News

Polnische Schüler im Selbstversuch

12. Okt. 2017
Die polnischen Berufsschüler probierten sich u.a. am elektronischen Messschieber aus.

Die polnischen Berufsschüler probierten sich u.a. am elektronischen Messschieber aus.

Am 27. September 2017 besuchten 18 Berufsschüler des Technikums in Krosno Odrzańskie (Crossen a. d. Oder) den Zittauer Campus. Dieser Besuch fand im Rahmen des Projektes „Gesunde Schule und Qualifizierung“ statt, welches derzeit an der Fakultät Sozialwissenschaften durchgeführt wird.

Die Schüler und ihre beiden Lehrer konnten sich dank der engagierten Vorbereitung durch Christiane Matthieu (ZWT) einen vielfältigen und interessanten Tag an der Hochschule verbringen. Nach einer kurzen Einführung wurden zwei Gruppen gebildet, die abwechselnd die verschiedenen Labore besuchten.

 

Zu Beginn wurden die Schüler aus Krosno über den Programmablauf informiert.An der Anlage iCIM FESTO Didactic können vollautomatische Abläufe beobachtet werden.

 

So wurde ihnen von Dipl.-Ing. (FH) Matthias Herrmann (Studienscout Fakultät M) ein kurzer Überblick über die Möglichkeiten eines Studiums an der Fakultät Maschinenwesen gegeben. Anschließend führte Dipl.-Ing (FH) Ralph Heidrich die Anlag iCIM FESTO Didactic vor. Mit dieser Anlage können professionelle interdisziplinäre CIM-Ausbildungen erfolgen, da diese mittels abgestimmter Software ein professionelles Planen und Engineering ermöglicht. Im Labor Fertigungsmesstechnik von Herrn Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Meinck lernten die Schüler verschiedene Messmethoden für Maschinenbauteile kennen - vom althergebrachten Messschieber bis zur Nutzung einer 3D-Koordinatenmessmaschine DEA „Global Advantage 7/7/5“ – und konnten diese auch selbst ausprobieren.

 

Praktischer wurde es bei Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Meinck, bei dem die Schüler die Genauigkeit unterschiedlicher Messmethoden ausprobieren konnten, wie den elektronischen Messschieber und hier die 3D-Koordinatenmessmaschine DEA „Global Advance 7/7/5“.Eine kleine Denkaufgabe: Wie muss man den dreimotorigen Roboter programmieren, damit er geradeaus fährt?

 

An der Fakultät Elektrotechnik und Informatik erhielten die Jugendlichen Einblicke die Programmierung von sensorgestützten Robotern. Dipl.-Ing. (FH) Egmont Schreiter erläuterte die Funktionsweise der Sensoren und wie die Studierenden der Fakultät im Verlauf ihres Studiums verschiedene Arbeits- und Forschungsprojekte gemeinsam realisieren. Besonders interessant war es zu sehen, wie es dank entsprechender Programmierung und Internet möglich ist, einen solchen Roboter mit dem eigenen Smartphone zu steuern. Dipl.-Ing. Sebastian Fleischer führte die Jugendlichen in erste Themen der Automatisierungstechnik ein. Wie werden Industrieanlagen gesteuert und was wird dazu benötigt. Auch hier hält die Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs immer mehr Einzug.

 

Eine andere Herausforderung für das Programmieren: Wie verhindere ich, dass der Roboter gegen Wände fährt?

 

Zum Abschluss gab Henriette Uhlig (Dez. Studium und Internationales) noch ein paar allgemeine Hinweise über das Studium für ausländische Interessierte und die verschiedenen Angebote seitens der Hochschule, damit sich jeder Student und jede Studentin wohl fühlt und das Heimweh nicht zu groß wird. Kazimierz Przybysz, Student der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und -ingenieurwesen, berichtete seinen Landsleuten von seinen eigenen Erfahrungen und verwies dabei besonders darauf, dass gute Deutsch-Kenntnisse neben Interesse am Themen-Stoff sehr wichtig sind.

 


Kontakt

M.A. Cornelia Müller

Fakultät Sozialwissenschaften

Tel.: 03581-374 4274

E-Mail: c.mueller@hszg.de

Folge uns auf:

Anmelden
Direktlinks & Suche
Lade Suchmaske...