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Lernen 'Big Data' zu deuten!

12. Feb. 2018
Medienprojekttage für Schülerinnen und Schüler des Augustum-Annen-Gymnasiums Görlitz

Medienprojekttage für Schülerinnen und Schüler des Augustum-Annen-Gymnasiums Görlitz

Vom 5. bis 7. Februar fanden die Medienprojekttage des Augustum-Annen-Gymnasiums Görlitz statt. Schülerinnen und Schüler aus zwei siebenten Klassen setzten sich intensiv mit der Nutzung, den Möglichkeiten, aber auch den Gefahren Neuer Medien auseinander und reflektierten so ihr eigenes Medienverhalten. Neben dem Sächsischen Ausbildung- und Erprobungskanal Görlitz (SAEK Görlitz) war die Fakultät Sozialwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz zweiter außerschulischer Lernort.

 

 

Zwei Schülerinnen am PC beim Schneiden des eigenen VideosBildschirm mit Echt- und Fake-Aufklebern.

 

Hier arbeiteten 25 Schülerinnen und Schüler zu Themen wie "Big Data", "Glaubwürdigkeit im Internet/ Fake News" und an einer Video-Straßenumfrage in Görlitz. Dazu wurden Passantinnen und Passanten zu Ihrem Nutzungsverhalten in Bezug zu Neuen Medien und sozialen Netzwerken mit Videokamera und Mikrofon befragt und  daraus im Videostudio der Fakultät Sozialwissenschaften ein Videofilm geschnitten. Die fachliche Begleitung erfolgte von Studierenden des Studienganges Soziale Arbeit, die damit auch ihr gerade erworbenes Wissen zur aktiven Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen praktisch einsetzen und somit nachhaltig verklammern konnten.

 

Ideensammlung aus Papierausschnitten, die helfen, die Theorie richtig einzuordnen.Mit Kompetenz ins Netz. Bei den Medienprojekttagen wurden die Schülerinnen und Schüler von Studierenden der Sozialen Arbeit angeleitet.


Die Ergebnisse aller Arbeitsgruppen wurden dann von den Schülerinnen und Schülern am 8. Februar auf einem "Medienelternabend" im Augustum-Annen-Gymnasium Görlitz den Eltern präsentiert. Neben Nachdenklichkeit entstanden auch viele Aha-Effekte bei den anwesenden Eltern. Denn auch empfehlenswerte Medien und der gesetzliche Jugendmedienschutz nehmen Eltern nicht aus ihrer Verantwortung für die Medienerziehung. Auch die Eltern stehen in der Pflicht, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Denn Kinder benötigen in ihrem Umfeld Personen, mit denen sie auch über Erlebnisse und Probleme der digitalen Welt sprechen können. Vermeidungspädagogik ist der falsche Weg, es gilt vielmehr, Medienkompetenz umfassend zu fördern. Wenn dann noch Elternhaus und Schule eine gemeinsame Ausrichtung erfahren, kann diese Medienkompetenz aktiv und nachhaltig entstehen.

 


Kontakt

Jürgen Möldner, Dipl.-Ing.(FH)

Fakultt Sozialwissenschaften

Multimediazentrum (MMZ)

Tel.: 03581 374 4273

E-mail: j.moeldner@hszg.de

Letzte Änderung:10. August 2018

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