neben den vielen interessanten Vorträgen mit anschließenden angeregten Diskussionen und einem Erfahrungsaustausch stand auch ein Laborrundgang mit Besichtigung der Hochspannungshalle sowie weiterer Labore am Dresdener Institut auf dem Programm. 

Blick in die Hochspannungshalle an der TU Dresden

Ein kulturell-technisches Highlight des diesjährigen Kolloquiums bildete eine technische Führung durch die Semperoper, bei der den Teilnehmern sprichwörtlich Einblick hinter die Kulissen des berühmten Dresdener Ensembles gewährt und jede Frage rund um die Bühnentechnik, Kulissengestaltung, Licht- und Tontechnik bis hin zu Brand- und Hochwasserschutz als auch organisatorischen Abläufen vor und während einer Veranstaltung beantwortet wurde.Eine Fortsetzung dieses zur Tradition gewordenen Kolloquiums ist im kommenden Jahr in seiner 23. Ausgabe zu Ehren des Begründers (Prof. König) an der TU Darmstadt geplant und wird auch wieder unter Zittauer Beteiligung stattfinden können. Unsere Hochschule hat auf dem Gebiet der Hochspannungs- und Anlagentechnik im Kreis der o.g. universitären Forschungsstätten einen anerkannten Platz gefunden und darf sich für 2016 wieder als Gastgeber einbringen.


Kontakt:

Dipl.-Ing. (FH) Christiane Bär

Hochschule Zittau/Görlitz

University of Applied Sciences

Fakultät Elektrotechnik und Informatik

Fachgebiet Hochspannungstechnik/Werkstoffe der Elektrotechnik

Theodor-Körner-Allee 16

02763 Zittau

Telefon: 03583 61-1220

Mail: C.Baer@hszg.de

 

 

Letzte Änderung:13. Dezember 2017

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