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Notwendige Preis- und Beitragserhöhungen

01. Nov. 2017
In den Wohnheimen (wie hier Wohnheim F in Zittau) sollen künftig die Mietpreise steigen.

In den Wohnheimen (wie hier Wohnheim F in Zittau) sollen künftig die Mietpreise steigen.

Im nächsten Jahr kommt es zu Preissteigerungen für Studierende. Dies wurde in einer Verwaltungsratssitzung des Studentenwerks Dresden Ende Oktober beschlossen. So werden sich ab 1. Januar 2018 die Mieten in den Studentenwohnheimen wegen der steigenden Instandhaltungskosten um durchschnittlich 6,50 EUR erhöhen. Auch die Hochschulgastronomie muss zu Beginn des kommenden Jahres die Preise anheben. In den Mensen steigen die Essenspreise um durchschnittlich 1,5 Prozent und zusätzlich der Aufschlag für Bedienstete um 5 Cent. Die Cafeteria-Preise erhöhen sich um 4 Prozent.

Darüber hinaus wird der Studentenwerksbeitrag als Teil des Semesterbeitrags ab Sommersemester 2018 um 5,40 EUR steigen – auf dann 82,90 EUR. Der größte Teil dieser Erhöhung entfällt auf die Hochschulgastronomie, der kleinere auf die Psychosoziale Beratungsstelle und die Sozialberatung.

 

Gründe für die notwendigen Preis- bzw. Beitragserhöhungen, insbesondere im Bereich der Hochschulgastronomie, sind die verminderten Einnahmen bei den Semesterbeiträgen durch gesunkene Studentenzahlen, gestiegene Bewirtschaftungskosten (u. a. Personal und Wareneinsatz) und vor allem erhöhte Infrastrukturvorhaltungskosten. Denn die Studentenwerke tragen neben den eigentlichen Herstellungskosten für das Essen auch die Kosten für die Vorhaltung, Erhaltung und Instandsetzung der Verpflegungsinfrastruktur.
Diese Kosten, die den Studentenwerken zusätzlich zu den Kosten für ihre gesetzlichen Aufgaben entstehen, sollten vom Freistaat Sachsen refinanziert werden. Zwar gab es hier 2015 eine deutliche Anhebung der Landeszuschüsse, jedoch reichen diese inzwischen nicht mehr aus. Die im Verwaltungsrat des Studentenwerks Dresden paritätisch vertretenen studentischen Mitglieder sehen diese Entwicklung besonders kritisch. Matthias Lüth, Student der TU Dresden und gleichzeitig Vorsitzender des Verwaltungsrates des Studentenwerks Dresden, dazu: „Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass erneut die Studierenden zur Kasse gebeten werden, um die fehlenden infrastrukturerhaltenden Maßnahmen des Landes auszugleichen. Es ist Aufgabe des Landes, die eigenen Liegenschaften nicht nur zu errichten, sondern auch deren Erhaltung zu finanzieren.“

 


Kontakt

Martin Richter

Geschäftsführer Studentenwerk Dresden

Tel.: 0351 4697-815

E-Mail: martin.richter@studentenwerk-dresden.de

Dr. Heike Müller

Pressesprecherin Studentenwerk Dresden

Tel.: 0351 4697-529

E-Mail: heike.mueller@studentenwerk-dresden.de 

Letzte Änderung: 4. September 2018

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