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48. Kraftwerkstechnisches Kolloquium

27. Okt. 2016

Am 18. Und 19. Oktober 2016 fand das 48. Kraftwerkstechnische Kolloquium in Dresden statt. Auf dieser Konferenz treffen sich jährlich Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft um Erfahrungen auszutauschen, neue Forschungserkenntnisse zu präsentieren sowie um ihre Firmen und Dienstleistungen zu bewerben. Der Veranstalter, die TU Dresden, lud darüber hinaus noch 22 Studenten aus ganz Deutschland ein, die Veranstaltungen zu besuchen und erste Kontakte für die spätere Berufswelt zu knüpfen. Darunter waren auch zwei Studenten der Wärme- und Kraftwerkstechnik, der Hochschule Zittau/Görlitz.

Bereits am 17. Oktober wurde mit den Studenten ein Workshop abgehalten, in welchem die berufliche Orientierung thematisiert wurde. Dabei waren verschiedene Referenten anwesend, die über ihrer Karriere berichteten. Neben dem Engagement in großen und mittelständischen Unternehmen wurde auch eine akademische und politische Laufbahn behandelt. Der für die Studenten wohl interessanteste Vortrag war der von Dr.-Ing. Martin Pohl, der sich mit einem Start-Up Unternehmen verselbstständigt hat. Alle Referenten sprachen in ungezwungener Atmosphäre über den Einstieg ins Berufsleben, die Vor- und Nachteile ihrer Beschäftigungsform und die Voraussetzungen, die ein Student für die Arbeit mitbringen sollte. Allen Vorträgen gemein war das Thema der Netzwerke. So legte jeder Referent den Studenten nahe, welche Rolle persönliche Kontakte im Berufsleben spielen könnten.

Nach den Vorträgen folgte eine Gruppenarbeit in der die Studenten die Inhalte aufarbeiten und präsentieren sollten. Danach und nach einer Besichtigung des Zentrums für Energietechnik der TU Dresden ging es zum gemeinsamen Abendessen. Dort waren nicht nur die Referenten des Tages zugegen, auch andere Messeteilnehmer nahmen teil. So konnten alle Studenten beginnen, ihre eigenen kleinen Netzwerke aufzubauen.

Am nächsten Morgen begann die Hauptveranstaltung mit der Begrüßung durch. Prof. Dr.-Ing. Beckmann von der TU Dresden. In den Vorträgen konnten die Studenten einen ersten Eindruck gewinnen, welche Themen behandelt werden würden. Ein Schwerpunkt war die Energiewende und wie die konventionelle Energietechnik ihren Beitrag dazu leistet und weiterhin leisten kann. Dann eröffnete die Firmenmesse, was unsere Studenten zum Anlass nahmen, sich fleißig für ihre Zukunft zu informieren. Es wurden Fragen gestellt wie: „Wie gestaltet sich der Einstieg in Ihre Firma?“ oder „Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?“, und die Aussteller standen Rede und Antwort. Wie sich herausstellte, waren einige der Stände mit ehemaligen Studenten der HSZG besetzt. Das gab noch einmal einen Motivationsschub für das Studium. Neben der Firmenmesse stellten sich auch Forscher mit ihren Projekten vor. Unter anderem warben das IPM und das Fachgebiet Technische Thermodynamik für die Hochschule Zittau/Görlitz und Forschungsregion Zittau. Nach dem Ende der Vorträge trafen sich die Teilnehmer zur Abendveranstaltung und weiteren interessanten Gesprächen.

Am Mittwoch nutzten die Studenten ihre Zeit um etlichen Vorträgen zu lauschen. Die Themen waren vielfältig und reichten von Flexibilisierung von Kraftwerken, über Wärmespeicher und Prozessautomatisierung, bis hin zur Verminderung von Quecksilberemissionen in Kraftwerken. Leider konnte man aufgrund der Parallelität nicht alles hören.

Am Ende war es eine interessante und bisher einmalige Erfahrung für alle teilnehmenden Studenten, nicht nur die der HSZG. Mit einem erweiterten Horizont traten die Studenten ihre Heimreise an.

 

Text: Sebastian Werner, MEWd 2013


Kontakt:

Dipl.-Ing. Jutta Pfitzner

Funktion: Laborleiterin Verbrennungs- und Umweltschutztechnik

Standort: Zittau

Gebäude: Z VII, Raum 118

Telefon:   03583 - 612 4864

E-Mail: j.pfitzner@hszg.de

Letzte Änderung:13. Dezember 2017

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