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Aus Südafrika zum Studien- und Forschungsaufenthalt an die Hochschule Zittau/Görlitz

05. Dez. 2012

Seit Anfang Oktober 2012 weilte Professor George van Schoor von der North-West University Südafrika in Potchefstroom zu einem zweimonatigen Studienaufenthalt an der Hochschule Zittau/Görlitz. Professor van Schoor lehrt dort an der Fakultät für Elektrotechnik und Technische Informatik.
Gastgeber für seinen Aufenthalt in Zittau ist das Institut für Prozeßtechnik, Prozeßautomatisierung und Meßtechnik (IPM), speziell die Forschungsgruppe um Professor Frank Worlitz, die sich mit Problemen der Magnetlagertechnik befasst. Ein Gebiet, zudem auch sehr intensiv an der North-West University Südafrika geforscht wird. Bereits in der Vergangenheit waren Prof. Worlitz und Promovenden der Hochschule Zittau/Görlitz an der südafrikanischen Universität zu Studienaufenthalten, um im Team von Prof. van Schoor ihre Forschungsthemen zu bearbeiten. Die südafrikanische Universität verfügt über sehr gute Erfahrungen bei der mathematischen Beschreibung und Simulation von Vorgängen in Fanglagern, welche in der Magnetlagertechnik zum Einsatz kommen.
„Die Zusammenarbeit mit Professor van Schoor besteht schon seit 2004“, so Prof. Worlitz. „Er hatte damals bei mir angefragt, ob ich Interesse an einer Zusammenarbeit hätte. Seitdem haben wir viele gemeinsame Projekte initiiert und uns auch gegenseitig an unseren Hochschulen besucht. Regelmäßig trafen wir uns auf großen internationalen Tagungen, wo wir beide über unsere Forschungsergebnisse berichteten.“
Auch südafrikanische Promovenden weilten bereits zu Studienaufenthalten von bis zu sechs Monaten am IPM. Gegenwärtig schreibt z. B. Nico Hecht seine Masterarbeit im Studiengang Mechatronik in Potchefstroom. „Es ist für unsere Studierenden eine ganz besondere Erfahrung, an der südafrikanischen Universität mit den dortigen Kollegen Experimente durchzuführen und nützliche Erfahrungen für die eigene Arbeit sammeln“, sagte Prof. Worlitz.
Während seines Aufenthaltes am IPM der Hochschule Zittau/Görlitz nutzt Prof. van Schoor die Möglichkeit, sich über das Leistungsvermögen des Instituts in der Forschung aber auch über die Arbeitsbedingungen zu informieren.
Prof. van Schoor weilt bereits zum zweiten Mal an der Hochschule Zittau/Görlitz. Er ist immer wieder angetan von der Forschungsgruppe von Prof. Worlitz. „Es freut mich sehr, dass ich hier Partner gefunden habe, mit denen es sich so angenehm kooperieren lässt“, so Prof. van Schoor. Wir ergänzen uns in der wissenschaftlichen Arbeit perfekt. Die Hochschule ist praxisnah ausgerichtet, während wir uns in Südafrika speziell mit Fragen der Simulation befassen. Das passt einfach gut zusammen.“
In seinem Gespräch mit dem Rektor Professor Friedrich Albrecht und dem Institutsdirektor des IPM Professor Frank Worlitz äußerte sich Professor van Schoor zudem begeistert über einen Besuch bei Siemens am Standort Görlitz. Dort lernte er den Absolventen der Hochschule Zittau/Görlitz Jan Fiebig kennen. Er wird im Rahmen einer kooperativen  Promotion zwischen der Nord-West Universität und der Hochschule Zittau/Görlitz im Januar nächsten Jahres sein Doktorstudium an der North-West Universität in Südafrika beginnen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt dann gemeinsam durch Prof. van Schoor und Prof. Worlitz. Siemens wird die weitere wissenschaftliche Qualifikation ihres jungen Kaders sehr gern befördern.  
Gegenwärtig wird ein Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule und der North-West University Südafrika in Potchefstroom vorbereitet. Wenn im Mai 2013 Herr Fiebig zu einem Aufenthalt an der südafrikanischen Universität weilt, soll die langjährige Kooperation zwischen beiden Einrichtungen auf vertragliche Füße gestellt werden.
Die North-West University Südafrika befindet sich in Potchefstroom. Dieses liegt ca. 130 km westlich von Johannesburg und ist ein Zentrum für Bildung und Kultur im Nordwesten Südafrikas.


Kontakt:

Hochschule Zittau/Görlitz
Referentin des Rektors/Pressestelle
Hella Trillenberg
Tel.:  03583/61 1403
E-Mail: undefinedpresse@hszg.de

Letzte Änderung:13. Dezember 2017

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