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Staffelstab übergeben

02. Dez. 2016

Auf seiner Sitzung am 21. Juli 2016 hat der Institutsrat des Instituts für Prozeßtechnik, Prozeßautomatisierung und Meßtechnik (IPM) der Hochschule Zittau/Görlitz Professor Alexander Kratzsch zum neuen Institutsdirektor gewählt. Er steht nun seit dem 1. November 2016 als Direktor dem größten Forschungsinstitut der Hochschule Zittau/Görlitz vor. Bereits in der Vergangenheit war Prof. Kratzsch als Projektmanager am Institut tätig und hat somit umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen wissenschaftlicher, betriebswirtschaftlicher aber auch auf dem Gebiet des Personalrechts erwerben können. Neben seiner Funktion als neuer Direktor ist Prof. Kratzsch Fachgebietsleiter für das Fachgebiet „Messtechnik/Prozessautomatisierung“ mit den wissenschaftlichen Schwerpunkten Flexibilisierung von Energieanlagen, Entwicklung nichtinvasiver Messverfahren und digitaler Sicherheitsleittechnik.


Professor Frank Worlitz, der die Geschicke des Institutes seit Januar 2007 leitete, stellte sich nach drei Amtsperioden nicht mehr zur Wahl, wird aber weiter im Institut auf seinem Fachgebiet „Mechatronische Systeme“, im Speziellen Magnetlager, tätig sein.


Der neue Direktor hat sich insbesondere die kontinuierliche wissenschaftliche und strukturelle Weiterentwicklung des IPM auf die Fahnen geschrieben. Dazu ist es erforderlich, die derzeit etwa 40 Mitarbeiterarbeitsplätze zu erhalten und fachlich weiterzuentwickeln. Verbunden damit sind die Sicherung des wissenschaftlichen Know-hows auf allen Forschungsgebieten sowie der sichere Betrieb der umfangreichen Versuchsanlagen auf einer Fläche von circa 1.400 m2. Mit dem erfolgreichen Aufbau des „Zittauer Kraftwerklabors“ auf dem Gelände der Zittauer Stadtwerke GmbH wurde unter Federführung des IPM eine wichtige Investition zum Ausbau der materiell-technischen Basis und zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit in Lehre und Forschung im Kompetenzfeld Energie und Umwelt der Hochschule Zittau/Görlitz am Standort Zittau geschaffen. Ziel von Prof. Kratzsch ist es, gemeinsam mit den Professoren und Mitarbeitern des IPM das Zittauer Kraftwerkslabor gezielt hin zu einem digitalen Energielabor 4.0 der Hochschule Zittau/Görlitz weiterzuentwickeln. Ebenso steht die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IWU auf dem Campus in Zittau unter dem Titel „Leichtbau und Energietechnik“ auf der Agenda des neuen Direktors.


Die Finanzierung des IPM erfolgt überwiegend aus zusätzlichen Mitteln, sogenannten Drittmitteln, welche durch das IPM im Wettbewerb mit anderen Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen eingeworben werden. Das ist eine ständige Herausforderung für die Mitarbeiter und für die sechs am Institut tätigen Professoren. Als Fachgebietsleiter führen sie die Fachgebiete im Institut im Hauptamt zusätzlich zu ihren Lehrverpflichtungen. Das IPM generiert seit vielen Jahren durchschnittlich 60% der gesamten Drittmittel der Hochschule Zittau/Görlitz. „Daher ist es ein konsequenter und richtiger Schritt,“ so Prof. Kratzsch, „dass wir künftig Mittel der Forschungsgrundausstattung (Verbesserung der Drittmittelfähigkeit) der Hochschule für die Forschungsunterstützung im IPM erhalten werden.“


Prof. Kratzsch ist es ein besonderes Anliegen, die hervorragenden Forschungsergebnisse und die zahlreichen Versuchsanlagen des IPM, insbesondere im Zittauer Kraftwerkslabor, mehr als bisher in der Lehre zu verankern. „Ich bin davon überzeugt“, so Prof. Kratzsch, „dass wir dadurch gemeinsam mit der Fakultät Elektrotechnik und Informatik und der Fakultät Maschinenwesen ein attraktives und modernes Lehrangebot im Kompetenzfeld Energie und Umwelt für junge Menschen anbieten und konsequent weiterentwickeln können.“


Weitere Informationen finden Sie hier.

 


Kontakt:

Hochschule Zittau/Görlitz
IPM
Direktor
Prof. Dr.-Ing. Alexander Kratzsch
Tel.: 03583 / 612 4282
E-Mail: a.kratzsch@hszg.de

Letzte Änderung: 4. September 2018

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