Lehrpraxis im Transfer

Mit dem Verbundprojekt der sächsischen Hochschulen „Lehrpraxis im TransferPlus“ werden in den Jahren 2017 bis 2020 weitere Qualifizierungsmöglichkeiten für Lehrende an den sächsischen Hochschulen geschaffen. Unter der Federführung des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) initiieren die Projektmitarbeiter an ihren Hochschulen und darüber hinaus didaktische Qualifizierungen für einzelne Lehrende und Teams (z. B. Fachdidaktik). Diese und weitere Angebote (z. B. Beratung bei der Modernisierung der Studienpläne) erweitern das bereits vorhandene und gut strukturierte landesweite Programm des HDS. Der Medieneinsatz in der Lehre wird weiter präferiert sowie um Begleitangebote für inhaltsbezogene Lehrkooperationen vertieft.

Bezogen auf unsere Hochschule ermöglicht das mit einer halben Personalstelle ausgerüstete Projekt zusätzliche und noch viel individuellere Qualifizierungs- und Personalentwicklungsangebote für Lehrende, z. B. im Rahmen von Coachings. Des Weiteren werden fachbezogene Lehrkooperationen zwischen der HSZG und der TU Dresden sowie der TU Bergakademie Freiberg befördert.

Das Projekt stärkt insgesamt die Organisationsstruktur des HDS – mit zentraler Geschäftsstelle und dezentralen Akteuren vor Ort – und intensiviert die hochschulübergreifende Kooperation, insbesondere zwischen den Universitäten und den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Der Verbund wird so zu einem entscheidenden Baustein der hochschuldidaktischen Weiterbildungslandschaft in Sachsen und setzt Qualitätsstandards für die hochschulübergreifende Kooperation in der Entwicklung der Lehre.

Letzte Änderung: 30. Januar 2017

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