Seminar 4 mit Dr. Frank Haß

(Institut für angewandte Didaktik, Kirchberg)

 

Seminar 4:

Fördern und Fordern im Fremd­sprachenunterricht - Theorie und Praxis zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Die Erkenntnis, dass Schulklassen (willkürlich zusammen­gestellte) Versamm­lungen unterschiedlichs­ter Persönlich­keiten darstellen, ist nicht neu. Der An­spruch, jede dieser Schülerpersönlichkeiten bestmöglich zu fördern, gehört seit jeher zum Ethos des Lehrerberufs. Guter Fremdspra­chenunter­richt nimmt also die He­terogenität der Schüler ernst.

 

Die wirklichen Herausforderungen stecken jedoch im Detail: Für die differen­zierte Planung ist es es­sentiell, sich zunächst der - für die Lerner - verbundenen menta­len Anforderungen bewusst zu wer­den, die heterogenen Lernvorausset­zungen der Schüler zu reflektieren und ggfs. Maßnahmen indivi­duellen För­derns und Forderns vorzusehen. Ein solches Verständnis von Fremdspra­chenunterricht stellt durchaus einen gravierenden Para­digmen­wechsel dar und der Königs­weg der didaktisch-me­thodischen Umsetzung scheint noch nicht gefunden zu sein. Es ist an der Zeit, ehrlich zu diskutieren, inwieweit Fremdsprachen­unterricht diesen Herausforderungen im Kontext der aktuellen schulischen Rahmenbedingungen gerecht werden kann.

Das Ergebnisprotokoll des Seminars kann hier heruntergeladen werden.

Letzte Änderung:19. Februar 2018

Kontakt ZINT Fortbildung und Netzwerk

Postanschrift:

Brückenstr. 1

02826 Görlitz

Fax: 03581 - 374 33 89

 

Projektleitung ZINT Fortbildung und ZINT Netzwerk:

Dr. Petra Koinzer

Tel. 03581 - 374 4258

undefinedp.koinzer@hszg.de

Heike Ronneberger

Tel. 03581 - 374 4981

undefinedheike.ronneberger@hszg.de

Anmelden
Direktlinks & Suche