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THERESA hält dicht!

08. Apr. 2014

Am 31.03.2014 fand in den Fertigungshallen der Firma Liebers Behälterbau in Chemnitz die Kaltdruckprobe des Speicherbehälters und des dazugehörigen Mischvorwärmers der  Thermischen Energiespeicheranlage (undefinedTHERESA) statt, welcher mit Unterstützung des Ingenieurbüros ERTECH aus Hagenwerder ausgelegt und konstruiert wurde. Die Prüfung umfasste eine Druckauflastung mit einem Prüfdruck von 128 bar. Nach umfangreichen Sichtkontrollen und konstant bleibendem Prüfdruck über 30 Minuten war die Druckprobe erfolgreich bestanden. Damit steht der Anlieferung und dem Aufbau des Speicherbehälters mit Mischvorwärmer im Zittauer Kraftwerkslabor nichts mehr im Weg. Der Startschuss für den Aufbau der Versuchsanlage THERESA fiel bereits Anfang März diesen Jahres.

v.l.: Herr Pflister (Fa. Liebers), Herr Hempel (Fa. Ertech), Herr Ullrich (HSZG) während der Druckprobe am Speicherbehälter

Der Speicherbehälter besitzt ein Volumen von 600 Litern und ist die wesentliche Komponente der Versuchsanlage (Untersuchungsgegenstand). Der direkt vorgeschaltete Mischvorwärmer dient der Kondensation von Dampf. In Verbindung mit zwei Vorwärmer-Stufen, einem beheizten Druckbehälter und einem Überhitzer lassen sich experimentelle Untersuchungen zur Einbindung thermischer Energiespeicher in einen Kraftwerksprozess unter realen Druck- und Temperaturbedingungen durchführen.

Speicherbehälter der Versuchsanlage THERESA während der Druckprobe

THERESA ist eine von drei Versuchsanlagen des IPM‘s, die z. Z. in dem neuen „Zittauer Kraftwerkslabor“, zusammen mit dem „Thermochemischen Versuchsfeld“ (TCV) und dem „Magnet-Fanglager-Prüfstand“ (MFLP) errichtet werden und vom Freistaat Sachen sowie der Europäischen Union gefördert werden. Mit dem Vorhaben leistet das IPM einen Beitrag zur nachhaltigen Umsetzung des energiepolitischen Fahrplanes und zur Ausgestaltung des Kompetenzfeldes „Energie und Umwelt“ der Hochschule Zittau/Görlitz in Lehre und Forschung.


Kontakt:

Autor: T. Klette (undefinedIPM)

Projektleiter: Prof. Dr. A. Kratzsch, HSZG (IPM)

Tel.: +493583-611383

E-Mail: A.Kratzsch@hszg.de

Letzte Änderung: 4. September 2018

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