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IPM stellt Energiespeicherkonzept vor

04. Dez. 2013

Am 14. November fand in der Messe Cottbus der „undefinedKongress Speichertechnologien-Herausforderung und Chancen für die Energiewende“ statt, zu dem in einem ausgewählten Fachkreis zahlreiche Ansätze zur Lösung der Energiespeicherproblematik vorgestellt wurden.

Im Fokus der Veranstaltung standen Konzepte zur Integration unterschiedlicher Speichertechnologien in das Energieversorgungssystem Deutschlands zur Kompensation volatiler Einspeisung aus alternativen Energiequellen. Damit sollen die zukünftig immer stärker werdenden Netzlastschwankungen, aufgrund des steigenden Anteils an Stromeinspeisung aus Photovoltaik und Wind, bedarfsgerecht abgefangen und die Versorgungssicherheit gewährleistet werden.

Die Vorträge umfassten Konzepte und Anwendungen zur Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff, Nutzung von Elektrofahrzeugen als mobile Speicher, Einsatz von Batteriespeichern bis hin zu thermischen Speichern für die Fernwärmeversorgung aus überschüssig anfallender Elektroenergie durch volatile Einspeisung.

Clemens Schneider, Forschungsmitarbeiter im Fachgebiet Messtechnik/Prozessautomatisierung (IPM) stellte in seinem Vortrag „Möglichkeiten thermischer Energiespeicher zur Lastflexibilisierung im Kraftwerksprozess“ die aktuellen Forschungsarbeiten des von der europäischen Union und dem Freistaat Sachsen finanzierten Forschungsvorhabens „undefinedEnergieeffizienzsteigerung in thermischen Energieanlagen“ im Zittauer Kraftwerkslabor vor, welche eine Nachbildung und Untersuchung des Kraftwerksprozesses unter Einbindung entsprechender Speichertechnologien ermöglicht. Dieses Konzept gestattet die Speicherung thermischer Energie noch vor der Umwandlung in Elektroenergie und spart somit die dabei auftretenden Wirkungsgradverluste ein, was eine Steigerung der Energieeffizienz bewirkt.

Durch die Teilnahme an der Veranstaltung verdeutlichte das IPM, dass die Hochschule Zittau/Görlitz als Standort für Lehre und Forschung in der Energietechnik, sein Kompetenzfeld entsprechend der energiepolitischen Rahmenbedingungen erweitert und aktiv an Lösungsansätzen zur nachhaltigen Umsetzung der Energiewende arbeitet. 


Kontakt:

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. A. Kratzsch, HSZG (undefinedIPM)

Autor: C. Schneider, HSZG (IPM)

Fotos: M. Graffmann, undefinedCP Compartner

Letzte Änderung:13. Dezember 2017

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