DAAD Projektbezogener Personenaustausch

Informationen für Dozenten, Wissenschaftler und Personal der Hochschule Zittau/Görlitz

Programme des Projektbezogenen Personenaustausches (PPP) 

Im Gegensatz zu den in den traditionellen Förderungsmaßnahmen üblichen Individualbewerbungen werden hier Personen gefördert, die an einem bestimmten Vorhaben mit internationaler Ausrichtung beteiligt sind. Reine Ausbildungsvorhaben werden nicht gefördert. Außerdem wird der Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen der Forschungskooperation starkes Gewicht beigemessen. Fachliche Einschränkungen bestehen nicht (Ausnahmen: Großbritannien, Kanada, Kolumbien, USA).

Für die Mehrzahl der Programme sind auch jüngere, promovierte Nachwuchswissenschaftler antragsberechtigt, sofern sie den Nachweis über die Grundfinanzierung ihres Projekts erbringen.

Weitere Informationen: http://www.daad.de/, weiter zu ->Infos für Hochschulen ->Partnerschaftsprogramme ->Programme des Projektbezogenen Personenaustauschs (PPP).


Stipendienleistungen

Förderungsfähig sind die spezifisch personenbezogenen Mehrkosten, soweit sie sich durch den Austausch beteiligter Wissenschaftler, Doktoranden, Graduierter und – in einigen Programmen – Diplomanden (diese nur, wenn die Diplomarbeit Teil des Projektes ist) ergeben. Jede Seite zahlt den Teilnehmern ihres Landes Reisen zu und Aufenthalte an dem Partnerinstitut nach ihren allgemeinen Bedingungen. Abweichungen von diesem Finanzierungsmodus gelten für die Programme mit Indien, Polen, Slowakei und Ungarn. Leistungen des Gastinstituts (zum Beispiel Unterbringung) werden angerechnet.

Der DAAD gewährt einen Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten für die Dauer des Aufenthalts am ausländischen Partnerinstitut. Die Höhe der Sätze richtet sich nach der Förderungskategorie der Projektteilnehmer und nach der Dauer des Aufenthalts. Für Projektteilnehmer mit noch nicht abgeschlossener Promotion gelten für Aufenthalte ab einem Monat die DAAD-üblichen Stipendiensätze für Diplomanden bzw. Doktoranden.

Die Grundfinanzierung des Projekts (Personal- und Sachkosten auf beiden Seiten) muss gesichert sein. Projektbezogene Nebenkosten (zum Beispiel Rechenzeiten, Materialaufwendungen, Dokumentation, Vervielfältigungs-, Druckkosten u.Ä.) können nicht übernommen werden, auch nicht Kosten für die Grundausstattung von Arbeitsplätzen, Geräteanschaffungen usw.


Bewerbungsvoraussetzungen

Für alle Programme können sich Wissenschaftler von deutschen Hochschulen bewerben.
Antragsvoraussetzung ist ein konkretes wissenschaftliches Forschungsvorhaben, an dem Wissenschaftler aus beiden Ländern gemeinsam arbeiten. Projektverantwortlicher gegenüber dem DAAD ist ein Hochschullehrer einer deutschen Hochschule und für eine Mehrzahl der Programme Nachwuchswissenschaftler (Voraussetzung ist die Promotion) sowie ein leitender Wissenschaftler einer außeruniversitären Forschungseinrichtung. Interessenten richten bitte ihre Anfragen an das jeweils zuständige Regionalreferat der DAAD-Geschäftsstelle.


Sonstiges

Die Förderung des Programms wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat mit Partnerorganisationen in 28 Ländern bilaterale Programme zur Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit eingerichtet. Im Rahmen dieser Programme werden Wissenschaftler gefördert, die mit ihren ausländischen Partnern gemeinsame Forschungsprojekte durchführen.

Letzte Änderung: 24. August 2016

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