News

„Talk vor Ort“ zur Zittauer „Spätschicht“

01. Nov. 2016

Am kommenden Freitag öffnen wieder elf mittelständische Unternehmen aus Zittau ihre Türen und geben jedem Interessierten die Gelegenheit, mal einen Blick hinter Werkshallenwände und hinein in Produktionsketten zu werfen.

In diesem Jahr werden die Führungen und Besichtigungen der Anlagen bei zwei der insgesamt elf teilnehmenden Unternehmen noch ergänzt durch ein ganz besonderes Gesprächsangebot:

Bei der digades GmbH und den Stadtwerken Zittau können die Besucher beim „Talk vor Ort“ alles, was sie immer schon zu den Produktionsabläufen und zum Arbeitsalltag der Mitarbeiter wissen wollten, aus erster Hand erfahren. Neben Moderatoren, die die Gespräche vermitteln und koordinieren werden, sind auch studentische Hilfskräfte der Hochschule Zittau/Görlitz vor Ort. Als Experten für die wichtigen ersten Schritte hin zu einem technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf können sie jedem Interessierten Rede und Antwort stehen zu Fragen über geeignete Studiengänge, Bewerbungsverfahren und mögliche Stolpersteine auf dem Weg ins Berufsleben.

 

 

In diesem Sinne kommt diese Veranstaltung allen Beteiligten entgegen – den Unternehmen und den Besuchern. Sie soll zeigen, dass das als strukturschwach geltende Zittau seinen jungen Bewohnern mit den zahl- und erfolgreichen mittelständischen Unternehmen, die hier heimisch sind, durchaus eine attraktive berufliche Perspektive bieten kann. Die Unternehmen wiederum haben Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsplätze und freien Stellen zu besetzen, unter anderem da viele potenzielle Kandidaten ihr Glück lieber in strukturstärkeren Gegenden suchen.

Der „Talk vor Ort“ soll helfen, dieser Diskrepanz und dem enormen Fachkräftemangel in der Region Abhilfe zu schaffen. Neben den Möglichkeiten, sich beruflich zu orientieren haben gerade die jungen Besucher auch Gelegenheit, in den Gesprächen wichtige berufliche Kontakte zu knüpfen um den Fuß in die Tür zu bekommen – sei es für einen Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.

Ein anderer Grund für den Mangel an technisch ausgebildetem Nachwuchs sind Missverständnisse zu technischen Berufsbildern. In den Gesprächen mit den Unternehmensmitarbeitern und bei der Erkundung der verschiedenen Werdegänge wird sich schnell zeigen, dass eine technische Ausbildung nicht zwangsläufig nur in die Werkshalle oder nur an den Computer führt. Im Gegenteil: Die Spezialisierungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Tony Zimmermann von den Stadtwerken Zittau beweist es. Angefangen bei der Wartung und Pflege der Fernwärmeanlagen wechselte er später zur Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Mittlerweile ist er damit beschäftigt, den Ausbau des Netzes in Zittau zu planen, zu koordinieren und auszubauen. Tony ist gelernter Mechatroniker für Anlagentechnik.

 

 

Wer Tony, seine Kollegen von den Stadtwerken Zittau und die Mitarbeiter von der digades GmbH kennenlernen und sich persönlich mit ihnen unterhalten möchte, hat am kommenden Freitag, 04. November, von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr dazu Gelegenheit. Ihr seid herzlich eingeladen!


Kontakt:

Christiane Matthieu

Zentrum für Wissens- und Technologietransfer

Tel.: 03583 61-2278

Mail: Christiane.Matthieu@hszg.de

Letzte Änderung:13. Dezember 2017

Folge uns auf

Anmelden
Direktlinks & Suche