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Doktorandenseminar in Zittau

11. Dez. 2014
Teilnehmer des Doktorandenseminares besichtigen die Räume des IPM

Teilnehmer des Doktorandenseminares besichtigen die Räume des IPM

Am 04.12.2014 war die Hochschule Zittau/Görlitz, organisiert durch das undefinedInstitut für Prozeßtechnik, Prozeßautomatisierung und Meßtechnik (IPM), Veranstaltungsort des traditionellen Doktorandenseminars des Kompetenzzentrums Ost für Kerntechnik. In diesem Seminar mit ca. 60 Teilnehmern aus Industrie und Forschung sowie Vertretern der Projektträger vom BMBF und BMWi, welches abwechselnd an einer der dem Kompetenzverbund beteiligten vier Institutionen ausgerichtet wird, stellten Promovendinnen und Promovenden in 9 Vorträgen sowie 8 Posterpräsentationen aus unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen die Fortschritte und Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheitsforschung vor.

Die Themen werden durch nationale und internationale Förderprogramme finanziert und dienen dem Kompetenzerhalt auf dem Gebiet der Kerntechnik. In der Eröffnung durch den Prorektor Forschung der HSZG Prof. Zschunke und den stellvertretenden Institutsdirektor des IPM Prof. Kästner wurde die Relevanz derartiger Veranstaltungen und die Einordnung des Doktorandenseminars in die Profillinie „Energie und Umwelt“ der Hochschule Zittau/Görlitz verdeutlicht. In der Veranstaltung im Dreiländereck wurde in Gastvorträgen durch Beata Sparażyńska vom polnischen Wirtschaftsministerium und Jan Rataj von der Tschechischen Technischen Universität Prag (Faculty of Nuclear Sciences and Physical Engineering) über die aktuelle Situation und die zukünftige Ausrichtung der Nachbarländer in der Energiepolitik sowie der studentischen Ausbildung berichtet.

Die Veranstaltung spiegelte das exzellente wissenschaftliche Niveau der an den Institutionen TU Dresden (TUD), Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), Hochschule Zittau/Görlitz, IPM und des Vereins für Kernverfahrenstechnik und Analytik (VKTA) Dresden durchgeführten wissenschaftlichen Arbeiten wider. Neben deren Promovendinnen und Promovenden stellte auch ein Doktorand des National Centre for Nuclear Research Swierk (Polen) die Arbeit der CFD Analysis Group des Forschungsinstituts vor.

Die Teilnehmer des Doktorandenseminars des Kompetenzzentrums Ost für Kerntechnik an der Hochschule Zittau/Görlitz

Besonders diskutiert wurden im Rahmen der Veranstaltung die Aspekte der internationalen Zusammenarbeit in Gegenwart und Zukunft, die Nachhaltigkeit der vorgestellten Forschungsergebnisse und deren Übertragbarkeit auf andere Anwendungsgebiete. Im Anschluss an das Seminar wurden den interessierten Gästen die Versuchsanlagen des Zittauer Kraftwerkslabors sowie das Energietechnische Kabinett präsentiert. Die Gastvorträge und Präsentationen der Promovendinnen und Promovenden sowie weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie undefinedhier.

Das Kompetenzzentrum OST für Kerntechnik ist ein Verbund mit dem Ziel der Sicherung des akademisch gebildeten Fachkräftenachwuchses in den Universitäten, Hochschulen, Instituten, bei den Kernkraftwerksbetreibern und -herstellern sowie in Behörden und Gutachtergremien. Die Ziele des Kompetenzverbundes sind der intensive Know-how Transfer zwischen den vier Institutionen, der Kompetenzerhalt der kern- und strahlentechnischen sowie der radiochemischen Aus- und Fortbildung an der TU Dresden, der HS Zittau/Görlitz, dem Helmholtz-Zentrum und dem VKTA.

Für das 10. Doktorandenseminar des Kompetenzzentrum OST im Jahr 2015 wird das HZDR Gastgeber sein.


Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kästner 
Dr.-Ing. Stefan Renger 

undefinedInstitut für Prozeßtechnik, Prozeßautomatisierung und Meßtechnik 
Mail: undefinedipm@hszg.de
Tel.: 03583 61-1383
 

 

 

Letzte Änderung:13. Dezember 2017

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