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5. Workshop zur digitalen Leittechnik am IPM

02. Dez. 2014

Im Rahmen des gemeinsamen Forschungsvorhabens von E.ON Kernkraft Deutschland, des Kernkraftwerkes (KKW) in Oskarshamn/Schweden (OKG) und der Hochschule Zittau/Görlitz, IPM fand am 13./14.11.2014 ein Workshop zu leittechnischen Fragestellungen in der nuklearen Sicherheitsforschung statt.

An dem Erfahrungsaustausch nahmen neben den unmittelbar beteiligten Kooperationspartnern auch Vertreter von AREVA teil. Aus Sicht der Veranstalter war die Teilnahme von Studierenden der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sowie der Fakultät Maschinenwesen besonders erfreulich.

Der Workshop wurde mit der Begrüßung durch Prof. Kratzsch (IPM) eröffnet. Anschließend stellte Herr Gebhardt (E.ON) das aktuelle gemeinsame Forschungsvorhaben vor. Dabei gab er einen Überblick über die Projekthistorie und fasste die Ergebnisse der bisherigen Projekte zusammen. Im zweiten Vortrag präsentierte Herr Hübner (AREVA) die Umsetzung der digitalen Leittechnik, des Hilfsspeisewassersystems (System 327). Dazu ordnete er das System 327 in das Gesamtsystem ein und stellte die Besonderheiten vor. Im letzten Vortrag des ersten Tages präsentierte Herr Vogel (IPM) den Arbeitsstand des aktuellen gemeinsamen Forschungsvorhabens. Er stellte die bisherigen Ergebnisse vor. 

Vortrag von Herrn Dräger (OKG/E.ON)

Am zweiten Tag des Workshops stellte Herr Dräger (OKG/E.ON) Möglichkeiten der Füllstandsmessung im Reaktordruckbehälter schwedischer und deutscher Siedewasserreaktoren vor. Den letzten Vortag des Workshops hielt Herr Weisemann (E.ON) über die schwedische Kernkraftanlage Oskarshamn. Dazu stellte er die durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen in den drei vorhandenen Blöcken vor und ging besonders auf das Änderungsmanagement der Leittechnik im Block 2 ein. 

Während des gesamten Workshops wurden intensiv Fragestellungen zum Einsatz digitaler Reaktorschutzleittechnik diskutiert.

Zum Abschluss des Workshops führte Prof. Kratzsch die Teilnehmer durch das Zittauer Kraftwerkslabor auf dem Gelände der Zittauer Stadtwerke. Er stellte unter anderem die Ergebnisse und den Stand der Arbeiten zur undefinedVersuchsanlage THERESA vor.


Kontakt:

Verantwortlich: Prof. Dr.-Ing. A. Kratzsch

Mail: a.kratzsch@hszg.de

Zittau, den 17.11.2014

Letzte Änderung: 4. September 2018

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