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Forschungsverbund mit HSZG-Beteiligung

09. Mär. 2017
In der Aufklärung wurde die Frage nach gesellsch. Zusammenhang und interkultureller Integration durch Lessing aufgeworfen. Bis heute ist seine  "Ringparabel" Schullektüre. Das Bild zeigt den Schlußstein der Eingangspforte zum Kamenzer Lessinghaus.

In der Aufklärung wurde die Frage nach gesellsch. Zusammenhang und interkultureller Integration durch Lessing aufgeworfen. Bis heute ist seine "Ringparabel" Schullektüre. Das Bild zeigt den Schlußstein der Eingangspforte zum Kamenzer Lessinghaus.

An kaum einer Stelle der Bundesrepublik wird das Maß der Aufkündigung gesellschaftlichen Zusammenhalts durch breite Bevölkerungsteile so deutlich wie im Freistaat Sachsen. Heidenau, Bautzen, Schneeberg sind zu Synonymen für eine Subkultur von rechts geworden, Leipzig-Connewitz für eine Subkultur von links. Sie stellen nicht nur „die staatliche Autorität in Frage“ (Markus Ulbig), sondern weit mehr noch die Grundlagen eines Zusammenlebens auf Basis der Art. 1–19 Grundgesetz, dem Person-Sein aller Menschen, mit oder ohne deutschen Pass. In Sachsen ist daher Forschung zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und (kultureller) Integration dem staatlichen, kommunalen, korporativen, kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Handlungsbedarf besonders nahe. 

Aus diesem Grund hat sich im November 2015 ein überparteilicher Forschungsverbund von Vertretern der Technischen Universität Chemnitz, der Technischen Universität Dresden, der Universität Leipzig, der Hochschule Zittau/Görlitz, des Instituts für kulturelle Infrastruktur Sachsen und der Polizeihochschule Rothenburg gebildet. Er wirkt schon seit längerem, teils seit 1994, zusammen. Vertreter sind u.a.:

 

Prof. Dr. habil. [Sozialanthropologie] Heidrun Friese

Institut für Germanistik und Kommunikation der Technischen Universität

Chemnitz

Professur Interkulturelle Kommunikation.

 

Prof. Dr. [Politologie] Stefan Garsztecki

Institut für Europäische Studien der Technischen Universität Chemnitz

Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas

Dekan der Philosophischen Fakultät

Nähere Informationen finden Sie hier.

Prof. Dr. habil. [Soziologie] Gisela Thiele

Alt-Dekanin der Fakultät Sozialwissenschaften, Görlitz, der Hochschule Zittau/Görlitz

Professur Jugend- und Familiensoziologie sowie Gerontologie
 

Prof. Dr. habil. [Urbanistik] Prof. h.c. Dr. iur. h.c. Matthias Theodor Vogt

Fakultät Management- und Kulturwissenschaften, Görlitz, der Hochschule Zittau/Görlitz

Professur Kulturpolitik und Interkulturelle Zusammenarbeit

Direktor, Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen
 

Prof. Dr. hab. [Britannische Sprachen] hab. [Sprachwiss.] Sabine Asmus

Forschungsstelle für Minderheitensprachen der Universität Leipzig

 

Prof. Dr. habil. [Slavistik] Eduard Werner / Edward Wornar

Institut für Sorabistikder Universität Leipzig

Professur für Sorabistik


Prof. Dr. habil. [Soziologie] Anton Sterbling

Hochschule der Sächsischen Polizei (FH), Rothenburg

Professor für Soziologie und Pädagogik

 

Der Forschungsverbund hat, insbesondere im Zusammenwirken von Institut für kulturelle Infrastruktur Sachsen und Institut für Politikwissenschaft der Technischen Universität Dresden, im Herbst 2016 eine erste Bestandsaufnahme von Theorien und Prozessen verbunden mit konkreten Handlungsempfehlungen vorgelegt.

 

In der Studie "Ankommen in der deutschen Lebenswelt" legte der  Forschungsverbund eine Metatheorie der Kulturaneignung vor.

 

Der Titel lautet:

Matthias Theodor Vogt, Erik Fritzsche, Christoph Meißelbach:

Ankommen in der deutschen Lebenswelt. Migranten-Enkulturation und regionale Resilienz in der Einen Welt

Geleitwort von Rita Süssmuth und Nachwort von Olaf Zimmermann. Europäisches Journal für Minderheitenfragen Vol. 9 No. 1-2. 2016. Berliner Wissenschafts-Verlag 2016

 

Mehr Informationen zum Forschungsverbund an der Hochschule Zittau/Görlitz finden Sie hier.

 

Hier finden Sie zusätzliches Infomaterial.

 


Kontakt:

Fakultät Management- und Kulturwissenschaften

Prof. Dr. phil. Dr. habil. Univ.-Prof. h.c. Dr. h.c. Matthias Theodor Vogt

Tel.: 03581 374 – 4363

E-Mail: m.vogt@hszg.de

Letzte Änderung: 14. Juli 2017

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